
Risotto gab es schon ewig nicht mehr uns und nach dem Maronenpesto hatte ich die Idee für ein Maronen-Risotto.
Schnell mal gegoogelt was da schon auf dem Markt ist, wird man schnell zu Stephs Kuriositätenladen geleitet, die es auch schon im Angebot hatte. Etwas anders und hübscher fotografiert und die Idee mit dem Salbei ist von ihr.
140g vorgekochte Maronen
200g Risottoreis
1 Schalotte, gewürfelt
100ml Weißwein
600ml Gemüsebouillon
150g Raclettekäse
6 Salbeiblätter
1 EL Butter
Pfeffer, Salz
Die Maronen bis auf 5 Stück grob hacken. Die anderen vier in Würfel schneiden.
Den Raclettekäse in kleine Würfel schneiden, die Salbeiblätter in feine Streifen.
Für das Risotto etwas Olivenöl im Topf erhitzen, die Schalottenwürfel darin glasig braten und die gehackten Maronen und den Reis dazu geben.
Unter Rühren etwas andünsten und mit dem Weißwein ablöschen.
Und dann rühren, rühren, rühren. Die verdunstete Flüssigkeit mit heißer Gemüsebouillon immer wieder schöpflöffelweise nachgießen. Dabei ständig rühren.
In der Zwischenzeit die gewürfelten Maronen in heißem Olivenöl zusammen mit dem Salbei kräftig anbraten.
Wenn der Reis gar ist, den Topf vom Herd ziehen, den Käse, die Hälfte der gewürfelten Maronen und die Butter unterheben und kurz verrühren.
Mit geschlossenem Deckel wenige Minuten ruhen lassen. Danach nochmals umrühren und mit den anderen Maronenwürfeln zusammen servieren.
Ich glaube, das haben wir fast alle gemein: die vernachlässigte N-Rubrik in unseren Kochregistern. Auch bei mir ist da nicht wirklich viel zu holen.
Jedesmal wenn ich ein interessantes Rezept in anderen Blogs finde, speichere ich das ab unter meinen Favoriten und in der Rezepteecke meines Gehirns, bis die Gelegenheit da ist, es zu kochen.
Ich kann et ja nich lassen, ne… Ich kann einfach nicht nicht Risotto kochen, obwohl es draußen Sommer ist, dafür mögen wir es einfach zu gerne.
Hach, wir mögen ja Risotto, selbst wenn es schon etwas wärmer ist, aber die Frequenz sinkt dann doch. Als es letzte Woche wieder mal einen Temperatureinbruch gab, habe ich die Gelegenheit genutzt, ein Risotto zu kochen, wenn auch ein nicht ganz so schweres, das durch Frühlingszwiebeln und Minze auch eine schöne Frische mit auf den Tisch brachte.






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