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07
Okt
10

Kürbiswoche 2: Risotto mit geröstetem Kürbis

Wo fast schon inflatinär Kürbis-Rezepte gebloggt werden, darf ein Risotto damit auf gar keinen Fall fehlen. Und alle, die es schon schmerzlichst vermisst haben und hofften und bangten, dass es doch noch veröffentlicht wird – voilà – ein Kürbis-Risotto.

Der Kürbis (mal wieder ein Hokkaido) wird im Ofen gegart, dann püriert und dann während des Kochvorgangs dem Risotto zugefügt. Super Idee, aber nicht meine, sondern gefunden bei Steph im Kuriositätenladen, die es auch wiederum woanders gefunden hat.

Ausnahmsweise habe ich mich mal fast sklavisch ans Rezept gehalten und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Mengenangaben sind für 5 Personen gut ausreichend gewesen.

1 Hokkaido-Kürbis
1,5 l Gemüsebouillon
400 g Risottoreis
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
200 ml Weißwein
90 g geriebener Parmesan
2 EL Butter
Salz, Muskatnuss
4 EL Kürbiskernöl
Kürbiskerne

Den Backofen auf 180° Umluft vorheizen.

Den Kürbis halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. Im Backofen dann ungefähr 30-45 min backen, bis sie weich sind.

Dann mit einem Pürierstab fein pürieren, salzen und mit Muskatnuss würzen (allein das war dann schon so köstlich, dass man das prima hätte auch so essen können)

Die Zwiebeln würfeln und die Knoblauchzehen fein hacken und in Olivenöl anschwitzen.

Den Reis zugeben und unter Rühren glasig werden lassen.

Den Wein angießen und alles unter Rühren garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Die Gemüsebouillon nach und nach unter weiterem Rühren dazugeben.

Immer wenn die Flüssigkeit vom Reis fast aufgesogen ist, weitere Bouillon nachgießen, bis der Reis gar ist (nicht zu weich).

Nach ungefähr der Hälfte der Kochzeit 5 – 6 EL Kürbismus hinzufügen und gut verrühren.

Unter stetigem Rühren den Reis al dente garen. Nochmals mit Salz und etwas Muskatnuss würzen und zum Schluss ungefähr 2/3 Drittel der angerösteten Kürbiskerne, den geriebenen Parmesan und die Butter unterrühren.

Danach kurz mit geschlossenem Deckel noch ruhen lassen.

Mit den restlichen angerösteten Kürbiskernen und Kürbiskernöl servieren.

06
Okt
10

Kürbiswoche 2: Blätterteigteilchen mit Kürbis, Feta und Rucola

So, fertig mit eingelegt und eingekocht, Schluss mit Marmelade und Kompott. Heute was ganz flottes aus dem lauwarmen Vorspeisenbereich und zur Abwechslung mal was mit Kürbis.

Gefunden bei BBC GoodFood, etwas varriert im Hause Mestolo. So habe ich zum Beispiel drei verschiedene Kräuter als Grundlage verwendet, einzeln, versteht sich. Auf ein Drittel der Teilchen kam Muskat, auf das nächste Drittel Thymian und auf das letzte Drittel Rosmarin.

Aber von vorne:
Blätterteig, eine Rolle
Fetakäse
Butternut-Kürbis
Rosmarin, Thymian, Muskat
1 Eigelb
1 EL Milch
Rucola

Den Blätterteig auf einem Stück Backpapier ausrollen und in jedwede gewünschte Form schneiden. Ich hatte mich ganz mutig für Rechtecke entschieden.

Diese Rechtecke gesamtflächig mit einer Gabel einpieksen und die Oberfläche mit dem Gemisch aus Eigelb und Milch bepinseln.

Darauf Kräuter / Gewürze nach Wahl streuen.

Den Backofen auf 180 – 200° vorheizen, mit Blech.

Den Kürbis in dünne Scheiben hobeln und für 2 min in kochendem Salzwasser blanchieren.

Die Kürbisscheiben auf dem Blätterteig verteilen und mit Feta belegen.

Das heiße Blech aus dem Ofen nehmen und die Teilchen mit dem Backpapier daraufziehen.

Im Backofen überbacken, bis alles total gut und knusprig aussieht. Ich hab vergessen, wie lang das war, vielleicht 12 – 15 min.

Kurz vor dem Servieren noch mit frischem Rucola belegen.

Ach ja, die Kräuter: ich mochte die Rosmarin-Variante am liebsten, das passte perfekt.

Zwei Mal noch Kürbis, dann seid ihr erlöst.

05
Okt
10

Kürbiswoche 2: Kürbis süß-sauer

Claus fragte vorgestern, wie lange ich das noch durchhalte mit den Kürbisrezepten. Ich frage mich allerdings, wie lange IHR das noch durchhaltet? ;) Aber ich kann Euch beruhigen, nach dieser Woche ist vorerst Schluss mit Rezepten rund um den Kürbis.

Und, ob ihr es glaubt oder nicht, es ist bisher kein bißchen langweilig, Kürbis ist doch tatsächlich vielseitig verwendbar und meine (bis Ende dieser Woche) zehn Kürbisrezepte sind nur ein kleiner Ausschnitt der Möglichkeiten.

Heute gibt es ein Rezept, dass ich bei Genial lecker im Archiv gefunden habe. Allerdings erschien mir die Menge an Essig (250ml), die angegeben war zu wenig und ich habe das verdreifacht und diese Menge kam dann auch genau hin.

