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Jan
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Vierbuchstabenessen: Senf, Wels, Reis

Gefunden in Rubys Küche und danach auch im Kleinen Kuriositätenladen, nach intensiverer Recherche dann aber auch in den Archiven von Chili und Chiabatta oder mankannsessen.de zu entdecken, in vielfältigen Varianten und mit zahllosen Beilagen: Senfrisotto.

Als ich es das erste Mal entdeckte, dachte ich sofort an Fisch dazu, eine wunderbare Kombination. Er durfte nicht zu fein sein, deswegen fiel unsere Wahl auf den Wels, ein kräftiger Süßwasserfisch mit festem Fleisch.

Ich bin ja zugebenermaßen senfophil – und dieses Risotto ist für alle, die diese Leidenschaft teilen, der Kracher! Eine Götterspeise für Senfophile.

Der Fisch passte wunderbar, der war lediglich gebraten mit Pfeffer und Salz. Lieblingsrisotto ab jetzt, jawoll.

1 Schalotte
2 EL. Olivenöl
2 TL Senfkörner
175 g Risottoreis
Salz
100 ml Weißwein
~ 0,7 l Gemüsebouillon
1 EL körniger Senf
1 EL. scharfer Senf
1 TL Butter
30g  Parmesan, frisch gerieben
1 EL TK-Petersilie

Die Schalotte sehr fein würfeln und in einem Topf mit etwas Öl glasig braten.

Dann die Senfkörner hinzugeben und kurz mit anbraten. Den Reis ebenfalls hinzufügen, kurz unter rühren glasig werden lassen und mit dem Weißwein ablöschen.

Den Wein verdunsten lassen und ab dann schöpflöffelweise Gemüsebouillon dazugießen und rühren. Die Hitze reduzieren und bei mittlerer Hitze den Reis rührend köcheln lassen.

Die verdunstete Flüssigkeit so lange immer wieder ersetzen, bis der Reis gar ist.

Den Senf hinzugeben und unterrühren, anschließend die Butter, den geriebenen Parmesan und die Petersilie dazu geben und vorsichtig vermischen.

Den (oder das?) Risotto mit geschlossenem Deckel 2 – 3 Minuten ruhen lassen.

Also, ich kann mich immer noch, beim Schreiben dieses Artikels darüber freuen, was für ein wunderbares Essen das war. Eine absolute ***-Empfehlung von mir, das nachzumachen!

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!


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18 Responses to “Vierbuchstabenessen: Senf, Wels, Reis”


  1. 29. Januar 2010 um 06:52

    Danke, nun hat es auch bei mir „klick“ gemacht. Wird gemacht. Übrigens schöne Natursschieferwand im Hintergrund.

  2. 29. Januar 2010 um 08:38

    Womit bewiesen wäre, dass vier Buchstaben völlig ausreichen!

  3. 29. Januar 2010 um 11:53

    ich glaube, ich ändere den heutigen Speiseplan. Zum Skrei geht der bestimmt auch…

  4. 29. Januar 2010 um 13:26

    Ich habe es noch nie gemacht. Werde aber auch in diese Fussstapfen treten.

  5. 29. Januar 2010 um 20:45

    Ich kann mir als früherer Risottopurist (höchstens Safran oder Steinpilz erlaubt, lieber aber pur) Senfrisotto nicht richtig vorstellen, doch ein Versuch mit sachter Senfzugabe wäre es sicher wert, die Neugierde ist gross.

  6. 29. Januar 2010 um 21:26

    Habe ich noch nie probiert klingt aber gut – schönes Foto!!

  7. 30. Januar 2010 um 10:48

    Den (oder das?) 🙂 Risotto werde ich bestimmt versuchen!

  8. 9 the secret supper
    30. Januar 2010 um 23:36

    tolles Risotto, muss ich probieren. sehr lecker!

  9. 31. Januar 2010 um 10:43

    Um bei den 4 Buchstaben zu bleiben: Sehr geil!

  10. 31. Januar 2010 um 11:04

    Absolut appetitmachend angerichtet 🙂

  11. 31. Januar 2010 um 16:21

    Hätte ich nicht gedacht, dass Senf und Fisch so gut zusammenpassen, aber so wie Du schwärmst muss man das ja einfach nachmachen!

  12. 31. Januar 2010 um 16:50

    super, als ich das Rezept bei Steph gelesen habe, war mein erster Gedanke (und Kommentar) auch, da muss doch Fisch dazu!

  13. 1. Februar 2010 um 10:24

    Mmmh, Senfrisotto klingt super. Wurde schon abgespeichert (und hoffentlich wird wieder gefunden..)

  14. 4. Februar 2010 um 18:57

    War das Schiffchen nicht mal abgebrannt? Anscheinend ist es wieder eröffnet und steuert eine nicht gerade unwichtige Zutat bei. Ich habe das Risotto auch schon ausprobiert, war ähnlich begeistert aber der Senfgeschmack war so gerade an der Grenze. Das liegt aber auch daran, welchen Senf man verwendet. Da tun sich ungeahnte Möglichkeiten auf, gell?


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