Archiv für Januar 2010



22
Jan
10

Indische Woche: Gedämpfter Kokospudding

Zum Abschluss der indischen Woche im Hause Mestolo gehört natürlich nach allen anderen Gängen das Dessert.

Gelernt bei dem Kochkurs haben wir, dass indische Desserts unglaublich süß sind und wir würden eine eingedeutsche – weniger süße – Variante des Kokospuddings zubereiten. Dennoch ist dieses Dessert immer noch recht süß.

Allen nicht so großen Fans der indischen Küche sei gesagt, dass es hier nächste Woche wieder gänzlich unindisch zugehen wird…

Für den Pudding (4 Personen)
4 kleine Eier
290ml Kokosmilch
240g Palmzucker (alternativ: brauner Zucker)
1 Prise Salz

Den Ofen auf 150° vorheizen.

Die Eier mit der Kokosmilch, dem Palmzucker und der Prise verrühren.

Die Masse in vier Förmchen füllen.

Die Förmchen dann in ein tiefes Backblech oder eine Auflaufform stellen.

Mit so viel heißem Wasser auffüllen, dass die Förmchen bis etwa einem Zentimenter unter dem Rand im Wasser stehen.

Im Backofen dann ca. 60 min garen lassen.

Kokoscreme:
90 ml Kokosmilch
2 – 3 EL Reismehl (wir hatten dafür Reis im Mörser zermahlen)
1 EL Zucker

4 TL Kokosschnitzel

Kokosmilch, Reismehl und Zucker verrühren und in einem Topf aufkochen.

Dann ca. 3 min köcheln lassen, bis die Masse eingedickt ist.

Die Kokoscreme auf dem Pudding verteilen.

Die Kokosschnitzel in einer Pfanne anrösten und damit den Pudding garnieren.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende! फिर मिलेंगे

Quelle: Kochkurs „Indisch vegetarisch“ bei Anu Hey, Frank Petzchen Kochbücher & Kochseminare

21
Jan
10

Indische Woche: Malai Kofta

Malai Kofta sind Kartoffelbällchen, mit einer sehr aromatischen Füllung und in einer würzigen Sauce. Ich fand sie köstlich, da ich den Geschmack von Kreuzkümmel sehr liebe.

750g Kartoffeln
5 Cashewkerne, fein gehackt
1 EL Rosinen
2 Chilis, grün, fein gehackt
1/2 TL Zucker
je 1 TL Koriander-, Kreuzkümmel- und Chilipulver
1/2 TL Kardamompulver
Salz
4 EL Ricotta, abgetropft
Öl zum Fritieren

Für die Sauce:
2 Zwiebeln, sehr fein gehackt
3 Knoblauchzehen, gepresst
3 cm Ingwer, gerieben
3 Tomaten, gepellt, entkernt und fein gehackt
1 TL Chilipulver
je 1/2 TL Garam Masala, Kreuzkümmel- und Korianderpulver
2 TL Mohnsamenpaste
1/2 TL Zucker
1 EL Cashewkerne, fein gehackt
4 EL Creme-Double
Ghee (oder Öl)

Die Kartoffeln waschen und kochen. Danach schälen, stampfen bzw. durch die Kartoffelpresse schicken, salzen und abkühlen lassen.

Aus den anderen Zutaten die Füllung mischen.

Dann aus dem Kartoffelteig kleine Kreise formen und in jeden etwas von der Füllung in die Mitte setzen. Kleine Bällchen formen, gut verschließen.

Diese nun in heißem Fett ausbacken und im Ofen warmhalten. (Oder die Sauce vorher kochen)

Für die Sauce die fein gehackten Zwiebeln in etwas Ghee goldgelb anbraten. Dann Ingwer, Knoblauch und die Mohnpaste nacheinander dazu geben und anbraten.

Tomaten und alle anderen Gewürze hinzu fügen und langsam anbraten.

Anschließend Zucker, Cashews und die Creme-Double unterrühren und so lange auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Sauce eindickt.

Auf einem Teller mit den Koftas anrichten und servieren.

Dazu gab es den Reispilaw von gestern und frittierte Blumenkohlröschen mit Gemüse.

Dafür wurden Blumenkohlröschen in einem Teig getunkt und ebenfalls in heißem Öl ausgebacken.

