Einträge tagged ‘avocado



02
Dez
10

Lachs mit Avocado und Pfefferkartoffeln

Meine Freundin hatte Geburtstag und wünschte sich nichts sehnlicher, als von mir bekocht zu werden. Das ist natürlich eine Bitte, die ich weder abschlagen kann noch möchte, zumal sich all das ja dann immer nicht in MEINER Küche abspielt, sondern in ihrer und nicht ICH dann den Abwasch bewältigen muss, sondern die Gastgeber.

Gewünscht war etwas mit Lachs (eigentlich wünscht sie sich immer was mit Lachs ;) ) und Avocado. Gefunden habe ich ein Rezept von Alexander Herrmann, der ein schönes Stück Lachsfilet auf einer Art Guacamole bettet. Dazu gab es Ofenkartöffelchen in der Schale gegart mit einer Pfeffer-und-Salz-Kruste. Die Kombi ist prima, die Guacomole war ein Highlight und die Kartoffeln köstlich.

300g Lachsfilets
2 Avocados, reife
2 Tomaten
1 Knoblauchzehe
1 Zitrone, unbehandelt
2 EL Meersalz
Drillinge (Kartoffeln)
Olivenöl
Meersalz, aus der Mühle
Pfeffer, schwarz, aus der Mühle

Olivenöl, Pfeffer und grobes Salz sowie etwas getrockneten Thymian in einer Schüssel miteinander mischen und die Kartoffeln darin wenden. Auf einem Backblech verteilen und bei 200° ungefähr 50 min im Backofen garen.

Die Lachsfilets waschen, trocken tupfen und von beiden Seiten mit Meersalz einreiben. In einem Esslöffel Olivenöl von beiden Seiten scharf anbraten. Anschließend den Lachs herausnehmen und ruhen lassen.

Die Avocados schälen, entsteinen und mit einer Gabel zerdrücken. Den Knoblauch abziehen, klein schneiden und mit etwas Zitronensaft, dem restlichen Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer unter die Avocado rühren. Die Tomaten waschen, vierteln und zu der Avocadomasse geben.

Die Avocadomasse auf Teller verteilen und die Lachsfilets darauf setzen. Falls nötig, noch mit etwas Meersalz würzen und mit den Kartoffeln garnieren.

Wenn ich “außer Haus” koche sind meine Fotos immer irgendwie orange…, aber ich weigere mich (noch) meine gesamte Fotoausrüstung mitzunehmen und irgendwie mag ich die orangen Fotos auch.

01
Jul
10

Fußball-WM-Rezept 2010: Mexiko

Etwas typisch mexikanisches steht heute auf dem Pogramm: “Kleine Esel”, das bedeutet nämlich Burrito in der deutschen Übersetzung. Burritos sind ein typisches mexikanisches Fast Food, verschieden zu befüllen und gut für einen schnellen Snack zwischendurch. Mit der richtigen Falttechnik auch prima vor dem Fernseher zu essen, ohne das man sich dabei auf’s Trikot kleckert. Ein durchaus wichtiges Kriterium in diesen fernsehlastigen Zeiten.

Die Tortilla kann man sicher auch selber machen, ich habe diesmal darauf verzichtet und zu einem Fertigprodukt gegriffen, da mir noch kein richtig ansprechendes Tortillarezept begegnet ist. Zwischen Tortilla und Füllung kommt eine selbst gemachte Guacomole, die war so gut, dass sie fast nicht den Weg auf die Tortilla gefunden hat, sondern Gefahr lief, direkt von uns verschlungen zu werden.

Guacomole:
2 sehr reife Avocado
Saft einer Zitrone
Salz
2 Knoblauchzehen

Die Avocado schälen, das Fruchtfleisch mit einer Gabel zerdrücken und sofort mit dem Zitronensaft übergießen und vermischen. Knoblauch nach Geschmack mit einer Knoblauchpresse dazu geben und salzen.

Füllung:
150 g Mais (TK)
Kidneybohnen (1 Dose)
1/2 Eisbergsalat, in feine Streifen geschnitten
1 Chilischote, rot
1 orange Paprika, gewürfelt
1 Zwiebel, gewürfelt
2 Tomaten, sehr klein gewürfelt
1/2 Zucchini, in Streifen geschnitten
eine Handvoll Käse, grob geraspelt

und natürlich 4 Tortillafladen.

Die Zwiebel in etwas Olivenöl mit der kleingeschnittenen Chilischote andünsten. Mit den fein gewürfelten Tomaten ablöschen, die Paprika hinzufügen. 5 min köcheln lassen.

Mais und Kidneybohnen hinzufügen und weitere 5 min köcheln lassen.

Den Tortillafladen mit Guacomole bestreichen, den Salat darauf verteilen und das Gemüse mittig von einen Rand zum anderen daraufgeben. Mit dem Käse toppen.

