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Dez
09

Bratapfel

Gibt es ein typischeres Winter-Dessert als Bratapfel (außer Glühwein ;)) ? Finde ich nicht.

Und obendrein überzeugt Bratapfel durch schlichte, einfache Rezeptur und unnachahmlich guten Geschmack – so bratapfelig warm, zimtig und marzipanig mit leichter Rum-Note (oder Whisky wie bei unserem hier)

Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)3 Äpfel (wir hatten Boskop)

75g Marzipan

kleine Handvoll Walnus-Kerne, fein gehackt

ein paar Rosinen

4 cl schottischen Whisky

etwas Zimt

75ml Wasser / 75 ml Rotwein

Den Backofen auf 180° vorheizen.

Die Äpfel entkernen, das geht am besten mit einem Kerngehäuseausstecher.

Marzipan, Nüsse, Rosinen, Zimt und Whisky zu einer Masse vermischen und die Äpfel damit füllen. In eine kleine Auflaufform setzen und mit dem Wasser-Wein-Gemisch angießen.

Im Ofen ca. 30 – 40 Minuten backen, bis die Schale leicht aufplatzt.

edit sagt: Hinterher kann man auch noch leicht geröstete Mandelplättchen darüber streuen und eine Vanillesauce dazu kredenzen.

Macht glücklich und tut gut.

Comfort-Food par excellence.

Und damit verdientermaßen mein zweiter Beitrag zum Blogevent des Kochtopf, diesmal ausgerichtet von Steph vom Kuriositäten-Laden.

PS: Auf spanisch heißt Bratapfel übrigens Manzana al horno.

PPS: Apropos spanisch: hier läuft gerade die Abstimmung zum2ten mediterranen Kochevent Spanien“ von Tobias kocht! Ich würde mich freuen, wenn ihr für mich abstimmt. 🙂

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14 Responses to “Bratapfel”


  1. 17. Dezember 2009 um 07:13

    ja das stimmt, aber dennoch mache ich das eigentlich nie!

  2. 17. Dezember 2009 um 07:34

    Zufällig sah ich vorgestern Bratäpfel. – Eingeschweißt in Plastikfolie, im Kühlregal der Obst- und Gemüseabteilung im Supermarkt. Und ich dachte noch, ob das wirklich so schwer sein kann, ein Loch in einen Apfel zu höhlen und ein paar leckere Sachen hineinzufüllen. Die Antwort muss einen nicht wirklich überraschen, oder?

  3. 17. Dezember 2009 um 08:07

    Abgespeichert – Whiskyrezepte kann es nie genug geben. In Kombination mit Birne auch sehr lecker! Welchen Whisky hast du denn genommen? Da lässt sich ja nicht so einfach irgendeiner einfließen.

  4. 17. Dezember 2009 um 08:38

    Da geht es mir wie dir. Nichts besser als ein heißer Bratapfel mit Marzipan. Da würde ich gleich zwei von nehmen.

  5. 5 arthurstochter
    17. Dezember 2009 um 08:58

    Das ist wirkliches Seelenfutter!

  6. 17. Dezember 2009 um 11:04

    hab ich noch nie gemacht, komisch. Aber vielleicht dieses Mal…

  7. 17. Dezember 2009 um 13:29

    Draussen flöckelt es leise. Die ideale Zeit für einen Seelenwärmer wie diesen hier.

  8. 17. Dezember 2009 um 20:39

    Bratäpfel – lecker! Ich habe schon EWIG keine mehr gemacht – richtiges Soulfood bei dem kalten Wetter zurzeit. 🙂

  9. 20. Dezember 2009 um 11:33

    Mensch, Du warst ja wirklich schon fleissig 🙂
    Ich hab für mich noch nicht den richtigen Bratapfel gefunden, er müsste ja komplett zimt-, rosinen- und nussfrei sein, aber lecker sieht er auf jeden Fall aus!

  10. 11 theearlgrey
    23. Dezember 2009 um 10:05

    Hallo, habe den Bratapfel gestern gemacht…. Großartig, wie vorgeschlagen mit gerösteten Mandelblättchen und mit einer Vanillesauce von huettenhilfe. Bei dem grausigen Wetter echt gut für die Seele. Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr, Swille.

  11. 10. Januar 2010 um 12:45

    Hatte ich diesen Winter echt noch keine Bratäpfel?
    Ich denke das muss dringend nachgeholt werden!

    Danke für die Inspiration und das tolle Rezept.

  12. 18. Februar 2011 um 13:26

    mmmmh, so einen hätt ich jetzt gern!!


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