
Wir leben noch, wir kochen sogar hin und wieder, wir bloggen nur nicht. Außer heute. Unser Lebenszeichen ist ein Rezept von Christian Wrenkh aus seinem vegetarischen Kochbuch “Zurück zu den Wurzeln” – Thymianlinsen. Foto und Rezept sind schon länger in der Warteschleife, aber passt ja gut jetzt in die Jahreszeit.
Schön als Vorspeise für 8 – 10 Leute oder auf einem Buffet, aber auch gut zu viert zu essen und dann als Hauptspeise.
250g getrocknete Linsen
200g Räuchertofu
150g Radicchio
200g Chicoreé
70g Rucola
2 Zweige Thymian
100ml Rapsöl
100ml Apfelessig
Salz
Die Linsen kochen, abschütten und gut abtrocknen lassen. Dann diese noch warm mit Salz und Essig vermischen.
Vom Chicoreé die äußeren Blätter zum Anrichten aufbewahren.
Radicchio, Chicoreé und ein wenig vom Rucola in 5mm breite Streifen schneiden. Den Tymian abzupfen. Alles unter die Linsen mischen.
Tofu klein würfeln und im Öl knusprig braten. Zusammen mit dem Öl ebenfalls unter die Linsen mischen. Gegebenenfalls nachwürzen.
Auf flachen tellern zuerst den Rucola und dann den Linsensalat anrichten, dazu bietet sich auch an, diesen in den Chicoreéblättern zu servieren. Hübsch auch zusammen mit Karottenjulienne.
Gut, und vor allem schnell und damit ist es perfekt unser November-Beitrag für Mipis Dauerkochevent Cucina rapida:
PS: Weniger Kochen ist im Moment weil mehr Fliegen
(M)Ein neues Hobby, aber jetzt ist erst mal Winterpause.


Achtung, Bildung! Die Bedeutung der italienischen Flagge:
Das heutige Rezept sollte eigentlich Pasta mit Pesto, Rucola-Pesto, werden. Auf dem Weg von der Arbeit zum heimischen Herd (15 km) ist mir aber die Lust an Pesto vergangen und ich bin froh darüber, so wurde es doch den einzelnen Zutaten gerechter und geschmacksintensiver. Und nicht zuletzt auch frischer.
Überall wenn man jetzt durch die Lande zieht, umwabern einen die Grilldüfte aus allen Gärten, Terassen und Balkonen. Des Deutschen liebste Zeit hat begonnen, es wird alles outdoor verspeist, was mindestens zwei Füsse oder wenigstens Flossen hat, es wird wieder gegrillt.
Vielleicht ist es ja kein sonderlich aufregendes Rezept, aber das Bild ist schön 






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