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Okt
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Kürbis-Gnocchi mit Walnüssen und Rosmarin

Kürbis-Gnocchi

1 Hokkaido-Kürbis, komplett ca. 800g
1 Eigelb
15o g Weizenmehl
Muskatnuss
Salz
1 Handvoll Walnuss-Kerne
3 Zweige Rosmarin
2 EL Butter, 2 EL Olivenöl

Kürbis, gepresst

 

Den Kürbis putzen und in Würfel schneiden. Auf einem eingeölten Backblech bei 200° ca. 25 min garen lassen.

Anschließend mit einer Kartoffelpresse pürieren.

 

 

Der Vorteil des im Ofen gegarten Kürbis ist, dass sich der Kürbis nicht mit Wasser vollzieht und man weniger Mehl benötigt.

Gnocchi-Teig

 

Das Kürbispüree mit dem Eigelb, etwas Salz und Muskatnuss würzen und unter Hinzugabe des Mehls zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

 

 

Gnocchi-Urform

Aus dem Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1,5 cm dicke Rollen formen und von diesen dann ungefähr 2 cm lange Gnocchi schneiden.

 

Über einer Gabel abrollen, dass sie ihre typische Riffelung bekommen.

Gnocchi, geriffelt

Die Rosmarinzweige entnadeln.

In einer Pfanne Butter und Olivenöl zusammen mit dem Rosmarin und den Walnüssen vorsichtig erhitzen.

Die Gnocchi in kochendem Salzwasser garen, bis sie an die Oberfläche steigen.

Gut abtropfen lassen und auf einem Teller mit der Rosmarin-Walnuss-Butter anrichten, noch etwas Muskat darüber reiben und servieren.

Bis auf das Riffeln der Gnocchi erstaunlich schnell und auch einfach und absolut schmackhaft. Durch das Ausdämpfen des Kürbis im Ofen benötigt man nicht viel Mehl, so dass die Gnocchi angenehm fest in der Konsistenz sind und gut nach Kürbis und eben nicht nach Mehl schmecken.

Mit der angegebenen Menge wurde wir mehr als satt, es war reichlich.

 

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22 Responses to “Kürbis-Gnocchi mit Walnüssen und Rosmarin”


  1. 5. Oktober 2009 um 07:22

    Ui lecker, Kürbis ist echt super, ich liebe das Zeug in allen möglichen Varianten !!!

  2. 5. Oktober 2009 um 08:40

    Sehr kreativ. Die Idee des im Ofen garens gefällt mir. Hast du Erfahrungen mit Einfrieren von den Gnocci?

  3. 3 Eva
    5. Oktober 2009 um 09:20

    Sieht unverschämt lecker aus! :-)

    Gute Idee mit dem Garen der Kürbiswürfel im Backofen.

  4. 5. Oktober 2009 um 11:33

    Super schauen die Gnocchi aus! Mit den Walnüssen und Rosmarin ist es ganau nach meinen Geschmack.

  5. 5. Oktober 2009 um 18:53

    ich habe schrecklichen Junger und wenn ich das jetzt so sehe….wie gemein!

  6. 5. Oktober 2009 um 19:38

    Die sind ja total cool. Schicke Farbe für Gnocchi und mit Walnuss und Rosmarin geschmacklich sicher ein Gedicht.

  7. 5. Oktober 2009 um 19:47

    Wunderbar, hätte ich auch statt meiner Nockerl machen sollen … sehr schön mit den Walnüssen, sehr Herbstlich.
    lg Alex

  8. 8 gerd
    6. Oktober 2009 um 13:31

    klingt äusserst lecker! Wird demnächst nachgekocht.
    Wieviele Portionen gibt das denn (wenn man einigermaßen verfressen ist) ??

  9. 10. Oktober 2009 um 14:33

    Das klingt wirklich gut – wir lieben ja Walnüsse und Rosmarin, und ein Hokkaido ist noch im Garten. Tolle Idee auch mit dem Backofen – ich hoffe, dass ich bald Zeit habe, das Rezept auszuprobieren.

  10. 17. Oktober 2009 um 15:48

    Ich habe dieses Rezept gerade ausprobiert und habe hierzu eine Frage/Anmerkung.
    Meine Gnocchi wurden recht fest für Gnocchi. Also nicht locker, flockig. Ich vermute mal mein Mehl-Anteil war etwas höher als von dir angegeben. Weniger Mehl konnte ich aber nicht verwenden, da der Kürbis, trotz Ofen sehr feucht war. Auch vom Geschmack her hatte ich den Eindruck, dass der Mehl-Anteil zu hoch war.
    Hast du vielleicht eine Idee wie man das umgehen kann?

    • 18. Oktober 2009 um 18:59

      Eventuell den Kürbis noch richtig ausdämpfen, also auch abkühlen lassen. Welche Kürbis-Sorte hast Du verwendet?

    • 23. Oktober 2009 um 22:02

      Ich habe sogar die drei- bis vierfache Menge an Mehl gebraucht, bis der Teig nicht mehr klebrig war. Im Einsatz war ein Hokkaido und den habe ich nach dem Backen komplett ausdämpfen lassen. Die Gnocchi waren ziemlich fest in der Konsistenz, aber vom Geschmack her einwandfrei und nicht zu mehlig.

      Nachdem ich die Gnocchis mitsamt der doppelten empfohlenen Menge Walnüsse ordentlich in Butter geschwenkt hatte, hat das Ergebnis locker für sechs bis sieben Personen gereicht – ist nämlich reichlich mächtig.

      • 23. Oktober 2009 um 22:07

        500g Mehl dafür? Vielleicht sind Hokkaidos in der Qualität und Wässrigkeit ja verschieden. Ich hätte durchaus noch weniger Mehl verwenden können. Schön, wenn’s trotzdem geschmeckt hat. Und mächtig sind sie wirklich, das ging auch so.

  11. 18. Oktober 2009 um 22:02

    Das war ein Butternut. Ich habe den auch abkühlen lassen. Ich muss das wohl noch mal probieren.

  12. 16 fraeuleinfrieda
    19. Oktober 2009 um 12:19

    Auf diesem Weg nochmal vielen Dank für das leckere Rezept und die tolle Erklärung :-)
    Hier werde ich sicher in Zukunft noch häufiger vorbeikommen…

    Viele Grüße von Katja

  13. 17 Jan
    30. August 2010 um 19:14

    Oh wow, das sieht echt lecker aus. Bei meinen bescheidenen Kochkünsten wird das in den nächsten geschätzen 17 Jahren zwar nichts, aber ich werds mir merken. Kann den Rosmarin quasi schon schmecken. Mist, jetzt muss ich was zu Abend essen …

  14. 19. Oktober 2011 um 07:00

    Über Robert hier gelandet und auch noch einen Kürbis im Haus. Überlege, ob man nicht Weizenmehl und Kartoffelmehl 50:50 mischen kann.


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