Posts Tagged ‘rosmarin

05
Sep
11

Mit Schafskäse und Rosmarin gefüllte Weißkohlpäckchen

Bei dem letzten vegetarischen Dreigang-Menü feierten die heute vorgestellten Weißkohlpäckchen einen absoluten Überraschungserfolg mit ihrem Auftritt bei der Vorspeise. Klingen sie von den Zutaten und der Zubereitung doch erst einmal recht unspektakulär, überzeugen sie doch sehr im Geschmack. Es braucht wirklich nicht viel, aber alle am Tisch waren ausnahmslos begeistert.

Die Mengenangaben reichen für acht Päckchen:

1 kleiner Weißkohl
Salz
200 g Feta
Pfeffer, frischen Rosmarin
3 EL Olivenöl

Den Weißkohl putzen und die äußeren Blätter entfernen, danach ca. 3 min in kochenendem Salzwasser blanchieren. Acht Blätter vom Kohl lösen. Den restlichen Kohl dann für ein anderes Rezept verwenden.

Von diesen die mittlere dicke Rippe flach abschneiden. Den Feta grob zerkleinern und auf die 8 Blätter verteilen. Pfeffern.

Rosmarinnadeln in etwas Olivenöl anrösten und über den Käse geben. Jetzt die Blätter zu einem Päckchen packen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Päckchen von beiden Seiten kurz anbraten.

Geht wirklich schnell und einfach und schmeckt überraschend gut.

Dazu gab es kleine Sonnenblumenkern-Hörnchen aus einem Quark-Öl-Teig mit zwei verschiedenen Dipps. (auch sehr gut)

31
Aug
11

(K)ein Rezept und Urlaubsmitbringsel

Zugegebenermaßen ist das Rezept heute schon wieder total simpel, aber die Umsetzung für uns zu Hause wird es schwierig.
Es braucht nämlich, glaube ich, um das Brot so hinzubekommen einen Holzofen. Ich habe leider keinen und so bleibt es mir nur in Erinnerungen zu schwelgen.

Das Brot ist ein einfacher Hefeteig, der flach ausgerollt wird, mit
Olivenöl,
Salz und
Rosmarin bestreut bzw. begossen wird und dann nur für wenige Minuten in den Ofen kommt. Schmeckt wirklich köstlich, aber ich habe ich Euch trotzdem auch noch ein paar Fotos mitgebracht:

22
Jul
11

Küchentourismus: Cashew-Kräuter-Reis mit Bohnen-Gemüse

Herr Mestolo ist ohne seine Liebste (das bin ich) in die Sommerfrische gefahren und ich habe mir den Sonntag bei guten Freunden vertrieben.

Während draußen der Regen gegen die Fensterscheiben klopfte und ein kalter Wind ums Haus strich, sah ich mich der Herausforderung ausgesetzt, aus dem, was Kammern und Scheunen eben dieser Freunde hergaben, etwas zu kochen.

Herausgekommen ist ein kräuterfrisches Gemüsegericht und ein mittelmäßiges Iphone-Foto.

Das hatte ich zur Verfügung und es reichte für 3 Personen:

500g grüne Bohnen (die flachen)
1 Maiskolben
2 Knoblauchzehen
1 Dose Tomaten
1 Handvoll Kirschtomaten
Olivenöl, Pfeffer, Salz
1 Chilischote

1,5 Tassen Basmatireis
jede Menge fein gehackte Kräuter vom Balkon (Dill, Schnittlauch, Bohnenkraut, Thymian, Rosmarin, Melisse, Salbei)
3 TL Cashewkerne, fettfrei angeröstet und gehackt

Die Maiskörner vom Kolben schneiden. Die Kirschtomaten halbieren.

Die grünen Bohnen putzen und in 2cm große Stücke schneiden, den Knoblauch in feine Scheiben schneiden.

Die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und die Chilischote komplett fein hacken. Vom Grün der Frühlingszwiebeln etwas beiseite stellen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch und den Chili darin anschwitzen. Anschließend den Mais, die grünen Bohnen und die Frühlingszwiebeln dazu geben, etwas anbraten unter Rühren.

Mit den Dosentomaten ablöschen und ca. 70ml Wasser dazugeben. Salzen, aufkochen lassen und bei kleiner Hitze und geschlossenem Deckel garen.

In der Zwischenzeit den Reis mit der doppelten Menge leichtgesalzenem Wasser aufsetzen, aufkochen und 15min bei kleiner Hitze garen lassen. Er sollte gar sein, wenn das Wasser verkocht ist.

Wenn der Reis gar ist, mit den Kräutern und den Cashewkernen mischen, eventuell nochmal nachsalzen.

Zum Gemüse die halbierten Kirschtomaten geben, nochmals kurz erhitzen, abschmecken, pfeffern, salzen, mit den übrigen Frühlingszwiebelringen garnieren und zusammen mit dem Reis servieren.

