Einträge tagged ‘risotto



13
Mai
11

Jamie Olivers Sommer-Risotto

Der Sommer ist ja nicht unbedingt das Wetter für Risotto, man greift doch lieber zu leichteren Gerichten.
Wer trotzdem mal in Risottolaune ist, auch wenn es draußen schon wärmer wird, dem sei dieses Risotto von Jamie Oliver empfohlen. Die Tomaten werden ungegart, als Salat angerichtet, was dem Risotto eine frische Note gibt.

Tomaten:
kleine rote Tomaten, halbiert und entkernt
4 EL Rotweinessig
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Die halbierten und entkernten Tomaten mit Essig und Öl sowie etwas Salz und Pfeffer anrichten und ziehen lassen.

Feta:
150g Feta
1 TL höllescharfes Chiliöl
1 TL frischer Thymian
Salz, Pfeffer
1 EL Olivenöl

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Schafskäse in eine Auflaufform geben. Mit dem Öl bestreichen und den frischen Thymian darüber streuen und im Ofen bis zum bräunen backen.

 Risotto:
200 g Risottoreis
1 Schalotte, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
100 ml Weisswein
600 ml heiße Gemüsebrühe
1 Bund Basilikum

Für das Risotto etwas Olivenöl im Topf erhitzen, den Reis darin andünsten, die Schalotte dazu geben und glasig garen. Mit dem Weißwein ablöschen und rühren, rühren, rühren. Die verdunstete Flüssigkeit mit heißer Gemüsebrühe immer wieder schöpflöffelweise nachgießen. Dabei ständig rühren.

Wenn der Reis gar ist, den Basilikum unter den Reis mischen, den Tomatensalat und den Feta ebenfalls dazu geben, vorsichtig unterrühren und alles noch 1 Minute mit geschlossenem Deckel ziehen lassen. Eventuell noch salzen, allerdings sollte man das abhängig von der Intensität des Feta machen, der unter Umständen auch recht salzig ist.

Und wer am Wochenende nicht weiß, was er machen soll: gestern erreichte mich eine Email der Universität Mainz /Psychologisches Institut, Abteilung Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik, die eine Umfrage durchführen die zum Ziel hat, einen tieferen Einblick in die Blog-Welt zu bekommen.
Dabei geht es nicht nur um die Autoren von Blogs, sondern auch um die Leser von Blogs, wie auch um Menschen, die zu keiner der beiden Gruppen gehören. Wer Lust hat, daran teilzunehmen, hier wäre der Link zur Umfrage. Dauert so ungefähr 20 Minuten und man kann sogar 50 Euro gewinnen, wenn man mag. Muss man aber nicht :)

Euch allen ein schönes, wenn auch nicht ganz so sonniges, Singsang-Contest-Wochenende!

07
Apr
11

Bärlauch-Woche: Graupen-Risotto mit Papaya

Klingt ziemlich gewagt, findet ihr auch?
Passt aber sehr gut, nicht nur optisch. Papaya ist ja eine eher dezente Frucht, die gut zum Bärlauch passt.

Wichtig finde ich, wenn man Früchte in ein herzhaftes Essen gibt, dass man da nicht zu viel verwendet, sondern die sich meist wirklich dezent im Hintergrund halten sollten, nur Akzente setzen.

Ansonsten gibt es statt Reis heute mal Graupen, weil Herr Mestolo sich das so gewünscht hat. Geschmacklich hat es dann nicht mehr so viel mit Risotto zu tun, aber es schmeckt wirklich gut, wir mochten es sehr.

4 EL Papayawürfel
750ml Gemüsebouillon
200g Graupen
1 Zwiebel
1 Handvoll Bärlauch
90 g geriebener Parmesan
1 EL Butter
Salz, Pfeffer

Die Zwiebel würfeln und in Olivenöl anschwitzen.

