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03
Jan
12

Karibischer Reis mit Bohnen, Chili und Cola – reloaded

Wem das jetzt bekannt vorkommt, der liegt nicht ganz falsch. Diesen karibischen Reis gab es schon mal im Blog, im September 2010.
Damals gab es diverse Verbesserungs- oder Änderungsanregungen (siehe Kommentare), die ich jetzt teilweise umgesetzt habe. Vor allem die von HansWurst, der den Reis mal gerne zu was Gegrilltem reicht. Uns schmeckt er auch so und in dieser Cola-Kochvariante nochmal besser als Version 1.0

175 g getrocknete Kidneybohnen (24 h in Wasser eingeweicht)
2 Knoblauchzehen
1 Lorbeerblatt
1 Zwiebel
1 grüne Pfefferschote
2 EL Öl
250 g Basmatireis
200 ml Coca Cola
200 ml Kokosmilch
Koriander zum Garnieren

Die Bohnen in einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen.

Die Knoblauchzehen schälen und leicht zerdrücken. Bohnen in reichlich Wasser mit Knoblauch und Lorbeer bei kleiner Hitze  50-60 min kochen. Die gegarten Bohnen abgießen und beiseite stellen.

Die Zwiebel schälen und fein würfeln und die Chili in dünne Ringe schneiden.

Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Chili darin andünsten, ohne dass die Zwiebelstückchen Farbe annehmen.

Dann den Reis dazugeben und 1 min andünsten.

Die Cola und die Kokosmilch zum Reis gießen und unterrühren. Alles zum Kochen bringen und zugedeckt bei kleiner Hitze 25 Minuten kochen. Gegen Ende hin die Bohnen zufügen, damit sie nochmal heiß werden. Mit dem Koriander garnieren.

Und wie versprochen und dem ein oder anderen auch schon zugesagt, sind wir jetzt auch wieder öfters hier.

Frohes neues Jahr Euch allen!!

22
Jul
11

Küchentourismus: Cashew-Kräuter-Reis mit Bohnen-Gemüse

Herr Mestolo ist ohne seine Liebste (das bin ich) in die Sommerfrische gefahren und ich habe mir den Sonntag bei guten Freunden vertrieben.

Während draußen der Regen gegen die Fensterscheiben klopfte und ein kalter Wind ums Haus strich, sah ich mich der Herausforderung ausgesetzt, aus dem, was Kammern und Scheunen eben dieser Freunde hergaben, etwas zu kochen.

Herausgekommen ist ein kräuterfrisches Gemüsegericht und ein mittelmäßiges Iphone-Foto.

Das hatte ich zur Verfügung und es reichte für 3 Personen:

500g grüne Bohnen (die flachen)
1 Maiskolben
2 Knoblauchzehen
1 Dose Tomaten
1 Handvoll Kirschtomaten
Olivenöl, Pfeffer, Salz
1 Chilischote

1,5 Tassen Basmatireis
jede Menge fein gehackte Kräuter vom Balkon (Dill, Schnittlauch, Bohnenkraut, Thymian, Rosmarin, Melisse, Salbei)
3 TL Cashewkerne, fettfrei angeröstet und gehackt

Die Maiskörner vom Kolben schneiden. Die Kirschtomaten halbieren.

Die grünen Bohnen putzen und in 2cm große Stücke schneiden, den Knoblauch in feine Scheiben schneiden.

Die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und die Chilischote komplett fein hacken. Vom Grün der Frühlingszwiebeln etwas beiseite stellen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch und den Chili darin anschwitzen. Anschließend den Mais, die grünen Bohnen und die Frühlingszwiebeln dazu geben, etwas anbraten unter Rühren.

Mit den Dosentomaten ablöschen und ca. 70ml Wasser dazugeben. Salzen, aufkochen lassen und bei kleiner Hitze und geschlossenem Deckel garen.

In der Zwischenzeit den Reis mit der doppelten Menge leichtgesalzenem Wasser aufsetzen, aufkochen und 15min bei kleiner Hitze garen lassen. Er sollte gar sein, wenn das Wasser verkocht ist.