1,3 Kilo Muskatkürbis, geschält und gewürfelt
500ml Weißweinessig
250ml weißer Balsamico
2 Zimtstange
10 Nelken
1 Biozitrone, davon die Schale
500 g Zucker

Die Kürbiswürfel in eine große Schüssel geben.

Den Weißweinessig zusammen mit dem Balsamico, den Zimtstangen und den Nelken aufkochen.

Kochend über die rohen Kürbiswürfel gießen, abdecken und 24h lang durchziehen lassen.

Die Zitrone waschen und die Schale abreiben und zum Essig geben.

Am nächsten Tag dann den Kürbis durch ein Sieb geben, den Essig mit den Gewürzen auffangen und erneut aufkochen.

Wenn der Essig kocht, den Zucker darin auflösen, die Zitronenschale und die Kürbiswürfel hinzugeben und alles zusammen 30 – 40 min kochen, bis der Kürbis glasig aussieht, aber noch Biss hat.

In der Zwischenzeit die sauberen Twistoff-Gläser in einem anderen Topf mit kochendem Wasser über dem Dämpfeinsatz sterilisieren.

Die Kürbiswürfel in die Gläser füllen und mit dem noch fast kochenden Essig übergießen. Schnell verschließen und auf den Deckel stellen, für 5 min so stehen lassen.

Fertig. So, drei Mal noch Kürbis, dann seid ihr erlöst…

04
Okt
10

Kürbiswoche 2: Muskatkürbis-Marmelade

Weiter geht’s mit Kürbiswoche und zum Beginn dieser Woche mal kein Hauptgericht, sondern eine Marmelade aus Kürbis. Wir haben uns hier für Muskatkürbis entschieden, da in unserer Küche noch ein 5-Kilo-Exemplar trohnte und verarbeitet werden wollte. Aber nach Hokkaido- und Butternut-Kürbis-Rezepten (und sogar Rezepten mit grünschaligem Hokkaido) in der letzten Woche kommt ein Muskatkürbis doch gerade richtig für ein bißchen Abwechslung.

1,2 kg Muskatkürbis, geschält und gewürfelt
250 ml Ahornsirup
250 g klarer Honig
2 Zimtstangen
250g Gelierzucker 1:1

Die Kürbiswürfel, die Zimtstangen, den Ahornsirup und den Honig in einem Topf gut miteinander verrühren und aufkochen.

Ungefähr eine Stunde auf kleiner Hitze köcheln lassen, dabei immer mal wieder umrühren.

Dann die Zimtstangen entfernen.

Anschließend den Kürbis pürieren und nochmals eine halbe Stunde köcheln lassen, auch jetzt immer wieder umrühren.

In der Zwischnzeit die sauberen Gläser und Deckel in einem geschlossenem Topf über einem Dampfeinsatz sterilisieren.

Zum Abschluss den Gelierzucker hinzufügen und alles nochmals für 4 min aufkochen.

Das heiße Kürbismarmelade in die Gläser füllen, sofort verschließen und für 5 min auf dem Deckel stehen lassen.

Herr Mestolo meint, das sei die beste Marmelade, die wir je gemacht hätten. Besonders gelungen finde ich sie auf Brot zusammen mit einem Ziegenfrischkäse, das passt einfach perfekt und schmeckt genial.

01
Okt
10

Kürbiswoche: Squash, sage and Gruyère frittata

Kurzfristig dachte ich Mitte der Woche, dass ich bestimmt bald keinen Kürbis mehr sehen kann, heute denke ich darüber nach, direkt noch eine Kürbiswoche anzuschließen. Es gibt so viele Rezepte, die ich gerne noch testen würde…

Diese Frittata hier ist schon getestet und hat bei uns mit Bestnoten abgeschnitten:

Konsistenz: 1
Geschmack: 1
Optik: 1
Zubereitungsdauer: 1

Ein perfektes Essen für das Dauerkochevent Cucina rapida von mankannsessen.de:

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

1 TL Olivenöl
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
600g Butternut-Kürbis, geschält und klein gewürfelt
1 Handvoll Salbeiblätter, grob zerkleinert
6 Eier, leicht gequirlt
100g Gruyère-Käse, gerieben
1 kleine rote Chili, fein gehackt.

Den Backofen auf 150° vorheizen.

In einer mittelgroßen Pfanne das Öl erhitzen und die Zwiebl- und Kürbiswürfel sowie den Salbei hinzufügen.

In circa 10 min bei häufigen Wenden garen.

In einer Schüssel die Eier und den Käse mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen, die fein gehackte Chilischote dazu geben und ebenfalls gut verrühren.

Das gegarte Gemüse kurz abkühlen lassen und zu den Eier geben. Gut verrühren und wieder zurück in die Pfanne gießen.

Auf dem Herd 5 min bei kleiner Hitze stehen lassen, bis das Ei beginnt zu stocken.

Dann in den Ofen stellen und dort für noch ca. 10 – 12 min komplett garen lassen.

Auf einen Teller stürzen und genießen.

Schmeckte wirklich einfach nur toll, ich kann’s nur empfehlen, genaus o nach zu kochen (und Herr Mestolo auch).

Wir wünschen Euch allen ein wunderschönes Wochenende! ;)

Quelle: BBC GoodFood




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