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Indische Woche: Rasam

नमस्कार.

Weiter gehts in der indischen Woche mit Rasam, einer Suppe aus roten Linsen mit frischem Koriander. Auch wird Tamarinde verwendet, einem beliebten Gewürz in der indischen bzw. asiatischen Küche. Der säuerliche Geschmack von Tamarindenmark passt sehr gut zur Schärfe der verwendeten Chilis und natürlich auch zu den Linsen. Selbst hier ist es ja in verschiedenen Regionen Deutschlands üblich, Essig in die Linsensuppe zu geben.

Einen weiteren besonderen Geschmackskick bekommt die Suppe durch den so genannten „Tadka“ am Schluss.

Auch dieses Rezept ist als Vorspeise geeignet für 4 – 5 Personen.

100g rote Linsen
6 Tassen Wasser
1 EL Tamarindenmark
2 EL Ghee
6 rote Chili, getrocknet
1 TL schwarze Pfefferkörner
1 EL Koriander, gemahlen
1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 Messerspitze Asafoetida
4 mittelgroße Zwiebeln, fein gehackt
1/4 TL Kurkuma
1 TL brauner Zucker
1 Bund Koriandergrün, die Blätter

Tadka:
4 rote Chili, getrocknet
1 TL schwarze Senfkörner
10 Curryblätter, frisch
1 EL Öl

Die Linsen mit 3 Tassen Wasser weichkochen.

Das Tamarindenmark in einer Tasse heißem Wasser auflösen.

Das Ghee erhitzen und die Chilis, Zwiebeln, Pfefferkörner, Koriander- und Kreuzkümmelpulver sowie das Asafoetida darin 3 – 4 min anbraten.

Die Gewürze abkühlen lassen, zu den Linsen geben und alles zusammen gut pürieren.

Das Tamarindenmark, Kurkuma, Zucker und Salz ebenfalls zu den Linsen geben.

Alles mit 2 – 3 Tassen Wasser auffüllen und ca. 10 min kochen lassen.

Für das Tadka in etwas heißem Öl die anderen Gewürzen anbraten, bis die Körner platzen und die Curryblätter braun sind.

Auf die Linsen gießen und SOFORT mit einem Deckel verschließen, damit das Aroma nicht entweichen kann.

Bis zum Servieren auf kleiner Flamme warm halten.

In Suppenschälchen füllen und mit dem gehackten Koriander garniert servieren.

Die angegebene Menge an Chilis kann man selbstverständlich reduzieren, wenn die Suppe weniger scharf gewünscht wird. Ich fand sie allerdings durchaus gut geschärft, aber ich bin auch mittlerweile einiges gewohnt.

Durch die Tamarinde bekommt die Suppe eine angenehme leichte säuerliche Note, die in Verbindung mit den anderen indischen Gewürzen gut zusammenpasst. Die Suppe lässt sich gut vorbereiten und warmhalten.

Quelle: Kochkurs „Indisch vegetarisch“ bei Anu Hey, Frank Petzchen Kochbücher & Kochseminare

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10 Responses to “Indische Woche: Rasam”


  1. 19. Januar 2010 um 07:41

    Finde ich sehr schön – ich habe das noch nicht zu Hause gekocht – wird Zeit! Es klingt unglaiblich würzig und lecker

  2. 19. Januar 2010 um 07:51

    jetzt gehts ans Eingemachte, da kann ich mit meinen vorrätigen Zutaten nicht mehr folgen.

  3. 19. Januar 2010 um 08:01

    Diese Suppe liest sich sehr gut, gerade wegen ihrer Würze und Schärfe! Asafoetida ist mir unbekannt, Tamarinden wollte ich schon die ganze Zeit über ausprobieren.Zwar habe ich gerade meine „orientalische Küchenphase“ abgeschlossen, aber die nächste kommt ganz bestimmt, und dann komme ich gern auf diese Suppe zurück!

  4. 19. Januar 2010 um 12:30

    Wie kann man Tamarinde und Asa-dingens (heisst das übersetzt nicht Teufelsdreck?) ersetzen?

    • 19. Januar 2010 um 12:52

      Tamarinde könntest Du versuchen, durch milden Essig zu ersetzen und Asa-dingens (heißt übersetzt tatsächlich Teufelsdreck) weglassen. Ich denke, dass die Suppe dann immer noch gut schmeckt.

  5. 19. Januar 2010 um 14:35

    Tolle Gewürze. Das schmeckt sicher schön exotisch.

  6. 19. Januar 2010 um 16:54

    Ja, endlich mal was Diätiges. Komme gerade vom leckeren Braten einer Blognachbarin und bin begeistert von dieser Suppe. Das kann auch ich mir kalorienmäßig leisten. Danke schön.

  7. 8 Isi
    19. Januar 2010 um 20:50

    Die Gewürze sind toll. Und mit Koriander, das mag ich sehr gerne. Ich habe sogar alles bis auf dieses Asa… zu Hause.

  8. 9 Onkel Flora
    20. August 2010 um 03:12

    Klasse Rezept, fast genauso koch ich’s auch. Nur verwende ich gelbe Linsen (Toor Dal), finde sie aromatischer (nussiger Geschmack). Was sich auch gut macht, ist einen Teil der getr. roten Chilies durch kleingehackte frische grüne ersetzen.
    Tamarinde allerdings ist ein Muss!


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