Entweder einrollen (da besteht dann aber akute Kleckergefahr beim Essen) oder erst den unteren Teil zu einem Viertel einschlagen und dann seitlich einrollen. Nötigenfalls dem Ganzen mit einem Zahnstocher mehr Haltbarkeit verleihen.

Achtung, Bildung! Die Bedeutung der mexikanischen Flagge:

Das Wappen beruht auf einer aztekischen Legende über die Gründung von Tenochtitlán. Dieser zufolge suchte das damals noch nomadisch lebende Volk der Azteken nach einem Zeichen, das den genauen Ort ihrer zu gründenden Hauptstadt anzeigte. Der Gott Huitzilopochtli hatte ihnen aufgetragen, einen Adler zu finden, der auf einem Kaktus sitzend eine Schlange verschlingt. Dieser Kaktus sollte auf einem Felsen inmitten eines Sees wachsen. Nach zweihundertjähriger Wanderung fanden sie das versprochene Zeichen auf einer kleinen Insel, im morastigen Texcoco. Hier gründeten sie ihre neue Hauptstadt Tenochtitlán, das heutige Mexiko-Stadt. Das aktuelle Wappen wurde 1968 von Francisco Eppens Helguera neu gestaltet und vom Präsidenten Gustavo Diaz Ordaz eingeführt.

Die Farben gehen auf das Banner der Armee der drei Garantien (Ejército Trigarante bzw. Ejército de las Tres Garantías), welche im mexikanischen Unabhängigkeitskrieg kämpfte, zurück. Ursprünglich hatten die Farben die folgende Bedeutung:
Grün:
Independencia (Unabhängigkeit von Spanien), Weiß: Religión (Religion, Römisch-Katholische Kirche), Rot: Unión (Union zwischen den Europäern und den Amerikanern)

Die Bedeutung der Farben änderte sich mit der von Präsident Benito Juárez vorangetriebenen Säkularisation des Landes. Die neuen Bedeutungen sind die folgenden:
Grün: Hoffnung, Weiß: Einheit, Rot: Blut der Helden

The World Encyclopedia of Flags, ein Buch von Alfred Znamierowski, gibt auch noch die folgenden Bedeutungen an:
Grün: Hoffnung, Weiß: Reinheit, Rot: Religion

Da der Artikel 3 des Flaggengesetzes keinen offiziellen Symbolismus der Farben festlegt, werden ihnen aber auch noch etliche andere Bedeutungen zugeschrieben.

Quelle: Wikipedia

10
Jun
10

Die Spargelsaison neigt sich dem Ende…

In 14 Tagen, am Johannitag ist die Spargelsaison vorbei. Ab dann darf der Spargel, eine mehrjährige Pflanze, sich ausruhen und neue Kräfte für 2011 sammeln.

Grund genug noch schnell dieses Rezept zu testen, das von Alex vorgestellt und von Paule in den höchsten Tönen gelobt wurde. Gekocht haben wir für und bei Freunden, es war tatsächlich sehr gut und wird ins Spargelrezepterepertoire unbedingt aufgenommen. Hier kam wieder unser Ziegenfeta zum Einsatz, der auch hier seine Sache wunderbar machte und einfach unglaublich aromatisch ist.

Bei der Vanille war ich etwas skeptisch, da ich kein großer Vanillefreund bin, aber sie fügte sich gut dazu, war nicht zu aufdringlich und passte perfekt.

Wir haben das Rezept für 4 Personen hochgerechnet, ausschließlich grünen Spargel verwendet und den Spargel in zwei Pfannen gebraten. Nachmachen, kann auch ich nur empfehlen.

1,5 kg grüner Spargel
Olivenöl
1 Vanilleschote
2-4 TL gekörnte Brühe
300-400 ml Wasser
2 reife Avocado
Saft einer Zitrone
Salz, Pfeffer
150 g Ziegen-Feta

Spargel schälen und die holzigen Enden abschneiden.

In einer grossen Pfanne, bei mittlerer Temperatur, Butterschmalz erhitzen und den Spargel mit der ausgekratzten Vanilleschote und Vanillemark rundherum anbraten.

Mit der gekörnten Brühe bestreuen, Wasser angiessen und langsam köcheln lassen, bis der Spargel die gewünschte Konsistenz hat und die Flüssigkeit fast ganz verdampft ist. Mehrmals wenden.

In der Zwischenzeit die Avocados der Länge nach halbieren, den Kern und die Schale entfernen und in dünne Scheiben schneiden.

Auf einem Teller anrichten und sofort mit Zitronensaft beträufeln. Leicht salzen und mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.

Den gegarten Spargel auf den Avocadoscheiben verteilen und den Feta darüber bröckeln.

Wir hatten frisches, warmes Ciabatta dazu.

02
Mar
10

Sushotto oder Japan meets Italy

Mönsch, ist das eine Heidenarbeit, Sushi selber schrauben. Wenn ich das vorher gewusst hätte… Es ist sicher kein Essen, das man bei der Cucina rapida einreichen könnte, außer wenn man vielleicht mehr Übung hat.

