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Bananen im Schlafrock

Letztens waren wir bei Freunden zum Essen eingeladen und es gab wunderbar gefüllte Filo-Käse-Taschen. Zum Abschied bekamen wir die restlichen, nicht verwendenten Filoteigblätter mit auf den Weg. Selber hatte ich noch nichts damit gemacht, aber die Anwendungsmöglichkeiten sind ja da sehr vielfältig.

Das Abendessen war schon geplant und so wollte ich etwas Süßes daraus machen, die Wahl fiel auf die Bananen, denen ich das Angebot machte, sie erst in etwas heißem Öl zu wenden, mit gehackten Nüssen zu bestreuen und dann mit einem Filoteig-Mantel zu umhüllen. Sie nahmen das Angebot an und heraus kam ein richtig feines, sehr schnell gemachtes und auch noch ansehnliches Dessert.


Für 3 Röllchen:

1 EL gehackte Haselnüsse
2 Bananen
2 EL Butter
1 Essl. Brauner Zucker
6 Filoteig-Blätter

Die Butter in einer Pfanne schmelzen lassen.

3 Filoteigblätter auslegen und dünn mit der geschmolzenen Butter bestreichen.

Dann die anderen drei Blätter jeweils darauf legen und ebenfalls mit Butter bestreichen.

Die in Stücke geschnittenen Bananen zu der restlichen Butter in der Pfanne geben, den Zucker hinzufügen und die Haselnüsse. Alles leicht karamellisieren lassen.

Das Ganze etwas abkühlen lassen.

Pro vorbereiteten Filoteig ein Drittel der karamellisierten Haselnuss-Bananen-Füllung verwenden und  diese nicht ganz mittig auf dem Filoviereck ablegen.

Dann eine Spitze diagonal zur anderen legen, dass ein Dreieck entsteht.

Danach die beiden Ecken  einschlagen und das Röllchen aufdrehen. Die fertigen Röllchen dann nochmals mit Butter bestreichen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Bei 160° ca. 10 – 12 min goldbraun backen, am besten immer mal wieder nachschauen, dass der Teig nicht zu dunkel wird.

Mit Puderzucker besieben. Aber auch Vanilleieis würde gut passen. Oder Schoko-Sauce…

Für sich allein ein wunderbar leichtes, schnelles Dessert, vielseitig befüllbar.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

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4 Responses to “Bananen im Schlafrock”


  1. 12. Februar 2010 um 06:56

    schon die Bezeichnung „im Schlafrock“ weckt selige Erinnerungen an vergangene Desserts.

  2. 13. Februar 2010 um 10:41

    Super, das gefällt mir!

    Tolle Idee auch mit dem Wenden in Nüssen.

  3. 13. Februar 2010 um 21:58

    Sieht toll aus…Quasi ein schneller Strudel.

  4. 14. Februar 2010 um 12:08

    super zart sieht das auch – ihchabe ein ähnliches Rezept das ich shcon immer mal machen wollte


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