Weil es wohl sehr gut geschmeckt hat und Herr Mestolo noch ein paar Tage weg ist, wird es in dieser Woche wohl öfter noch Küchentourismus-Rezepte mit mittelmäßigen Iphone-Fotos geben :)

04
Jul
11

Fremdgekocht: Panini di Ramerino

In der Rubrik “Fremdgekocht” erscheinen Rezepte, die ich nicht selbst gekocht, aber wenigstens selbst gegessen und für gut befunden habe :) Zum Geburtstag eines Freundes gab es neben anderen Köstlichkeiten auch diese Brötchen, mit Rosmarin und Rosinen. Und ich weiß tatsächlich immer noch nicht, was Ramerino heißt… Vielleicht kann mir ja einer von Euch weiter helfen?

Das Rezept stammt aus dem Buch “Cucina vegana – Vegan genießen auf italienische Art” und reicht für acht große Brötchen. Zum Buch selbst kann ich leider nichts sagen, da ich mir außer diesem einem Rezept nichts weiter angeschaut habe.

Dieses Rezept ist wieder wunderbar für Backdeppen wie mich und wer keine Brötchen möchte, kann auch ein Brot daraus backen :)

Für den Vorteig:
42g Hefe
1 EL Roh-Rohrzucker
50ml lauwarmes Wasser
6 EL Mehl, Type 1050

Für den Teig:
150g Rosinen
350g Mehl, Type 1050
150g Weizenvollkornmehl
1TL Meersalz
4 EL Olivenöl
1 – 2 TL fein gehackter Rosmarin
ca. 200ml lauwarmes Wasser
etwas grobes Meersalz

Für den Vorteig die Hefe in einer kleinen Schüssel zerkrümeln und mit dem Zucker überstreuen.

Das Wasser hinzugießen und so lange rühren, bis sich hefe und Zucker komplett aufgelöst haben.

Das Mehl unterrühren und den Vorteig abgedeckt an einem warmen Ort 20 min gehen lassen.

Das andere Mehl mit dem salz, dem Öl und Rosmarin mischen. In die Mitte des mehls eine Mulde formen und den Vorteig sowie das Wasser hineingießen.

Alles kurz vermischen, die Rosinen hinzufügen. Den Teig kneten, bis er geschmeidig ist und nicht mehr an der Schüssel klebt. An einem warmen Ort ca. 90 min gehen lassen.

Danach den Teig in acht Portionen teilen und zu Brötchen ausformen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit etwas groben Meersalz und einem Rosmarinzweig belegen und nochmals 20min gehen lassen.

Bei 180° etwa 20 min backen.

Die Brötchen schmecken warm und kalt, süß oder herzhaft belegt und auch noch am nächsten Tag.

08
Mär
11

Ofencamembert mit Apfel und Rosmarin-Honig

Bei meinem Aufruf wider die Krise habe ich sehr schöne Links und Anregungen bekommen, was ich in der nächsten Zeit einmal kochen könnte. Ich habe mir so einiges davon rausgesucht und habe auch direkt angefangen damit, schließlich geht so eine Krise am besten und schnellsten vorbei, wenn man gegen sie angeht. :) Nicht nur in der Küche.

Den Reigen eröffne ich mit einem Klassiker, gebackenem Camenbert mit Rosmarin und Honig, der Vorschlag stammt von Ninas kleinem Foodblog. Geht total schnell, ist sehr sättigend und ein Rundum-Wohlfühl-Essen.

1 Apfel
2 Rohmilch-Camembert
2 EL flüssiger Honig (hier Kastanienhonig)
1 TL getrockneter Rosmarin

Den Apfel halbieren, das Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden.

Den Honig mit dem getrockneten Rosamrin mischen.

Aus je einem halben Apfel in überlappenden Scheiben einen kleinen Kreis auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Je einen Camembert auf einen Apfelkreis setzen.

Ein EL Rosmarin-Honig über jeden Camembert laufen lassen und nochmal mit etwas getrocknetem Rosmarin bestreuen.

Den Camembert im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 10 bis 15 min backen. Dann musste er gerettet und sofort seiner Bestimmung zugeführt werden, er fing nämlich an, davonzulaufen.

Bei Nina gab es dazu Batavia-Trauben-Salat, bei uns Rucola und geröstetes Baguettebrot.

Sehr mächtig und reichte bei uns als vollwertige Mahlzeit. Aber, sehr gut, vor allem, wenn man geschmolzenen Käse mag. :)

Schnell und gut, damit ist es wie geschaffen als unser März-Beitrag für Mipis Dauerkochevent Cucina rapida:

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

21
Dez
10

Kartoffel-Rosmarin-Risotto

Risotto geht immer, vor allem natürlich wenn’s draußen stürmt und schneit. Und davon gibt’s ja momentan genug, vor allem Schnee, weniger Sturm. Bei Eva war mir das Risotto mit Rosmarin-Kartoffeln aufgefallen und ich habe es flugs nachgekocht, weil ich Risotto, Kartoffeln und Rosmarin gleich gern habe und ich mich hier nicht entscheiden musste, einer Komponente davon den Vorzug zu geben.

