Immer, wenn Herr Mestolo nicht da ist, muss ich ganz für mich alleine kochen, es sei denn, ich entere anderer Leute Küchen, um mich da durchzuschnorrenkochen.
Dies hier ist aber ein Ganz-für-mich-alleine-Rezept, im Ofen überbackene Pasta, eigentlich Mini-Nudelaufläufe im Handtaschenformat. Die Mengen reichen für eine Person, allerdings eignet sich das Rezept auch prima als Vorspeise und dann wäre ein Nudelnest pro Person ausreichend.
Da ich die Befürchtung hatte, dass die Nester im Ofen schnell trocken oder / und zu knusprig werden, hatte ich jedes Nest so geformt, dass ordentlich Füllung reinpasst. So blieben sie tatsächlich schön saftig, lediglich am oberen Rand war’s etwas knuspriger.
1 große rote Tomate, entkernt und gewürfelt
2 kleine gelbe Tomaten, entkernt und gewürfelt
ein paar Blätter Basilikum, in Streifen geschnitten
1 Knoblauchzehe, in feine Scheiben geschnitten
120g frische oder vorgekochte Spaghetti
1/2 Mozzarella, klein gewürfelt
Pfeffer, Salz
Olivenöl
1 Ei
etwas Sahne
Den Backofen auf 200° vorheizen.
Die Tomatenwürfel, den Knoblauch, Basilikum und den Mozzarella miteinander mischen, pfeffern und salzen und etwas Olivenöl dazugeben.
Das Ei und die Sahne mit etwas Salz miteinander verquirlen.
Die Spaghetti im Sahne-Ei-Gemisch eintauchen und so lange verrühren, bis jede Nudel darin gebadet ist.
Eine Muffinform mit Öl auspinseln (ich brauchte drei Mulden)
Die Spaghetti, am besten mit den Händen in die Mulden legen, ein Nest formen.
Sollte vom Ei-Sahne-Gemisch noch etwas übrig sein, darüber gießen.
In die Nester jetzt reichlich vom Tomatensalat geben.
Im Backofen ca. 10min überbacken. Aus den Förmchen lösen und servieren.
Dazu gab es den restlichen Tomatensalat. Nur zu zweit hätte es noch besser geschmeckt.
Zu einer Themenwoche Grüne Bohnen gehört auch ein Pastarezept, das ihr heute bekommen sollt nach einer Idee aus einem GU-Kochbuch, dass ich mal bei Freunden überflogen habe.
Das heutige Rezept sollte eigentlich Pasta mit Pesto, Rucola-Pesto, werden. Auf dem Weg von der Arbeit zum heimischen Herd (15 km) ist mir aber die Lust an Pesto vergangen und ich bin froh darüber, so wurde es doch den einzelnen Zutaten gerechter und geschmacksintensiver. Und nicht zuletzt auch frischer.
Eine alte Küchenweisheit sagt, dass man aus allem Pesto machen kann, genau wie man aus allem Carpaccio machen kann, wenn’s nur dünn genug geschnitten ist
Zum Glück habe ich keine vollständige Garantie gegeben, als ich letztens verkündete, dies sei mein 






Meinungen: