Archiv für 19. Januar 2010

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Indische Woche: Rasam

नमस्कार.

Weiter gehts in der indischen Woche mit Rasam, einer Suppe aus roten Linsen mit frischem Koriander. Auch wird Tamarinde verwendet, einem beliebten Gewürz in der indischen bzw. asiatischen Küche. Der säuerliche Geschmack von Tamarindenmark passt sehr gut zur Schärfe der verwendeten Chilis und natürlich auch zu den Linsen. Selbst hier ist es ja in verschiedenen Regionen Deutschlands üblich, Essig in die Linsensuppe zu geben.

Einen weiteren besonderen Geschmackskick bekommt die Suppe durch den so genannten „Tadka“ am Schluss.

Auch dieses Rezept ist als Vorspeise geeignet für 4 – 5 Personen.

100g rote Linsen
6 Tassen Wasser
1 EL Tamarindenmark
2 EL Ghee
6 rote Chili, getrocknet
1 TL schwarze Pfefferkörner
1 EL Koriander, gemahlen
1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 Messerspitze Asafoetida
4 mittelgroße Zwiebeln, fein gehackt
1/4 TL Kurkuma
1 TL brauner Zucker
1 Bund Koriandergrün, die Blätter

Tadka:
4 rote Chili, getrocknet
1 TL schwarze Senfkörner
10 Curryblätter, frisch
1 EL Öl

Die Linsen mit 3 Tassen Wasser weichkochen.

Das Tamarindenmark in einer Tasse heißem Wasser auflösen.

Das Ghee erhitzen und die Chilis, Zwiebeln, Pfefferkörner, Koriander- und Kreuzkümmelpulver sowie das Asafoetida darin 3 – 4 min anbraten.

Die Gewürze abkühlen lassen, zu den Linsen geben und alles zusammen gut pürieren.

Das Tamarindenmark, Kurkuma, Zucker und Salz ebenfalls zu den Linsen geben.

Alles mit 2 – 3 Tassen Wasser auffüllen und ca. 10 min kochen lassen.

Für das Tadka in etwas heißem Öl die anderen Gewürzen anbraten, bis die Körner platzen und die Curryblätter braun sind.

Auf die Linsen gießen und SOFORT mit einem Deckel verschließen, damit das Aroma nicht entweichen kann.

Bis zum Servieren auf kleiner Flamme warm halten.

In Suppenschälchen füllen und mit dem gehackten Koriander garniert servieren.

Die angegebene Menge an Chilis kann man selbstverständlich reduzieren, wenn die Suppe weniger scharf gewünscht wird. Ich fand sie allerdings durchaus gut geschärft, aber ich bin auch mittlerweile einiges gewohnt.

Durch die Tamarinde bekommt die Suppe eine angenehme leichte säuerliche Note, die in Verbindung mit den anderen indischen Gewürzen gut zusammenpasst. Die Suppe lässt sich gut vorbereiten und warmhalten.

Quelle: Kochkurs „Indisch vegetarisch“ bei Anu Hey, Frank Petzchen Kochbücher & Kochseminare

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