Einträge tagged ‘feta

12
Okt
11

Polenta-Woche: Polenta-Paprika-Suppe

Nachdem es ja nun in dieser Woche schon eine Hauptmahlzeit und ein Dessert mit Polenta gab, darf natürlich auch eine Suppe nicht fehlen.
Ich verwende im Übrigen für alle Rezepte italienischen Polentagrieß, den man lange kochen muss. Probieren kann man alle Rezepte auch mit Instant-Polenta, die schon vorgekocht ist.

Von der Menge her ausreichend für ein Hauptgericht für zwei oder als Vorspeise für vier Personen.

2 gelbe Paprika
700ml Gemüsebouillon
60g Polenta
1 Rosmarinzweig
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
90g Feta
ein paar Blätter Basilikum
Salz, Pfeffer, Paprikapulver (scharf)

Die Paprika halbieren, entkernen und in Streifen schneiden.

In einem Topf etwas Öl erhitzen und die Hälfte der Paprikastreifen mit dem Rosmarinzweig darin anbraten. Mit der Gemüsebouillon aufgießen und aufkochen.

Die Polenta einrühren, aufkochen und zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 12 Minuten garen, dabei gelegentlich umrühren.

Inzwischen die Zwiebel würfeln und den Knoblauch in feine Scheiben schneiden.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Restliche Paprikastreifen, Zwiebeln und Knoblauch dazugeben, anbraten und zugedeckt bei kleiner Hitze bißfest dünsten.

Den Feta mit einer Gabel zerdrücken und den grobgehackten Basilikum darunter mischen.

Den Rosmarinzweig aus der Suppe nehmen und die Suppe pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. Die gedünsteten Paprikastreifen ebenfalls salzen und pfeffern.

Die Suppe mit den gedünsteten Paprikastreifen und dem Feta bestreut anrichten.

Durch das Pürieren wird die Suppe unglaublich cremig, dass man fast schon Sahne darin vermuten möchte. Ohne den Feta ist sie sogar vegan.

Quelle: eatsmarter

05
Sep
11

Mit Schafskäse und Rosmarin gefüllte Weißkohlpäckchen

Bei dem letzten vegetarischen Dreigang-Menü feierten die heute vorgestellten Weißkohlpäckchen einen absoluten Überraschungserfolg mit ihrem Auftritt bei der Vorspeise. Klingen sie von den Zutaten und der Zubereitung doch erst einmal recht unspektakulär, überzeugen sie doch sehr im Geschmack. Es braucht wirklich nicht viel, aber alle am Tisch waren ausnahmslos begeistert.

Die Mengenangaben reichen für acht Päckchen:

1 kleiner Weißkohl
Salz
200 g Feta
Pfeffer, frischen Rosmarin
3 EL Olivenöl

Den Weißkohl putzen und die äußeren Blätter entfernen, danach ca. 3 min in kochenendem Salzwasser blanchieren. Acht Blätter vom Kohl lösen. Den restlichen Kohl dann für ein anderes Rezept verwenden.

Von diesen die mittlere dicke Rippe flach abschneiden. Den Feta grob zerkleinern und auf die 8 Blätter verteilen. Pfeffern.

Rosmarinnadeln in etwas Olivenöl anrösten und über den Käse geben. Jetzt die Blätter zu einem Päckchen packen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Päckchen von beiden Seiten kurz anbraten.

Geht wirklich schnell und einfach und schmeckt überraschend gut.

Dazu gab es kleine Sonnenblumenkern-Hörnchen aus einem Quark-Öl-Teig mit zwei verschiedenen Dipps. (auch sehr gut)

15
Jul
11

Grüne Bohnen-Woche: Bohnen-Puffer mit Avocado-Joghurt

So, heute dann das letzte Rezept der überaus köstlichen Grüne Bohnen-Themenwoche und dieses Rezept hat neben dem Curry und dem Taboulé durchaus Favoriten-Charakter. Allerdings war auch die Frittata sehr gut, ich kann mich wirklich kaum entscheiden und habe wieder einmal mehr festgestellt, dass ich grüne Bohnen sehr gern mag.
Suppe gab’s nicht, auch wenn ich kurz darüber nachgedacht habe, aber mir fiel kein besonders Rezept ein.

Das hier ist wieder selbst ausgedacht und schmeckte sehr gut, vor allem zusammen mit dem Dip.
Die Mengen reichen durchaus für drei, ich schaffe es fast nie, dass nichts übrig bleibt, aber die Reste isst Herr Mestolo immer gerne zum Mittag am nächsten Tag.

Für den Dip:
200g griechischen Joghurt
Saft einer halben Zitrone
3 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
1 reife Avocado
Salz

Die Avocado mit einer Gabel und dem Zitronensaft zerdrücken.

Mit dem Joghurt und den Frühlingszwiebelringen verrühren und salzen.

Für die Puffer:
3 mittelgroße Kartoffeln
100g Feta
200g frische grüne Bohnen
1 TL gehacktes Bohnenkraut
2 Knoblauchzehen, sehr fein gehackt
4 Eier
Pfeffer, Salz
Olivenöl

Die Kartoffeln schälen und reiben, etwas ausdrücken, dass sie nicht zu wässrig sind.

Die Bohnen putzen und fein zerhacken, zu den Kartoffeln geben. Den Knoblauch dazu geben.

Das Bohnenkraut hinzugeben, pfeffern und salzen. Gut verrühren.

Die Eier aufschlagen und unter das Gemüse mischen, nochmals gut verrühren.

Den Feta hineinkrümeln und ebenfalls untermischen.

