Vielleicht mein persönliches Highlight dieser Polenta-Woche, aber auf jeden Fall das von Herrn Mestolo, sind die Polenta-Puffer. Grundlage ist ein gekochter Polentabrei, dem dann noch die einzelnen Zutaten zugefügt werden. Wer möchte kann hier auf ein Instantpolentaprodukt zurückgreifen, dann geht alles nochmal eine halbe Stunde schneller. Etwas geriebener kräftiger Käse wäre auch noch eine gute Ergänzung.
Gut dazu passt sicher neben oder statt des Quarks ein knackiger Salat. Die angegebenen Mengen ergeben 10 Puffer, ein ganz klein bißchen zuviel für uns zwei.
40 g Polenta
50 ml Milch
1/2 TL Curry
3 EL gemischte, fein gehackte Kräuter nach Wahl und Vorrat
1 Zwiebel
100 g Mehl
2 Eier
4 – 5 EL Mais (TK oder Dose)
Salz, Pfeffer, Olivenöl
1 Bund Radieschen
250g Quark
Den Polentagrieß in Salzwasser aufkochen und zugedeckt bei schwacher Hitze 40 Minuten quellen lassen, dabei öfter umrühren.
Kurz abkühlen lassen, die Milch einrühren und in eine Schüssel füllen. Mit einem Schneebesen die Eier, das Mehl, die Zwiebelwürfel, den Mais und die Kräuter unterrühren. Salzen, pfeffern und das Curry unterrühren.
In erhitztem Öl kleine Polenta-Puffer von beiden Seiten goldbraun backen.
Auf Küchenkrepp ablegen und im Backofen bei 50° warmhalten, bis alle Puffer fertig sind.
Die Radieschen fein raffeln und mit dem Quark vermischen, salzen. Den Quark zu den Puffern reichen.
Unser Beitrag zum 1. Gemüseregal Kochevent rund um das Thema “Herbst – vegetarisch -”.

Nachdem es ja nun in dieser Woche schon eine Hauptmahlzeit und ein Dessert mit Polenta gab, darf natürlich auch eine Suppe nicht fehlen.
Mit Polenta kann man nicht nur herzhafte Speisen zubereiten, sondern sie eignet sich auch für
Polenta fristet oft nur ein Dasein als Beilage und ist doch so vielseitig und schmackhaft, dass man ganze Mahlzeiten davon bestreiten kann und es nicht langweilig wird. ![Garten-Koch-Event Oktober 2011: Knoblauch [31.10.2011]](http://farm7.static.flickr.com/6091/6219680603_8d0cc15d93.jpg)
Die Ottolenghi-Woche geht weiter mit einem absolut fantastischen Rezept, das es wirklich sofort, eigentlich sogar schon beim Lesen, bei mir auf meine persönliche Top Ten-Liste gebracht hat.
Das Rezept ist etwas aufwändiger und braucht ein bißchen Zeit, aber das lohnt sich allemal, frische Polenta ist einfach göttlich.
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