Wenn der Reis gar ist, mit den Kräutern und den Cashewkernen mischen, eventuell nochmal nachsalzen.

Zum Gemüse die halbierten Kirschtomaten geben, nochmals kurz erhitzen, abschmecken, pfeffern, salzen, mit den übrigen Frühlingszwiebelringen garnieren und zusammen mit dem Reis servieren.

Weil es wohl sehr gut geschmeckt hat und Herr Mestolo noch ein paar Tage weg ist, wird es in dieser Woche wohl öfter noch Küchentourismus-Rezepte mit mittelmäßigen Iphone-Fotos geben :)

23
Mär
11

Champignons in Chili-Kokos-Sauce


Nach den ausschweifenden Geburtagsfeierlichkeiten (vielen Dank für die vielen Glüclwünsche!!) von gestern heute nur ein schnelles, mit wenig drumherum beschriebenes :) Rezept aus unserer Küche, nach einer Anregung aus Alex’ Küche. Die Menge ist benannt für 4, wir finden sie für drei gut ausreichend.

1 rote Chilischote (komplett)
2 Knoblauchzehen
Salz
1/2 TL schwarze Pfefferkörner
1 Kaffeebecher Basmatireis
500 g Champignons
2 EL Olivenöl
3 Sternanis
1 TL brauner Zucker
400 ml Kokosmilch
Saft von 1 Limette
frischer Koriander

Die Chilischoten längs halbieren, entkernen, waschen und klein schneiden. Knoblauch schälen und zusammen mit den Chilischoten, 1 TL Salz und den Pfefferkörnern in einem Mörser zu einer Paste zerstoßen.

In der Zwischenzeit den Reis garen.

Die Pilze putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Pilze darin rundum anbraten. Die Knoblauch-Chili-Paste untermischen und kurz mitbraten.

Dann Sternanis, Zucker und Kokosmilch hinzugeben und alles bei schwacher Hitze circa 10 Minuten köcheln lassen.

Zum Schluss mit dem Limettensaft abschmecken.

Die Pilze zu dem Reis servieren und mit Korianderblättern garnieren.

Unglaublich schnell gemacht, sehr einfach in der Ausführung und obendrein aromatisch.

03
Sep
10

Karibischer Reis mit Bohnen und Chili

Im Moment hab ich einfach zu wenig Zeit, nicht zum Kochen, aber zum Bloggen. Deswegen nur ein Rezept, ohne viel Drumherum.

175 g getrocknete Kidneybohnen
2 Knoblauchzehen
1 Lorbeerblatt
1 Zwiebel
1 grüne Pfefferschote
2 EL Öl
250 g Basmatireis
400 ml klassische Gemüsebouillon
250 ml Kokosmilch
Koriander zum Garnieren (wir hatten leider nur Petersilie)

Die Bohnen in einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen.

Die Knoblauchzehen schälen und leicht zerdrücken. Bohnen in reichlich Wasser mit Knoblauch und Lorbeer bei kleiner Hitze  50-60 min kochen. Die gegarten Bohnen abgießen und beiseitestellen.

Die Zwiebel schälen und fein würfeln und die Chili in dünne Ringe schneiden.

Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Chili darin andünsten, ohne dass die Zwiebelstückchen Farbe annehmen.

Dann den Reis dazugeben und 1 min andünsten.

Die Gemüsebouillon und die Kokosmilch zum Reis gießen und unterrühren. Bohnen untermischen. Alles zum Kochen bringen und zugedeckt bei kleiner Hitze 25 Minuten kochen. Mit Koriander garnieren.

Gefunden bei Eatsmarter.

Wir wünschen Euch allen ein schönes, sommerwarmes Wochenende!

27
Aug
10

Toskanische Tomatensuppe

Weil wir ja tatsächlich nicht in Japan Urlaub gemacht habe, wie man bei dem Rezept gestern vermuten könnte, sondern in Umbrien, möchte ich Euch heute ein, wenn nicht ganz umbrisches, aber doch italienisches Rezept vorstellen. Und ganz soweit sind wir an unserem bevorzugten Urlaubsdomizil von der Toskana nicht entfernt, eigentlich nur 10 km.