Für die Sauce wurde Paprika längs geschnitten und mit Essig, Soyasauce und Ketchup aufgekocht zu einer süß-säuerlichen Sauce. Absolut unfotogen, aber schmackhaft und passte gut zum Menü. Vor allem die Gemüsesauce mochte ich wohl, die frittierten Blumenkohlteile waren auch gut, aber die muss ich nicht unbedingt haben.

Quelle: Kochkurs „Indisch vegetarisch“ bei Anu Hey, Frank Petzchen Kochbücher & Kochseminare

20
Jan
10

Indische Woche: Kubuli

Liebe Freunde der indischen Küche, wir kochen heute Kubuli, eine Art Reisauflauf mit Chana Dal, gespaltenen Schälerbsen.

Die Mengenangaben beziehen sich auch hier wieder auf 4 – 5 Personen.

1/2 TL Kurkuma
1 Stück Ingwer, walnussgroß
2 Knoblauchzehen
6 EL Naturjoghurt
2 Zwiebeln, in feine Ringe geschnitten
2 Chilis, grün
1/2 TL Kreuzkümmel, ganz
4 Nelken
4 Kardamom, ganz
3 cm Zimtstange, in Stücke gebrochen
Saft einer Zitrone
1/2 Bund Koriander, die Blätter
1/2 Bund Minze, die Blätter
Salz
Ghee
250g Basmati
100g Chana Dal

Den Reis al dente kochen.

Das Chana Dal ebenfalls weichkochen, in ungesalzenem Wasser.

In einem schweren, breiten Topf (am besten Gusseisen) das Ghee erhitzen und den Kreuzkümmel, Zimt, Nelken und Kardamom darin anbraten.

Dann die Zwiebelringe dazu geben, und diese braten, bis sie weich sind und gebräunt.

Den Ingwer reiben und die Knoblauchzehen pressen und beides zu den Zwiebeln geben.

Ca. 3 Minuten köcheln lassen, dabei die Zwiebeln in Bewegung halten.

Die Chilis, den Joghurt, die Hälfte des Korianders und der Minze dazu geben und auf kleiner Flamme braten.

Abschließend die Linsen, Zitronensaft und Salz hinzu fügen.

In einer ofenfesten Form zuunterst die Hälfte vom Reis schichten. Darauf die Linsenmischung verteilen und mit dem restliches Reis bedecken.

Im vorgeheizten Ofen bei 80° – 100° ca. 15 – 20 min backen.

Vor dem Servieren mit der restlichen Minze und dem Koriander bestreuen.


Dazu hatte ich mir von der Sauce vom Rezept morgen dazu getan und obwohl ich kein großer Freund von Reis bin, mochte ich dieses Pilaw gerne. Es passte auch prima zu all den anderen Sachen.

Quelle: Kochkurs „Indisch vegetarisch“ bei Anu Hey, Frank Petzchen Kochbücher & Kochseminare

19
Jan
10

Indische Woche: Rasam

नमस्कार.

Weiter gehts in der indischen Woche mit Rasam, einer Suppe aus roten Linsen mit frischem Koriander. Auch wird Tamarinde verwendet, einem beliebten Gewürz in der indischen bzw. asiatischen Küche. Der säuerliche Geschmack von Tamarindenmark passt sehr gut zur Schärfe der verwendeten Chilis und natürlich auch zu den Linsen. Selbst hier ist es ja in verschiedenen Regionen Deutschlands üblich, Essig in die Linsensuppe zu geben.

Einen weiteren besonderen Geschmackskick bekommt die Suppe durch den so genannten „Tadka“ am Schluss.

Auch dieses Rezept ist als Vorspeise geeignet für 4 – 5 Personen.

100g rote Linsen
6 Tassen Wasser
1 EL Tamarindenmark
2 EL Ghee
6 rote Chili, getrocknet
1 TL schwarze Pfefferkörner
1 EL Koriander, gemahlen
1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 Messerspitze Asafoetida
4 mittelgroße Zwiebeln, fein gehackt
1/4 TL Kurkuma
1 TL brauner Zucker
1 Bund Koriandergrün, die Blätter

Tadka:
4 rote Chili, getrocknet
1 TL schwarze Senfkörner
10 Curryblätter, frisch
1 EL Öl

Die Linsen mit 3 Tassen Wasser weichkochen.