In einer beschichteten Pfanne Olivenöl erhitzen und portionsweise Puffer ausbacken, wenden, bis sie von beiden Seiten goldbraun sind.

Die fertigen Puffer im Ofen bei 50° warmhalten.

Die angegebene Menge reicht für ca. acht Puffer mit 10cm Durchmesser.

Zusammen mit dem Avocado-Dip servieren.

Wieder eine Themenwoche, die zu Ende geht und wieder hat sie mir wirklich Spaß gemacht und gut geschmeckt. Es wird auch sicher hin und wieder ein Rezept mit grünen Bohnen hier geben, auch ohne Themenwoche.

Wir wünschen Euch allen ein hoffentlich schönes, sturm- und regenfreies Juliwochenende!

12
Jul
11

Grüne Bohnen-Woche: Frittata mit Chili und Feta

Wie man aus allem Pesto machen kann, so kann man auch aus allem Frittata machen. Und meistens schmeckt’s dann auch recht gut.

Richtig wirklich sehr gut schmeckte diese Frittata und ich bin immer noch nicht sicher, ob es einfach an den frischen grünen Bohnen liegt oder der Kombi der guten Zutaten. Selbst ich, die Frittata eigentlich nur Herrn Mestolo zu Gefallen kocht, war mal wirklich davon angetan.
Wichtig ist, finde ich, natürlich gute frische Bohnen zu verwenden und einen cremig-krümeligen Schafskäse, am besten bulgarischen oder griechischen.

300g grüne Bohnen
200g Feta
1 EL gehacktes Bohnenkraut, frisch
8 Eier, leicht gequirlt
1 rote Chilischote
Pfeffer, Salz
Olivenöl

Den Backofen auf 180° vorheizen.

Die ganzen Bohnen in kochendem Salzwasser kurz blanchieren, abkühlen lassen und danach in ca. 2cm lange Stücke schneiden.

Die Chilischote in feine Ringe schneiden.

In einer Schüssel die Eier, Chiliringe, die Bohnen, das Bohnenkraut und den feinzerkrümelten Feta mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Frittata-Masse dazugeben.

Auf dem Herd 5 min bei kleiner Hitze stehen lassen, bis das Ei beginnt zu stocken.

Dann in den Ofen stellen und dort für noch ca. 15 – 20 min komplett garen lassen.

Auf einen Teller stürzen und genießen. Könnte man sicher auch kalt gut genießen, aber diese Frittata war so gut, dass wir sie tatsächlich komplett aufgegessen haben…

24
Jun
11

Yotam Ottolenghi-Woche: Gebratene weiße Bohnen mit Feta, Sauerampfer und Sumach


Das letzte Rezept der Ottolenghi-Woche wäre fast nichts geworden, weil wir zuerst keinen Sumach gefunden haben. Dann sind wir aber doch fündig geworden beim türkischen Supermarkt.
Bei diesem Rezept stimmt wieder alles, ich würde allerdings unbedingt empfehlen, getrocknete Bohnen zu nehmen und selbst zu kochen, Bohnen aus der Dose sind einfach schon zu weich gekocht.

Ottolenghi war mir ja nicht unbekannt, ich mochte seine Rezepte schon im Guardian. Diese Woche und das Buch haben mich nochmal bestätigt und ich kann nur wärmstens empfehlen, sich das Buch zu kaufen, es ist auf jeden Fall eine Bereicherung für jede Küche und herrlich undogmatisch vegetarisch :)

500g getrocknete weiße Bohnen
2 EL Natron
60g Butter
4 – 5 EL Olivenöl
8 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 frische rote Chilschote, in Ringe geschnitten
200g Sauerampfer, in 2 cm breite Streifen geschnitten, plus etwas mehr in dünne Streifen geschnitten zum servieren
1/2 TL Salz
1 1/2 EL Zitronensaft
150g Feta, zerkrümelt
2 TL Sumach, gemahlen
1 Handvoll gehackte Kräuter wie Kerbel oder Dill

Die Bohnen über Nacht mit reichlich Wasser und 1 TL einweichen. Am nächsten Tag das Wasser erneuern und die Bohnen mit frischem Wasser kochen. Das kann bis zu einer Stunde dauern. Die Bohnen so kochen, dass sie gar, aber auf keinen Fall zu weich sind. Das haben wir bereits am Vortag gemacht.

Dann die Bohnen in einer heißen Pfanne mit Butter und Öl anbraten. Gerade so viel Bohnen hineingeben, dass der Pfannenboden bedeckt ist. Von jeder Seite 1 – 2 min anbraten, bis sie goldbraun gebraten sind und die Haut leichte Blasen wirft.

Beim Anbraten der letzten Portion kurz vor Ende der Garzeit die Frühlingszwiebeln, den Knoblauch, den Chili und den Sauerampfer hinzufügen und etwas 1 min mit braten. Die anderen bereits angebratenen Bohnen wieder zurück in die Pfanne geben, die Pfanne vom Herd nehmen, salzen und die Bohnen abkühlen lassen, bis sie lauwarm sind.

Dann bei bedarf nachwürzen, mit dem Zitronensaft beträufeln und dem Feta und dem Sumach bestreuen und mit den gehackten Kräutern und den schmalen Sauerampferstreifen garnieren. Mit etwas gutem Olivenöl beträufeln und servieren.

Auch das war wieder sehr köstlich, bisher gab‘s von Ottolenghi aber bei uns noch nichts, was ich nicht mochte,

Wir wünschen Euch allen ein wunderbares, erstes Sommersonnenwochenende!!




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