Einträge tagged ‘fenchel



31
Aug
10

Schmorfenchel mit Steinpilzen und Aprikosen-Polenta

Fast schon herbstlich mutet dieses Gericht an, aber bei der derzeitigen Wetterlage passt es hervorragend, zumindest in die hiesigen Gefilde. Auf meiner Suche nach etwas anderen Steinpilz-Rezepten stieß ich auf dieses hier aus dem Buch “Vegetarisch genießen” von Dagmar von Cramm und Martin Kintrup.

Erst wollte ich nicht so recht, da ich  gegartem Fenchel eigentlich nicht mag, aber dennoch hatte mir das Rezept direkt gut gefallen, zumal ich vor allem Polenta sehr gerne esse. Also bin ich einfach mal über meinen Schatten gesprungen – und es hat sich gelohnt.


Passt gut für Foodfreaks Dauerkochevent “Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen”, weil wirklich viel habe ich aus diesem Buch noch nicht gekocht. Also eigentlich noch gar nichts, außer dieses Rezept jetzt hier.

2 Knoblauchzehen
1,5 Fenchelknollen, mittelgroß
Olivenöl, Butter
3 Rosmarinzweige
1 TL Honig
60ml Martini
100 ml Gemüsebouillon
400 g Steinpilze
4 getrocknete Aprikosen
2 TL Kapern
Salz
50 g Parmesan, gerieben
60 g Polenta
Pfeffer

Den Knoblauch schälen und halbieren. Fenchel putzen, das Fenchelgrün beiseitelegen. Die Knollen halbieren, den Strunk entfernen und die Fenchelhälften in Spalten schneiden.

Backofen auf 220° vorheizen. Fenchel in einer ofenfesten Pfanne mit etwas Butter und Olivenöl sowie 2 Rosmarinzweigen anbraten, bis er leicht gebräunt ist.

Den Honig dazugeben, leicht karamellisieren lassen und mit Martini ablöschen. (Im Originalrezept stand Weißwein, der war aber aus)

Die Knoblauchzehen und Gemüsebouillon hinzufügen und die Pfanne für 15 min in den Ofen stellen und zugedeckt schmoren lassen.

Inzwischen die Steinpilze putzen und in Streifen schneiden. Die Aprikosen fein würfeln.

Die Nadeln vom restlichen Rosmarinzweig zupfen und fein hacken.

Steinpilze und Kapern zum Fenchel geben, alles einmal durchrühren und mit Salz nachwürzen. Weitere 15-20 min im Ofen schmoren, bis der Fenchel gar ist.

350 ml Wasser mit Salz  aufkochen. Die Polenta einrieseln lassen, gut verrühren und den gehackten Rosmarin und die Aprikosen hinzufügen und unter stetigem Rühren ca. 25 min auf kleiner Flamme garen lassen.

Den Parmesan und 1 EL Butter unterrühren, den Topf von der Kochstelle nehmen und die Polenta im geschlossenen Topf noch einige Minuten nachquellen lassen.

Den Fenchel mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Polenta auf die Teller verteilen, den Fenchel daneben anrichten und mit Fenchelgrün garnieren.

Schmeckt wirklich prima und seit diesem Rezept mag ich gegarten Fenchel.

05
Nov
09

Nachgebacken: Tarallucci napoletani

Ich gebe es ja zu, ich habe Hemmungen – Backhemmungen. In einem Brotbackbuch, welches ich mir optimistischerweise zugelegt habe, stand sinngemäß drin, dass viele gute Köche (ich zähle mich mal dazu) von sich behaupten, nicht backen zu können. Tu ich auch. Nach Meinung des Autors läge es aber daran, dass diese Leute es nicht tun würden (stimmt auch), weil Backen eigentlich soooo schwer nicht sei (hmmm, ich weiß ja nicht). Las es also und buk weiterhin nicht. Dabei möchte ich wirklich, also backen können (vor allem Brot) und so tolle Meisterwerke zaubern wie Eva von Deichrunner, Jutta Schnuppschnüss oder Zorra, wahrscheinlich muss ich mich einfach mal trauen, wie Robert, damit ich meinen Erfahrungshorizont erweitere und meine Backhemmungen abbaue.

