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Indische Woche: Tomaten-Chutney auf Pappadums

Hier nun das erste Rezept aus dem Kochkurs letzte Woche, als Vorspeise für 4 – 5 Personen:

Chutney:
250g gehackte Tomate (Dose), abgetropft
1 Zwiebeln, klein gewürfelt
1/2 Bund Koriander, die Blätter
1 Knoblauchzehe, gepresst
Salz
5 grüne Chilis, gehackt
1 TL Zucker
1 EL Pflanzenöl

Gewürzmischung:
1 rote Chili, getrocknet
1/2 TL schwarze Senfkörner
3 Curryblätter
1 TL Pflanzenöl

10 Mini-Pappadums, erhältlich im Asialaden Eures Vertrauens oder diversen Internet-Versandshops.

In einem Wok reichlich Sonnenblumenöl erhitzen und die Papadums  darin ausbacken. Das geht in Sekunden, die Teilen ploppen auf und sehen dann ein bißchen aus wie die Krabben-Chips beim Chinesen. Auf Küchenkrepp ablegen.

Pappadums sind aus Linsenmehl und es gibt sie verschieden gewürzt. Da sie sehr schnell Wasser aufnehmen, sollte man sie nur kurz vorher im Öl ausbacken, sie werden sonst weich. Alternativ zum Ausbacken ist auch toasten möglich oder aufbraten in einer Pfanne, allerdings puffen sie dann weniger auf.

Für das Chutney:

Das Ö in einer Pfanne erhitzen und die gehackte Zwiebel, den Knoblauch und die grünen Chilis anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind.

Salz, Zucker und den Koriander hinzufügen und alles köcheln lassen für ca. 1 min.

Die Tomaten dazu geben und so lange in der offenen Pfanne weiterköcheln, bis die Flüssigkeit verdunstet ist. Den Herd ausmachen.

In einer anderen Pfanne Öl erhitzen und die rote Chili, die Senfkörner und Curryblätter anbraten, bis sie braun werden. Rasch zu den Tomaten gießen und gut vermischen.

Alles etwas abkühlen lassen und zusammen mit den Pappadums servieren.

Geschmacklich ist es eine Gewürzexplosion, scharf, aber passend und in Verbindung mit den Pappadums eine gute Mischung verschiedener Texturen. Ich würde ungewürzte Pappadums empfehlen, da das Chutney gut gewürzt ist.

Quelle: Kochkurs „Indisch vegetarisch“ bei Anu Hey, Frank Petzchen Kochbücher & Kochseminare

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13 Responses to “Indische Woche: Tomaten-Chutney auf Pappadums”


  1. 18. Januar 2010 um 13:19

    da freu ich mich jetzt schon seit tagen auf das pappadum rezept und dann sowas…
    ich fass es nicht.
    tomaten chutney gibts auch zu kaufen. da hättest du dir auch noch etwas arbeit ersparen können.

    ganz davon ab. hört sich gut an und sieht lecker aus 🙂

    • 18. Januar 2010 um 13:24

      Sei nicht so frech! 🙂
      Pappadums kann man nicht selber machen, sagte unsere Vorköchin. Niemand, auch nicht in Indien, würde die je selbst machen. Was sagste jetzt?

      • 19. Januar 2010 um 07:33

        zu dem thema ist das letzte wort noch nicht gefallen!
        eure vorköchin war bestimmt nur faul oder unwissend oder einfach keine echte indische köchin.
        und wenn ich der erste mensch auf erden bin. ich werde pappadums anfertigen 🙂

  2. 18. Januar 2010 um 13:28

    aber versuchen könntest du es doch mal! Wenn nicht du, wer sonst…

  3. 18. Januar 2010 um 16:04

    ich habs geahnt, dass jetzt eine ganze Woche indisch kommt 🙂 Aber der Anfang sieht, obwohl für mich alles fremd ist, schon einmal genüsslich aus. Doch, ich würde das gerne essen.

  4. 18. Januar 2010 um 19:24

    Eine ganze Woche Indisch fänd´ ich klasse! Das Chutney ist ganz nach meinem Geschmack – ich glaube stark gewürzte Papadams würden da eher stören. Also genau richtig so 😉

  5. 18. Januar 2010 um 19:31

    Ein Super-Vegi-Gericht!

  6. 17. Februar 2010 um 20:56

    Hallo Ihr.
    Vollkommen richtig, Pappadums selber machen kann so schwer nicht sein. Ich habe auch schon eine Weile nach einem Rezept gesucht. Also lasst es uns einfach herausfinden. Wir wissen dass der Hauptbestadteil Linsenmehl ist. Indische Gewürze verstehen sich von selbst. Nun ist da das Problem mit dem Plopp im heißen Öl. Hierzu habe ich an Krabbenchips gedacht und tatsächlich ein Rezept dafür gefunden: http://www.chefkoch.de/forum/2,5,161506,4/Rezept-fuer-Kroepoek.html . Also was lößt das Plopp im Fett aus? Ich tippe mal stark auf das in den Krabben enthaltene Eiweiß. So nun stelle ich mir das Pappaum Rezept so vor:
    Linsenmehlaus indischen Linsen (Urad Dal)
    Wasser
    Eiweiß
    Salz
    Gewürze nach Wahl
    (mit den Mengen muß man eben experimentieren)

    Alles zu einem zähen Teig vermengen. Der sollte sehr fest werden und auf gar keinen Fall mehr kleben. Sehr dünn ausrollen und dann (wichtig) schnell trocknen entweder in der Sonne oder im Backofen bei 50 Grad.
    Sollte sich das mit dem Eiweiß als falsch erweisen wäre frischer Joghurt meine nächste Wahl.
    Sollte klappen, oder?
    Viele Grüße, Martin

  7. 17. Februar 2010 um 21:06

    Hallo nochmal. Vergesst das obere, aber ich war schon nah dran. Guckt mal hier: http://www.chefkoch.de/rezepte/604121160144752/Papadam.html .
    Viele Grüße, Martin

  8. 11 manuela khan
    29. März 2013 um 23:34

    8 Tassen Linsenmehl (gibt es im Supermarkt oder Reformhaus)
    1 Teelöffel schwarzen Pfeffer
    1 Teelöffel Kreuzkümmel
    ½ Teelöffel Salz
    ¼ Tasse Wasser
    ggf. Öl zum Fritieren
    rezept für pappadums

  9. 12 manuela khan
    29. März 2013 um 23:36

    der kümmel und pfer sind kein muss mann kann sie nur mit salz machen oder wer es scharf mag mit chili


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