08
Jun
09

Hibiskus-Götterspeise

Hibiskusblüten-Tee

Götterspeise aus Hibiskusblüten-Tee und Sternanis. Mit dieser Idee aus der Juni/Juli-Ausgabe der La Cucina Italiana beteilige ich mich an dem durch Nathalie von Cucina Casalinga ausgerichteten Event, in der Hoffnung, das Thema nicht verfehlt zu haben.

Teeglas

600 ml Wasser
4 Beutel Hibiskusblüten-Tee
1 dicke Scheibe Limette
2 Stück Sternanis
1/2 Zimtstange
3 EL Zucker
20 g Blattgelatine

Die 4 Teebeutel mit 600 ml heißem Wasser aufgießen und 10 – 15 Minuten ziehen lassen. Den Tee in einem Topf mit Limette, Zimt, Sternanis und Zucker aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen.

Derweil die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Reste-Sieb

 

Den Tee durch ein Sieb abgießen und die ausgedrückte Gelatine in dem heißen Tee auflösen.

 

 

In eingeölte Förmchen gießen und mindestens 4 Stunden kaltstellen. Dann auf einen schönen Dessertteller stürzen, garnieren und freudig servieren.

Soweit der Plan…

…hier die Realität – ein Aspik-Unfall mit Schwerverletzten: 

Aspik-Unfall

 

Ein Traum in AspikDas erschüttert mich nur kurzfristig, ich habe aus dem Unfallopfer kurzerhand formschöne Würfel geschnitzt und dekorativ in ein noch dekorativeres Glas gehäuft.

Alles vor die schönste 😉 Tapete im Haus gestellt, ist das Desaster auch schon wieder gesellschaftsfähig.

 

 

 

 

Ich würd’s wieder machen und dann aber direkt mit dem Ziel, zu würfeln. Lustig sicher auch, verschiedenfarbige Würfel zu machen. Der Hibiskus-Teegeschmack als Götterspeise war angenehm, den Tee an sich mochte ich nämlich nicht so gern – also dies dann durchaus die schmackhaftere Variante. Schmeckt sicher auch mit Zitronenmelisse- oder Minze-Tee. 

Blog Event XLVI - Sülzen, Pasteten, Terrinen (Abgabeschluss 15. Juni 09)

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15 Responses to “Hibiskus-Götterspeise”


  1. 8. Juni 2009 um 12:51

    Sieht sehr lecker aus! Doch Gelantine ist aus Tieren!

    • 8. Juni 2009 um 13:02

      Stimmt, da bin ich (noch) nicht konsequent. Werde aber in Kürze mal alternative, vegetarische Varianten testen.
      Fisch werde ich trotzdem hin und wieder essen. Auch Gummibärchen. 😉

  2. 8. Juni 2009 um 14:30

    Kreativ, passt Super zu dieser Jahreszeit und wunderbare Fotos.

  3. 8. Juni 2009 um 15:08

    che bella ricetta!
    Non l’ho capita molto ma… mi piacciono le foto!
    Se ci fosse modo di tradurla, proverei a farla.
    La gelatina non è di origine animale, vero?
    Grazie per le tue visite sul mio blog. 🙂

    • 8. Juni 2009 um 15:34

      Mi dispiace, la gelatina è di origine animale, il resto. Sono inconseguente, ma in futuro io userò agar-agar o simili vegetariana. Davvero. 🙂
      Chiedo scusa per il mio italiano.

  4. 8. Juni 2009 um 15:16

    Ist das Sülze, Terrine oder Pastete? Egal, sieht sommerlich lecker aus. Das schmilzt bestimmt lustig im Mund.

  5. 8 Eva
    8. Juni 2009 um 15:25

    Egal, zu welcher Kategorie das nun gehört: es ist ein echter Hingucker!

  6. 8. Juni 2009 um 16:09

    …wenn Du mal ein Buffet zubereiten solltest und Du legst schöne Platten, dann nutze einen Spiegel und setze da zusätzlich als Garnitur deine Würfelchen drauf gemacht aus deiner Hibiskus-Götterspeise. Diese mußt Du nur ganz klein würfeln, dann sieht es aus als würden im richtigen Licht kleine Diamanten darauf liegen.

    LG Andy

  7. 8. Juni 2009 um 20:55

    Operation am offenen Herzen ? Der Verletzte scheint sich gut erholt zu habe. Kein Wunder bei dieser Tapete im Krankenzimmer. Deine tollen Ideen beflügeln mich. Ich will auch speisen wie die Götter.

  8. 8. Juni 2009 um 22:53

    Das ist für mich Sülze! 🙂
    Also … alles bestens … und danke für die Teilnahme!

  9. 8. Juni 2009 um 23:10

    Sieht super aus – vermutlich schmeckt es auch so …

  10. 9. Juni 2009 um 08:06

    Die sieht echt lecker aus, außerdem muss sowas doch in Würfeln serviert werden. 😉

  11. 9. Juni 2009 um 12:51

    Sieht wirklich hervorragend aus und ist eine tolle Idee. Alternative zur Gelatine: Agar-agar.


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