Dieses Rezept, dass sich an die türkische Bohnensuppe Kuru Fasülye, habe ich bei lecker.de gefunden und ist eine Anregung von Fatih Akin, einem deutsch-türkischen Regisseur, von mir übernommen bis auf kleine Änderungen.
Ich mag diese türkische Bohnensuppe und auch gerne etwas schärfer und so haben wir es ausprobiert. Bis auf die Vorbereitung der Bohnen, die aufwändig ist, weil es einfach lange dauert, ist es ein recht unkompliziertes und schnelles Gericht.
300 g getrocknete, dicke weiße Bohnenkerne
1 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 kleine, grüne Peperoni
2 EL Ghee
1 Dose Tomaten
200g Kirschtomaten
Salz, Pfeffer
Kreuzkümmel, frisch gemörsert
Chilipulver
Petersilie
Einen Tag vorher die Bohnen mit ca. 3 l warmem Wasser übergießen und über Nacht einweichen.
Die Kirschtomaten vierteln. Die Petersilie hacken.
Die Bohnen abtropfen lassen. Dann die Bohnen in reichlich Wasser aufkochen und zugedeckt ca. 1 Stunde kochen. Anschließend in dem warmen Wasser 1 Stunde ruhen lassen.
Inzwischen Zwiebeln und Knoblauch schälen und beides fein würfeln. Peperoni waschen, putzen und in dünne Ringe schneiden.
Die Bohnen abtropfen lassen. Ghee in einem Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten, Peperoni kurz mitdünsten. Bohnen, ca. 200 ml Wasser und die Kirsch- und Dosentomaten zugeben. Aufkochen und zugedeckt ca. 1 Stunde garen, die Tomaten zerdrücken.
Die Bohnen mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Chili abschmecken. Mit Petersilie bestreut servieren.
Es ist alles nicht so suppig geworden und auch ordentlich scharf. Sehr gut kommt der Kreuzkümmel zur Geltung, in Kombination mit der Schärfe fast schon indisch. Und heizt gut ein bei den derzeitigen Temperaturen.
Dazu schmeckt Reis vielleicht, Baguette auf jeden Fall.
Nachdem es ja nun in dieser Woche schon eine Hauptmahlzeit und ein Dessert mit Polenta gab, darf natürlich auch eine Suppe nicht fehlen.
Heute soll’s wieder heiß oder zumindest über 25° warm werden, jedenfalls bei uns und somit kann ich Euch heute nochmal mit einer kalten Suppe erfreuen.
Letztens auf dem Trödelmarkt fiel mir ein Kochbuch in die Hand, das ich, obwohl ich keine Kochbücher mehr kaufen wollte und eigentlich auch momentan keine brauche, dann doch gekauft habe. So ein Trödelmarktpreis ist eben einfach unschlagbar und löst den sofortigen “Haben wollen”-Reflex aus.
1 große Aubergine
Farbenfrohes Essen ist gewünscht für das laufende Kochtopf-Kochevent. 







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