Aus dem restlichen Risotto haben wir am nächsten Tag eine Suppe gemacht, die war auch köstlich.

3 mittelgroße Kartoffeln
1 l Gemüsebouillon
180 g Risottoreis
1 Zwiebel
200 ml trockenen Weißwein
1 – 2 EL Butter
Salz, Pfeffer
50 g Gruyère, gerieben

Die Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit dem gehackten Rosmarin garen. Nicht zu dunkel werden lassen, eher garen als braten.

Die Zwiebel würfeln und in einem anderen Topf in Olivenöl anschwitzen.

Den Reis zugeben und unter Rühren glasig werden lassen. Den Wein angießen und alles unter Rühren garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Die Gemüsebouillon nach und nach unter weiterem Rühren dazugeben.

Immer wenn die Flüssigkeit vom Reis fast aufgesogen ist, weitere Bouillon nachgießen, bis der Reis gar ist (nicht zu weich).

Gegen Ende der Kochzeit die Rosmarinkartoffeln unterheben.

Den Reis al dente garen. Nochmals mit etwas Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss den geriebenen Gruyère und die Butter unterrühren.

Danach kurz mit geschlossenem Deckel noch ruhen lassen. Einmal umrühren und servieren.

Genial. Das könnte mein Lieblingsrisotto werden.

28
Mai
10

Take away-Eggs und eine Protestschrift

“Ich wollt’ ich wär ein Huhn, ich hätt’ nicht viel zu tun, ich legte jeden Tag ein Ei” und manchmal welche ein…

Sommerzeit, Picknickzeit. Jedenfalls im Kalender, wenn ich heute wieder rausschaue, nix als trüber Himmel, Regen und eine Kälte, dass man meint, es sei wieder Februar.

Ehrlich gesagt: ich mag nicht mehr, so lange waren wir tapfer, habe ohne Klagen (naja) den strengen Winter ertragen, den usseligen Februar, dann den nasskalten März, der nahtlos überging in den grautrüben April. Aber jetzt…

Hallo, geht’s noch!?!?! Es ist Mai. Mai, Maihai – verstehste, Wonnemonat und so. WONNE!!!! Reimt sich auf SONNE!! Sonnemonat, Wonnemonat, wär mir beides recht. Und was ist: schon wieder Regen, kalt, grau.

Okay, ich geb’s zu, Pfingsten war nett, aber nur Pfingsten. Und jetzt? Wieder kalt. Das ist doch als würde man einen hungrigen Menschen mal am leckeren Kuchen riechen lassen, den vielleicht noch zeigen und dann wieder wegpacken. Das geht doch so nicht weiter, ich prangere das an, laut und deutlich.

Ich fordere:

  • 20°C + X tagsüber (nachts kann’s ja ein bißchen regnen, das muss ja auch sein)
  • angenehme Wassertemperaturen in Badeseen
  • Wiederholung der verregneten Feiertage mit Sonnenschein in den nächsten 8 Wochen
  • Preisbremse für überteuerte Erdbeeren, weil die dieses Jahr schlecht wachsen.
  • Und Picknick

Apropos Picknick. Sherberth von Hefe und Mehr richtet das aktuelle Kochtopf-Event aus und wünscht sich Mitnehm-Essen, zwar nicht nur für’s Picknick, aber auch. Bitte schön, diese Eier kann man mitnehmen, sie gehen nicht mal kaputt, weil gar keine Schale mehr dran ist. Ich hatte das so ähnlich schon mal mit Wachteleiern gemacht, ist beides gut, Wachteleier sind eben etwas neckischer…

Blog-Event LVII - Essen für unterwegs (Einsendeschluss 15. Juni 2010)

Eier, sehr frisch
Peperoncini
Wacholderbeeren
Gewürznelken
Lorbeerblätter
einige Zweige Rosmarin und Thymian
Salz
Rotwein-Essig (ca. im Verhältnis 1:5 zum Wasser)
Knoblauchzehen
Wasser

Die Menge der Gewürze richtet sich ein bißchen nach den Vorlieben und nach der Menge der einzulegenden Eier.

Die Eier hart kochen und pellen.

Das Wasser mit dem Salz, den Gewürzen, den geschälten, ganzen Knoblauchzehen, dem Essig und der Hälfte von Thymian und Rosmarin aufkochen. Diesen Sud ungefähr 10 Minuten kochen lassen.

Die Eier mit den ungekochten Rosmarin- und Thymianzweigen in ein großes Twist-off-Glas (oder mehrere) schichten und mit dem heißen Gewürzsud  bis an den Rand begießen.

Das Glas rasch verschließen, für 5 min auf den Kopf stellen und nach dem Abkühlen im Kühlschrank noch mindestens 3 Tage ziehen lassen. Zum Picknick gut genießbar, mit etwas Essig, Öl und / oder Senf.

Und JETZT will ich SONNE. Das wünsche ich mir und Euch und ein schönes Wochenende auch noch.




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