Das Tamarindenmark in einer Tasse heißem Wasser auflösen.

Das Ghee erhitzen und die Chilis, Zwiebeln, Pfefferkörner, Koriander- und Kreuzkümmelpulver sowie das Asafoetida darin 3 – 4 min anbraten.

Die Gewürze abkühlen lassen, zu den Linsen geben und alles zusammen gut pürieren.

Das Tamarindenmark, Kurkuma, Zucker und Salz ebenfalls zu den Linsen geben.

Alles mit 2 – 3 Tassen Wasser auffüllen und ca. 10 min kochen lassen.

Für das Tadka in etwas heißem Öl die anderen Gewürzen anbraten, bis die Körner platzen und die Curryblätter braun sind.

Auf die Linsen gießen und SOFORT mit einem Deckel verschließen, damit das Aroma nicht entweichen kann.

Bis zum Servieren auf kleiner Flamme warm halten.

In Suppenschälchen füllen und mit dem gehackten Koriander garniert servieren.

Die angegebene Menge an Chilis kann man selbstverständlich reduzieren, wenn die Suppe weniger scharf gewünscht wird. Ich fand sie allerdings durchaus gut geschärft, aber ich bin auch mittlerweile einiges gewohnt.

Durch die Tamarinde bekommt die Suppe eine angenehme leichte säuerliche Note, die in Verbindung mit den anderen indischen Gewürzen gut zusammenpasst. Die Suppe lässt sich gut vorbereiten und warmhalten.

Quelle: Kochkurs „Indisch vegetarisch“ bei Anu Hey, Frank Petzchen Kochbücher & Kochseminare

18
Jan
10

Indische Woche: Tomaten-Chutney auf Pappadums

Hier nun das erste Rezept aus dem Kochkurs letzte Woche, als Vorspeise für 4 – 5 Personen:

Chutney:
250g gehackte Tomate (Dose), abgetropft
1 Zwiebeln, klein gewürfelt
1/2 Bund Koriander, die Blätter
1 Knoblauchzehe, gepresst
Salz
5 grüne Chilis, gehackt
1 TL Zucker
1 EL Pflanzenöl

Gewürzmischung:
1 rote Chili, getrocknet
1/2 TL schwarze Senfkörner
3 Curryblätter
1 TL Pflanzenöl

10 Mini-Pappadums, erhältlich im Asialaden Eures Vertrauens oder diversen Internet-Versandshops.

In einem Wok reichlich Sonnenblumenöl erhitzen und die Papadums  darin ausbacken. Das geht in Sekunden, die Teilen ploppen auf und sehen dann ein bißchen aus wie die Krabben-Chips beim Chinesen. Auf Küchenkrepp ablegen.

Pappadums sind aus Linsenmehl und es gibt sie verschieden gewürzt. Da sie sehr schnell Wasser aufnehmen, sollte man sie nur kurz vorher im Öl ausbacken, sie werden sonst weich. Alternativ zum Ausbacken ist auch toasten möglich oder aufbraten in einer Pfanne, allerdings puffen sie dann weniger auf.

Für das Chutney:

Das Ö in einer Pfanne erhitzen und die gehackte Zwiebel, den Knoblauch und die grünen Chilis anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind.

Salz, Zucker und den Koriander hinzufügen und alles köcheln lassen für ca. 1 min.

Die Tomaten dazu geben und so lange in der offenen Pfanne weiterköcheln, bis die Flüssigkeit verdunstet ist. Den Herd ausmachen.

In einer anderen Pfanne Öl erhitzen und die rote Chili, die Senfkörner und Curryblätter anbraten, bis sie braun werden. Rasch zu den Tomaten gießen und gut vermischen.

Alles etwas abkühlen lassen und zusammen mit den Pappadums servieren.

Geschmacklich ist es eine Gewürzexplosion, scharf, aber passend und in Verbindung mit den Pappadums eine gute Mischung verschiedener Texturen. Ich würde ungewürzte Pappadums empfehlen, da das Chutney gut gewürzt ist.

Quelle: Kochkurs „Indisch vegetarisch“ bei Anu Hey, Frank Petzchen Kochbücher & Kochseminare




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