25
Jan
10

Jota Triestina

Auf der Suche nach Rezepten mit J hat Franz von einfachkoestlich.de mich auf Jota Triestina von ihm und von Genussmousse aufmerksam gemacht. Passt prima – auch in die Jahreszeit und die Zutaten hatte ich irgendwie auch alle da, oder jedenfalls so ähnlich. Jota Triestina ist einfach zuzubereiten und schmeckt auch prima am nächsten Tag aufgewärmt. Den empfohlenen Pancetta haben wir ersatzlos gestrichen.

175g getrocknete Schwarzaugen-Bohnen, über Nacht eingeweicht
500g Sauerkraut, das gute Neusser
5 Kartoffeln

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
3 Lorbeerblätter

5 Wacholderbeeren
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Die eingeweichten Bohnen mit den Lorbeerblättern weichkochen. Die Hälfte der Bohnen wird wohl üblicherweise püriert, das haben wir nicht gemacht.

Die Kartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden

Die Zwiebel fein hacken und in etwas Olivenöl anschwitzen.

Den feingehackten Knoblauch dazu, kurz braten und noch bevor er braun wird, das Sauerkraut dazugeben.

Mit Wasser aufgießen, die Wacholderbeeren dazu geben und rund 20 Minuten köcheln.

Danach das Sauerkraut, die Kartoffeln und die Bohnen zusammengeben, gut mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Genussmousse empfiehlt dann, den Jota mindestens zwei Stunden ruhen zu lassen und dann aufgewärmt zu essen. Wir hatten dazu keine Zeit, weil wir erst abends kochen, aber es schmeckte auch frisch sehr gut. Wenn man die Suppe wieder aufwärmt, sollte sie nicht mehr kochen.

In Teller (übrigens Repliken antiken römischen Geschirrs aus Xanten) füllen und mit einem Faden frischem Olivenöl genießen.

Nicht aus Triest, aber immerhin Norditaliener, Gianmaria Testa:

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9 Responses to “Jota Triestina”


  1. 25. Januar 2010 um 07:08

    und so kommen sie alle wieder ans Tageslicht, die kurz gesehenen „das muss ich auch mal machen“ und gleich darauf wieder vergessenen Blogeinträge. Sind das glasierte Teller ?

  2. 25. Januar 2010 um 09:19

    wunderbar, wenn’s mal wieder kälter wird….

  3. 25. Januar 2010 um 10:51

    Bei uns in Mönchengladbach heißt das – ohne Knoblauch und die Kartoffeln gestampft – „Kappes Schlodder“. Ich gebe zu, der italienische Name klingt appetitlicher.

  4. 25. Januar 2010 um 13:22

    …und was gibt das jetzt für ne Woche?

  5. 25. Januar 2010 um 17:06

    Super und ich habe schon überlegt was ich mit meinen Black Eyed Peas machen könnte!

  6. 7 Isi
    25. Januar 2010 um 19:49

    Das Geschirr gefällt mir so gut. Bohnen und Sauerkraut zusammen das hört sich gut an. Wir essen beides sehr gerne, aber zusammen habe ich es noch nie probiert. Ich bin gespannt…

  7. 25. Januar 2010 um 20:17

    Passt ja grad super. Ich könnt ganz viel Sauerkraut essen im Moment, aber irgendwie bin ich hier die Einzige. Da muss ich alles für eine Person machen, das finde ich immer bischen schade. Schaut sehr lecker aus!

  8. 25. Januar 2010 um 21:28

    ich habe gerade andere Rezepte mit Sauerkraut gesucht ( außer die traditionelle „Choucroute“) , und tja da steht ein! Fehlt nur ein bisschen Fleisch für meinen Mann, aber es sieht sehr lecker aus !
    Liebe Grüße.


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