Diese Tomatensuppe ist schnell gemacht, schmeckt nicht nur wunderbar, sondern beduftet auch das ganze Haus mit einem herrlichen Tomatenduft. Es ist eine eher dickflüssige Suppe, die gut sättigt und ein bißchen nach Urlaub schmeckt…

So fototechnisch bin ich ja noch nicht ganz auf der Höhe, nach drei Wochen Urlaub fehlt mir die Übung.

1 Bund Basilikum
500 g Tomaten
150g Risottoreis
3 Knoblauchzehen
300ml passierte Tomaten
Schale einer Zitrone
3 EL Olivenöl
Pfeffer, Salz

Die Passata mit der gleichen Menge Wasser und dem Risottoreis kochen, bis der Reis bissfest ist.

Die Tomaten klein würfeln und ungefähr 3/4 des Basilikums  in nicht zu feine Streifen schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und in feine Scheiben schneiden.

In einem anderen Topf in etwas Olivenöl die Knoblauchscheiben leicht anschwitzen und die Tomaten und das Basilikum hinzugeben.

Das Ganze ca. 5 min köcheln lassen, dann die Zitronenschale dazu geben.

Jetzt den Reis mit der Passat dazugeben und solange auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Suppe sämig ist.

Mit Pfeffer und Salz abschmecken und mit etwas basilikum und einem Faden Olivenöl servieren.

Schmeckt herrlich tomatig und frisch.

Wir wünschen Euch allen ein schönes Wochenende! Am Montag gibt’s wieder ein Peperoncini-Pflanzen-Foto, mit vielen – gar nicht mehr so kleinen – Überraschungen ;)

01
Jun
10

Herr Mestolo kann immer noch nicht kochen

Bis spät in den Abend arbeiten hat nicht nur Nachteile…

Herr Mestolo ist eine wirklich treue Seele, in fast 20 Jahren trauter Zweisamkeit ist er mir ein lieber und liebender Gefährte, mein Fels, mein Ruhepol, mein bester Freund. Aber auch mein Smutje, meine Salatschnecke, mein Küchenjunge – mein Mann für die manchmal lästigen Küchenarbeiten wie schnitzeln, schneiden, schälen und spülen. Nur so recht ganz alleine kochen, das traut er sich nicht immer zu, obwohl er ja hier schon mal das Gegenteil bewiesen hat.

Außer, wenn ich ihn mit sanften Druck ;) überrede. Gestern also – ich musste lange arbeiten und da lag es nah, Herrn Mestolo mal wieder die Gesamtherrschaft über die ganzen Tätigkeiten rund um’s Kochen zu überlassen. Rezept gesucht, gefunden, ausgedruckt und ihm hingelegt, außerdem alle Zutaten zusammen gesucht und auch schon in der Küche drapiert.

Als ich 19:45 Uhr dann nach 12 Stunden Arbeit an unser Haustür klingele, öffnet mir ein in Kochschürze gekleideter, geschäftiger Herr Mestolo, in zwei Töpfen rührend und etwas skeptisch ob des Ergebnisses.

Was soll ich sagen, es war perfekt, angenehm in dem Zusammenspiel von Schärfe und Frucht und auch optisch eine Augenweide. Wenn’s nicht so anstrengend wär, könnte ich doch öfter bis spät abends arbeiten.

2 reife Mangos, klein
2 Chilischoten, grün und frisch
2 Chilischoten, rot und getrocknet
½ TL Kurkuma
6 Curryblätter
1/4 TL Koriander, frisch gemörsert
1/4 TL Kreuzkümmel, frisch gemörsert
1 TL Senfkörner
Salz
125 ml Kokosmilch
2 EL Öl

Die Mangos schälen und das Fruchtfleisch in großen Stücken vom Kern lösen.

Die grünen Chilis in feine Ringe schneiden.

Die Mangos mit den grünen Chilischoten sowie dem Kurkuma, den Curryblättern, etwas Salz und ungefähr 300 ml Wasser in einen Topf geben und bei schwacher Hitze zugedeckt 5 min bei kleiner Hitze kochen lassen.

Die Mangos vom Herd nehmen und die Hälfte des Kochwassers abgießen.