Die Graupen dazugeben und mit einem Schöpflöffel Bouillon angießen, alles unter Rühren garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Die Gemüsebouillon nach und nach unter weiterem Rühren dazugeben.

Immer wenn die Flüssigkeit von den Graupen fast aufgesogen bzw. verdunset ist, weitere Bouillon nachgießen, bis die Graupen fast gar sind. das dauert etwas länger als beim Risotto mit Reis.

In der Zwischenzeit den Bärlauch mit etwas Bouillon im Mixer fein pürieren und absieben. Die Flüssigkeit kann man, wenn nötig noch mit verköcheln.

Gegen Ende der Kochzeit das Bärlauchpüree unterrühren, kurz mitköcheln lassen.

Dann 3 EL Papayawürfel dazugeben, sowie den Parmesan und die Butter. Gut verrühren und zugedeckt noch 2 min stehen lassen. Wobei das eher beim Risottokochen wichtig ist, hier ist es mehr die Gewohnheit.

Nochmals gut umrühren, anrichten und mit den restlichen Papayawürfeln sowie frisch gemahlenem Pfeffer servieren.

Ziemlich gut, ich mochte es sehr gern, zumal die Risottozeit jetzt eh in Sommerpause ist, aber mit Graupen man sowas noch gut essen kann.

Traut Euch :)

28
Mar
11

Matcha-Risotto mit Zuckerschoten und Pecorino


Ich hab ja gerade so ein bißchen meine Zuneigung zu Matcha entdeckt und befinde mich derzeit in einer Phase des exzessiven Ausprobierens :)
Kekse, eher so eine Standartnummer, gab’s ja schon, heute ist Risotto dran. Und die ein oder andere Idee habe ich noch.

Matcha (jap.: „gemahlener Tee“) ist ein zu feinstem Pulver vermahlener Grüntee, der in der japanischen Teezeremonie verwendet wird. Er hat eine intensive, grüne Farbe, schmeckt leicht herb und enthält viel Katechine, Karotin sowie die Vitamine A,B,C,E. Der für Matcha vorgesehene Grüntee (Tencha) wird von Teesträuchern geerntet, die in der Regel vier Wochen vor der Ernte beschattet werden. Dadurch entsteht ein extrem delikates, dunkelgrünes Blatt. Matcha hat einen lieblichen, süßlichen Geschmack. Nach der Ernte werden die Teeblätter gedämpft, getrocknet und anschließend in Steinmühlen zu feinem Pulver gemahlen.

180g Risottoreis
15 g Matcha
200g Zuckerschoten
6 Mini-Maiskölbchen
1 Schalotte
700ml Gemüsebouillon
200ml trockener Weißwein
1 TL
2 EL Butter
Pfeffer, Salz
50g frisch geriebener Pecorino stagionato

Die Zuckerschoten in kochendem Salzwasser blanchieren, beiseite stellen.

Die Maiskolben kochen (ca. 5 min) und ebenfalls zur Seite Stellen.

Die Schalotte fein würfeln und in Öl glasig braten, den Reis dazu geben und ebenfalls mit anbraten.

Mit dem Weißwein ablöschen. Dann die Bouillon schöpflöffelweise dazugeben und immer wieder rühren. Bouillon immer wieder nachgießen und weiter rühren.

Den Matcha in einer Tasse mit etwas Bouillon klümpchenfrei verrühren.

Die Maiskölbchen quer in Scheiben schneiden.

Nach ca. 15 – 20 Minuten Koch- und Rührzeit die Bouillon mit den Matchatee dazugeben, gut verrühren.

Den Pecorino und die Butter unterheben, die Zuckerschoten und den Mais dazu geben.

Zugedeckt einige Minuten stehen lassen, dann noch einmal umrühren und anrichten.

Auf angewärmten Tellern servieren und mit Maiskölbchen und Schoten garnieren.