Also, begonnen mit der Therapie habe ich dann mit einem Rezept von Peppinella bzw. Peppinellas neapolitanischer Schwiegermutter: Tarallucci napoletani. So im Nachhinein sehr vermessen von mir, ausgerechnet mit einem Rezept anzufangen, das nur über derart vage Mengenangaben verfügt.

Ich hab dann also mal das Rezept halbiert und angefangen.

500g Mehl
1/2 Würfel Frischhefe
100ml Olivenöl und noch ein bißchen
100ml Weißwein und noch ein bißchen
100ml Wasser und noch ein bißchen
1/2 TL Salz
1 TL getrockneten Rosmarin
1 gehäuften TL Fenchelsamen

Den halben Hefewürfel habe ich in dem warmen Wasser aufgelöst, dann alle Zutaten miteinander vermischt und zu einem Teig verknetet. Der hatte dann Phasen von extrem bröckelig (zu wenig Flüssigkeit) bis schleimig (zu viel Flüssigkeit). Also noch ein wenig Mehl dazu bis er dann eine für mich ganz richtige Konsistenz hatte. Kaum hatte er die richtige Konsistenz, fiel mir auf, dass ich das Salz vergessen hatte. Tarralucci ohne Salz, na prima…

Unter ein Küchentuch versteckt geht der Salzlose dann eine Stunde. So war der Plan. Nach 30 Minuten mal vorsichtig geäugt – nix. Nach 60 min – nix. Nach 2 Stunden sah er dann doch gegangen aus und ich habe ihn weiterverarbeitet. Backofen auf 180 – 200 Grad vorheizen. Aus dem Teig erst Würstchen, dann Ringe formen und dann für ca 25 min in den Backofen.

Sehen tatsächlich passabel aus.

Mit Salz wären die richtig gut gewesen, so waren sie halt etwas salzarm.

13
Okt
09

Lachs mit Fenchelsalat und Cranberry-Sauce

Lachs

2 Lachsfilets à 200 g
Salz, Öl, Butter
2 kleine Fenchelknollen
4 EL Sauerrahm
1 feingehackte Knoblauchzehe
Orangenfilets einer halben Orange

125g Cranberries
1/2 kleingehackte Chili
30 ml Martini bianco
1 EL Honig
Wasser

Die Cranberries mit Martini, Chili, Honig und etwas Wasser unter häufigen Rühren zu einer cremigen Sauce kochen.

Fenchel waschen, putzen, längs halbieren und in dünne Streifen schneiden. Saure Sahne und Knoblauch verrühren, Fenchelstreifen und Orangenfilets dazugeben. Salzen.

Die Lachsfilets waschen und trocken tupfen. Ein EL Öl und 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und den Lachs darin von beiden Seiten braten.

Den gebratenen Lachs auf dem Teller mit dem Fenchelsalat und der Cranberry-Sauce anrichten und mit etwas Fenchelgrün garnieren.




Mestolo: DAS vegetarische Kochblog!

Vegetarische Küche, möglichst biologisch, regional und saisonal - mit Ausnahmen. Montag - Freitag durchgehend geöffnet.

"Gutes Essen kann gesundheitsschädlich sein, schlechtes ist es immer." Wolfram Siebeck

Was gab es am:

Juni 2012
M D M D F S S
« Mar    
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930  

Zu Besuch:

Koch-Events:

Besucherzahlen:

  • 545,024 Topfgucker

Was ich wichtig finde:

Ärzte ohne Grenzen - Gesundheit ist ein Menschenrecht

Kochbuch:

Rezeptebuch

Und außerdem:

Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits

Küchenblogs


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 37 other followers