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Mai
09

Pastaexperiment #1: Spaghetti verde alla chitarra

Spaghetti verde Trockenplatz

Ich werde hier eine lose Reihe verschiedener Pasta-Experimente mit Euch teilen. Angefangen mit dem Versuch, grüne Spaghetti herzustellen, mittels der Chitarra, worin wir aber mittlerweile Routine haben, die Chitarra an sich also kein Experiment mehr ist. Aber – bunte Pasta – oder Pasta aus anderem Mehl als nur Hartweizengrieß. Heute mal „normale“ Pasta, aber grün, passend zur Jahreszeit. Wir brauchten (für 2 Personen):

250g Hartweizengrieß
1 Topf Basilikum
1/2 TL Salz
100 ml Wasser

Den Basilikum (ohne Topf ;)) im Mixer mit 100ml Wasser pürieren. Dies Püree mit dem Hartweizengrieß und dem Salz zu einem homogenen Teig verkneten und mindestens 30 Minuten ruhen lassen.

Dann folgen die üblichen Arbeitsschritte für Spaghetti alla chitarra.

Nahaufnahme

Weitere Farbtests mit Rote Bete-Saft, Tomatenmark usw. werden folgen. Diese waren doch eher gesprenkelt als durchgefärbt, der Grundton allerdings schon leicht grün.

Die typische viereckige Chitarre-Form der Spaghetti ist hier gut zu erkennen:

Wichtig, vor allem für die Herstellung mit der Chitarra ist, dass der Teig trocken ist. Schneidet man die Pasta mit der Hand, kann man etwas mehr Wasser nehmen, es wird dann etwas einfacher in der Verarbeitung. Ist der Teig trocken genug entfällt auch das mühselige Aufhängen der Pasta, man kann sie dann gut auch bis zum nächsten Tag lagern, wie sie von der Chitarra fällt.

Buon appetito!

Gegessen haben wir die Spaghetti dann mit in wenig Rotwein gedünsteten Kirschtomaten, gerösteten Pinienkernen und Parmesan.

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4 Responses to “Pastaexperiment #1: Spaghetti verde alla chitarra”


  1. 12. Mai 2009 um 13:38

    Unglaublich, mit der Chitarra ! Dieser Blog fasziniert mich sehr. Wie bei Robert ( Lamiacucina ) merkt man das es hier nicht nur um das kochen alleine geht. Man spürt förmlich die Hingabe und Liebe zu den einzelnen Lebensmitteln und Details. Das ist es doch was Lebensqualität ausmacht.

  2. 12. Mai 2009 um 20:59

    Gesprenkelt finde ich sie auch sehr schön und so natürlich. Wenn Du sie gleichmässig tiefgrün willst, musst Du eine Spinat- oder Brennesselmatte machen.

  3. 3 Eva
    14. Mai 2009 um 11:36

    Mir gefällt das Gesprenkelte auch besser, als wenn sie ganz grün wären! 🙂

  4. 10. Dezember 2009 um 21:08

    sieht sehr gut aus und schreit für micht förmlich nach einem guten Stück Lachs oder Thunfisch. Ich würde gerne mal probieren Chilinudeln herzustellen. Passt glaube ich wunderbar zu einer guten Tomatensoße. Vielleicht setze ich mich am Wochenende mal dran.


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