Ein sehr schönes Risotto mit feiner Grüntee-Note und knackigen Zuckerschoten. Der Pecorino brachte ein gute Würze rein, ohne zu dominant zu sein. Insgesamt sehr harmonisch.

07
Feb
11

Risotto mit Kräuterseitlingen und Wacholder


Die neue Woche startet mit einem feinen Risotto, das mit einem Teelöffelchen Trüffelcreme aus Italien verfeinert und geschmacksintensiviert wurde. Sollte man diese nicht haben, tut’s sicher auch Trüffel an sich oder ein gutes Trüffelöl. Aber auch davon nur ein bißchen.
Risotti sind eine schöne Sache für die Wintertage und dieses hier hat uns mit seiner Würzigkeit von Pilzen und dem Hauch Wacholder besonders gut geschmeckt.

180g Risottoreis
5 Kräuterseitlinge
75g frisch geriebenen Parmesan
1 TL Trüffelcreme
1 Schalotte
700ml Gemüsebouillon
7 Wacholderbeeren, mit dem Messerrücken leicht angedrückt
200ml Weißwein
1 TL
2 EL Butter
Pfeffer, Salz

Die Seitlinge längs in Scheiben schneiden, 4 der schönsten Scheiben zur Seite legen, die anderen würfeln.

Die Schalotte fein würfeln und mit den Wacholderbeeren in Öl glasig braten, den Reis dazu geben und ebenfalls mit anbraten.

Mit dem Weißwein ablöschen. Dann die Bouillon schöpflöffelweise dazugeben und immer wieder rühren. Bouillon immer wieder nachgießen und weiter rühren.

In einer Pfanne mit etwas Olivenöl zuerst die Pilzwürfel braten und dann die Scheiben, salzen, pfeffern. Zur Seite stellen.

Nach ca. 15 – 20 Minuten Koch- und Rührzeit die Trüffelcreme einrühren und die meisten der Pilzwürfel zum Risotto geben, sowie den den geriebenen Parmesan und die Butter unterrühren.

Zugedeckt einige Minuten stehen lassen, dann noch umrühren und mit den gebratenen Pilzscheiben und -würfeln servieren.

21
Dez
10

Kartoffel-Rosmarin-Risotto

Risotto geht immer, vor allem natürlich wenn’s draußen stürmt und schneit. Und davon gibt’s ja momentan genug, vor allem Schnee, weniger Sturm. Bei Eva war mir das Risotto mit Rosmarin-Kartoffeln aufgefallen und ich habe es flugs nachgekocht, weil ich Risotto, Kartoffeln und Rosmarin gleich gern habe und ich mich hier nicht entscheiden musste, einer Komponente davon den Vorzug zu geben.

Aus dem restlichen Risotto haben wir am nächsten Tag eine Suppe gemacht, die war auch köstlich.

3 mittelgroße Kartoffeln
1 l Gemüsebouillon
180 g Risottoreis
1 Zwiebel
200 ml trockenen Weißwein
1 – 2 EL Butter
Salz, Pfeffer
50 g Gruyère, gerieben

Die Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit dem gehackten Rosmarin garen. Nicht zu dunkel werden lassen, eher garen als braten.

Die Zwiebel würfeln und in einem anderen Topf in Olivenöl anschwitzen.

Den Reis zugeben und unter Rühren glasig werden lassen. Den Wein angießen und alles unter Rühren garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Die Gemüsebouillon nach und nach unter weiterem Rühren dazugeben.

Immer wenn die Flüssigkeit vom Reis fast aufgesogen ist, weitere Bouillon nachgießen, bis der Reis gar ist (nicht zu weich).

Gegen Ende der Kochzeit die Rosmarinkartoffeln unterheben.

Den Reis al dente garen. Nochmals mit etwas Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss den geriebenen Gruyère und die Butter unterrühren.

Danach kurz mit geschlossenem Deckel noch ruhen lassen. Einmal umrühren und servieren.

Genial. Das könnte mein Lieblingsrisotto werden.




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