Koriander, Kreuzkümmel und die Kokosmilch zu den Mangos geben und nochmals bei geringer Hitze offen für 5 min kochen lassen.

Etwas Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen, Senfkörner und die zwei roten, grob zerkleinerten Chilischoten dazugeben und ungefähr 1 – 2 min unter Rühren braten.

Danach sofort den Pfanneninhalt unter das Mangocurry rühren, ggf. mit Salz abschmecken und heiß servieren. Dazu gab es Basmati-Reis.

Geht schnell und soll so unser Juni-Beitrag für die Cucina Rapida, dem Dauerkochevent von mankannsessen.de sein.

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

15
Apr
10

Ochsenfrosch

Ich benötige ungefähr 20 – 25 min um abends mit dem Auto von der Arbeit nach Hause zu fahren. In der Zeit nimmt häufig das Abendessen Gestalt an, da ich dann genauer überlegen kann, was ich aus dem, was wir zu Hause haben und was die Gemüsekiste uns gebracht hat, wohl kochen könnte. Gut schmecken muss es, und gut aussehen sollte es auch – weil: Kochblog verpflichtet ;)

Ausgangspunkt meiner gestrigen Überlegungen war nun Mangold. Der musste weg, bevor er zu müde wurde. Meine erste Idee waren Laubfrösche, das sind gefüllte Mangold-Päckchen, meistens mit Hack. Und Hack fällt ja aus hier im Hause Mestolo. Karotten hatten wir noch, Zwiebeln sowieso, Reis, Ricotta, aber ich hatte wenig Lust, viele kleine Laubfrösche zu zähmen und so gab’s eben keine Laubfrösche, sondern einen großen  Ochsenfrosch – eine Mangoldrolle gefüllt mit oben genannten Zutaten. Sieht auch hübsch aus und ist etwas weniger aufwändig als eine ganze Laubfroschhorde.

Hier also das Ergebnis der 20 min Autofahrt:

1/2 Kaffeebecher Reis
2 Karotten, gewürfelt
700g Mangold
eine kleine Handvoll Pistazien, gehackt
1/2 rote Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe
125 g Ricotta
Salz, Thymian, Peperoncini
1 Eigelb
ein bisschen Weißwein und Milch
Petersilie, gehackt

Den Reis kochen.

Den Mangold von den Stielen befreien, die Blätter kurz blanchieren und auf einem Küchenhandtuch ausbreiten, dass sie eine rechteckige Grundfläche bilden.

Die Mangold-Stiele würfeln.

Die Karotten ebenfalls blanchieren, die Zwiebeln und die Mangold-Stiele in einer Pfanne anschwitzen.

Den Reis, etwas Salz, eine kleingehackte Peperoncino, die Karotten- und Zwiebel- und Mangoldwürfel, die Pistazien, etwas Thymian, zwei gepresste Knoblauchzehen miteinander in einer Schüssel vermischen.

Den Ricotta unterheben.

Den Backofen auf 180° vorheizen.

Die Reismischung dann längs auf dem Mangold-Rechteck verteilen und mit Hilfe des Küchentuchs in den Mangold einrollen.

Die Rolle vorsichtig auf ein Backblech legen, mit etwas Öl einpinseln und für ca. 10 min im Ofen nachgaren.

Für die Sauce ca. 2 EL Ricotta mit einem Schuss Wein und Milch verquirlen, erhitzen und mit etwas Kurkuma würzen, aber vorsichtig. Ein Ei trennen und das Eigelb unter die Sauce quirlen.

Petersilie und etwas Salz zufügen, aufschäumen und mit den Ochsenfrosch-Scheiben servieren.

Schmeckt sehr fein, die Karotten hatten noch Biss und hübsch anzusehen war’s auch noch. Von der Füllung hatten wir die doppelte Menge gemacht, weil ich nicht genau wusste, wieviel es so wird, aber die andere Hälfte nehmen wir einfach morgen mit als Pausensnack.

Jo, und bei Frosch habe ich mich doch heute sehr gern an eine meiner Lieblingstrickfilmserien erinnert – Sancho und Pancho – heute noch lustig:




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