Normalerweise wird Sushi natürlich mit sogenannten Sushi-Reis gemacht, aber ich hatte auch irgendwo mal gelesen, es ginge auch mit Risotto-Reis. Den hatten wir noch im Haus und da die erste Qualität, die Reis für Sushi mitbringen muss, Klebrigkeit ist, haben wir eben Risotto-Reis verwendet.

Der wird gekocht und dann mit einer Drittel Tasse Reis-Essig in dem man 1 TL Salz und 2 TL verrührt hat, vermischt und muss dann auskühlen. Zu diesem Zwecke habe ich ihn auf ein mit Backpapier belegten Backblech ausgestrichen und abkühlen lassen.

200g Risotto-Reis
Reisessig
2 TL Zucker
1 TL Zucker
Lachs
Avocado
Algenblätter
Lachskaviar
eingelegter Ingwer, Wasabi

Später habe ich dann den Reis zu kleinen Blöckchen geformt und mit Fisch oder Avocado oder Kaviar belegt und dann mit den Algen umwickelt.

Sehr schmackhaft, wir mochten es sehr, aber ich würde das nächste Mal vielleicht doch das Ganze mal mit richtigem Sushi-Reis probieren.

20
Dez
09

Lachspäckchen mit Tomaten-Passionsfrucht-Salsa

In 4 Tagen ist Weihnachten und ich freue mich sehr darüber an diesem 4. Advent 2009 das Türchen für Zorras Adventskalender zu füllen. Hier findet man nicht nur jeden Tag ein wirklich ansprechendes Advents- und Weihnachtsrezept hinter jedem Türchen, sondern kann am Ende sogar noch tolle Preise gewinnen, gesponsort von Betty Bossy, Feinschmecker Olivenöl, Kuhn Rikon, Senseo und Trisa Elektro.


Spätestens jetzt, vier Tage vor dem Fest, sollte sich jeder Gedanken über das Menü am Heiligabend machen.

Mein Zugeständnis in einem vegetarischen Kochblog an den carnivoren Gatten sind die überaus guten Lachspäckchen nach einem Rezept von Küchenbulle Tim Mälzer. Im Original wird frisches Koriandergrün verwendet, welches ich durch allerdings Dill ersetze, da Koriandergrün eines der wenigen Kräutlein ist, mit dessen Geschmack ich mich auch nach Jahren noch nicht anfreunden kann.

5 kleine Tomaten
2 Passionsfrüchte
Olivenöl

Salz
Pfeffer
Zucker

1 EL Himbeer-Balsamico
Dill

1 reife Avocado
2 Blätter Lauch
250g Lachsfilet

Die Tomaten kreuzweise einritzen und mit kochendem Wasser übergießen. Anschließend häuten und in kleine Würfel schneiden.

Den Lauch putzen und von der Stange 2 größere Blätter lösen. Diese in kochendem Salzwasser ungefähr 1 Minute blanchieren.

Die Passionsfrüchte halbieren und mit einem Löffel aushöhlen. In einer Schüssel mit den Tomatenwürfeln mischen und mit Salz, Zucker, dem Essig und 3 EL Olivenöl mischen. Einen Zweig Dill fein hacken und untermischen.

Das Lachsfilet in 2 gleich große Stücke schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen.

Jedes Lachsfilet mit einem Lauchblatt fest umwickeln und auf der Nahtseite absetzen.

Die Avocado vorsichtig schälen, den Kern entfernen und halbieren. Auf der Unterseite gegebenenfalls etwas abflachen, damit sie besser auf dem Teller aufliegt.

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Lachsfilets zuerst auf der Nahtseite 1 Minute anbraten. Dann auch auf den anderen Seiten jeweils 1 Minute braten.

Die Tomaten-Passionsfrucht-Salsa auf einem Teller anrichten, die Avocado-Hälfte und ein Stück Lachs darauf legen und sofort servieren.

Wir hatten dazu Gratin Dauphinois nach Roberts Rezept. (Übrigens wirklich SEHR empfehlenswert)




Mestolo: DAS vegetarische Kochblog!

Vegetarische Küche, möglichst biologisch, regional und saisonal - mit Ausnahmen. Montag - Freitag durchgehend geöffnet.

"Gutes Essen kann gesundheitsschädlich sein, schlechtes ist es immer." Wolfram Siebeck

Was gab es am:

Juni 2012
M D M D F S S
« Mar    
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930  

Zu Besuch:

Koch-Events:

Besucherzahlen:

  • 544,842 Topfgucker

Was ich wichtig finde:

Ärzte ohne Grenzen - Gesundheit ist ein Menschenrecht

Kochbuch:

Rezeptebuch

Und außerdem:

Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits

Küchenblogs


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 37 other followers