Frittata ist auch immer gut, wenn man noch nicht sooo lange in der Küche stehen kann – auch wenn mir das Putzen der Pfifferlinge einen kleinen Strich durch die Rechnung machte. Das war tatsächlich das Zeitaufwändigste am Rezept, Herr Mestolo musste dann hilfreich einspringen.
Wir hatten ein Kilo (ungeputzte) Pfifferlinge, von denen die Hälfte ungefähr dann in der Frittata landete und die andere Hälfte einfach in der Pfanne gebraten nebenbei serviert wurde.
500g Pfifferline
1 EL frische Thymianblättchen
8 Eier, leicht gequirlt
50g Scamorza, gerieben
Pfeffer, Salz
Olivenöl
Den Backofen auf 180° vorheizen.
Die Pfifferlinge putzen, die großen evtl. etwas kleinschneiden und in einer Pfanne mit Pfeffer und Salz anbraten.
In einer Schüssel die Eier, die Pfifferlinge, den Thymian und den Käse mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Frittata-Masse dazugeben.
Auf dem Herd 5 min bei kleiner Hitze stehen lassen, bis das Ei beginnt zu stocken.
Dann in den Ofen stellen und dort für noch ca. 15 – 20 min komplett garen lassen.
Auf einen Teller stürzen und genießen. Dazu gab es die anderen Pfifferlinge, die wir gut angebraten haben und mit Pfeffer, Salz und frischer Petersilie gewürzt haben. Von der Menge her war’s mehr als reichlich, es blieb noch etwas für den nächsten Tag übrig.
Ich befinde mich ja immer noch in der postoperativen Phase nach meiner Bandscheiben-OP, genauer gesagt, absolviere ich gerade ein Reha-Programm. Viel Sport, bewegung und Physiotherapie, deswegen ist hier das Programm immer noch auf Sparflamme gedreht.
Frische Pasta hatten wir schon lange nicht mehr und so war unsere gestrige, sonntägliche Beschäftigung mal wieder Ravioli basteln. Es sind ziemlich große Ravioli geworden, fast schon Maultaschen mit einem ordentlichen Klecks Füllung. Eignet sich als Haupt- und Vorspeise für 2 bzw. 6 Personen.
Vielleicht mein persönliches Highlight dieser Polenta-Woche, aber auf jeden Fall das von Herrn Mestolo, sind die Polenta-Puffer. Grundlage ist ein gekochter Polentabrei, dem dann noch die einzelnen Zutaten zugefügt werden. Wer möchte kann hier auf ein Instantpolentaprodukt zurückgreifen, dann geht alles nochmal eine halbe Stunde schneller. Etwas geriebener kräftiger Käse wäre auch noch eine gute Ergänzung.
Nachdem es ja nun in dieser Woche schon eine Hauptmahlzeit und ein Dessert mit Polenta gab, darf natürlich auch eine Suppe nicht fehlen.






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