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Jun
09

Pappardelle Puttanesca

Puttanesca

Pasta alla puttanesca (Nudeln nach Hurenart) sind ein aus Süditalien stammendes Nudelgericht mit einer scharf-würzigen Tomatensauce.

Der Ursprung des Namens ist ungeklärt. Es gibt zwei Erklärungsansätze: Das Gericht an sich ist so unkompliziert zuzubereiten, dass Prostituierte es schnell und einfach zwischen Besuchen ihrer Freier zubereiten konnten.
Eine andere Erklärung sei die, dass italienische Bordelle in den 50er Jahren geschlossene Häuser, Case chiuse, waren und die Prostituierten sie nur einmal wöchentlich zum Einkaufen verlassen durften. Das Gericht sei demnach aus den haltbareren Resten in der Speisekammer entstanden, wenn die Vorräte zur Neige gingen.

Mir ist es gleich, wir mögen die Sugo alla Puttanesca auch ohne Erklärung, vor allem mit selbstgemachter Pasta:

selbstgemachte Pappardelle aus
250g Hartweizengrieß
125 ml Wasser
1/2 TL Salz


1 rote Zwiebel in Würfel
3 große Knoblauchzehen in Scheiben
2-3 El. Olivenöl
2 kleine, getrocknete, gehackte Chili
3 Sardellenfilets, gewaschem abgetrocknet und grob geschnitten
2 El. Tomatenmark
3/4 Flasche Tomatenpüree
3 EL Löffel schwarze Oliven, ganz
3 EL Kapern

Zwiebeln und Knoblauch 5 Minuten bei mittlerer Hitze andünsten.
Chili, Sardellen und Tomatenmark dazugeben und mit anschwitzen.
Tomatenpüree dazugeben und die Soße 10 Minuten köcheln lassen.
Oliven und Kapern dazugeben und weitere 5 min köcheln.

Die Pappardelle kochen, bis sie an die Wasseroberfläche steigen (2 -3 Minuten), abschütten, abtropfen lassen und kurz im Topf mit der Sauce einmal mit erhitzen.

Anrichten und servieren, gerne auch mit einem frischen Salat.

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13 Responses to “Pappardelle Puttanesca”


  1. 16. Juni 2009 um 07:21

    das war jahrelang meine Lieblingssauce zu pasta und ist es immer noch, bis sie der Bloggerei zum Opfer gefallen ist. Danke für die Erinnerung !

  2. 16. Juni 2009 um 09:08

    Robert, nach so vielen Jahren kann man ganz ungeniert auch alles 10fach bringen!

    Ob die Nutten in der Herbertstrasse das mittags essen?……

  3. 16. Juni 2009 um 09:11

    Hab ich noch nie gekocht, da ich ja bis vor Kurzem eine Abneigung gegen Oliven hatte – frisch bekehrt steht dieser Sauce aber nichts mehr im Wege!

  4. 16. Juni 2009 um 09:59

    Pappardelle einmal gemacht und man kommt nicht los davon. Richtig zubereitet wie bei Dir ist das ein Hochgenuß!

  5. 16. Juni 2009 um 10:06

    Lecker ich liebe Nudeln in jeder Zubereitungsart. 🙂

  6. 16. Juni 2009 um 10:34

    einfach unschlagbar und immer wieder ein Gedicht, die Kombination aus Schärfe und Säure….mhhhhh

  7. 16. Juni 2009 um 11:32

    Eine Portion sofort rüberbeamen bitte!

  8. 16. Juni 2009 um 20:29

    aber auch mal die Geschichte der bzw. den Ursrung zu kennen, ist doch auch mal Interessant. Bitte mehr davon!

  9. 17. Juni 2009 um 16:37

    Ich liebe diese Soße! Kann man noch leicht abwandeln für Spagettisalat. Schmeckt kalt auch super!


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