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Apr
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Ein Jahr, ein Monat und ein Tag…

… genau hat’s gebraucht, um hier das allererste Tofu-Rezept zu bloggen. Und das, wo man Vegetariern doch häufig nachsagt, nichts als Tofu zu essen. Als Fleischersatz. Die Frequenz der von uns geposteten Tofu-Rezepte entspricht der Wirklichkeit, Tofu gibt’s vielleicht einmal im Jahr, das reicht dann für ein bis zwei Rezepte und dann ist’s wieder gut. Tofuwürstchen, Tofuschnitzel und all‘ sowas brauche ich nicht, ich vermisse kein Fleisch in meinem Leben als das ich es mit einem Fleischersatz ausgleichen müsste. Wenn es Tofu gibt, dann als normale Zutat, wie ich auch andere Lebensmittel verwenden würde.

2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
30g Ingwer
1 EL Öl
120 g umbrische Linsen
1 EL Currypulver (unseres ist von Herbaria)
400 ml Gemüsebouillon
2 Ziegenjoghurts
1 Limette
1 Peperoncino, frisch
Salz, Pfeffer
175 g Bio-Tofu

Den Ziegenjoghurt in einer Schüssel mit dem Saft der Limette verrühren.

Peperoncino entkernen und ganz fein hacken und unter den Joghurt rühren. Gegebenenfalls salzen und pfeffern.

Knoblauch, Ingwer und Zwiebel schälen und alles grob hacken. Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin kurz glasig dünsten.

Die Linsen (müssen nicht vorher eingeweicht werden) und das Currypulver dazugeben, alles kurz zusammen andünsten.

Die Bouillon dazugeben.

Einmal aufkochen lassen und dann bei kleiner Flamme leise vor sich köcheln lassen, so ca. 20 min. bis die Linsen gar sind.

Den Tofu würfeln und anbraten, dann zu den Linsen geben, nochmals 2 – 3 min. mitköcheln und mit dem Joghurt servieren.

Schön ist hierbei, dass bei scharfen Gerichten oft Joghurt verwendet wird, um es etwas zu mildern, hier ist es genau umgekehrt.

Nächste Woche dann noch ein Tofu-Rezept mit der anderen Hälfte und dann ist erst mal wieder gut. Wir wünschen Euch allen ein schönes Frühlingswochenende!

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11 Responses to “Ein Jahr, ein Monat und ein Tag…”


  1. 23. April 2010 um 06:40

    Du bist eben eine gemässigte Vegetarierin 🙂 So kräftig gewürzt, würde selbst ich einmal im Jahr Tofu essen (muss aber nicht sein)

  2. 2 kochundbackoase
    23. April 2010 um 08:21

    Deswegen mag ich ja auch deine Art vegetarisch zu kochen ….. eben ohne Tofu!!!

  3. 23. April 2010 um 08:35

    auf Tofu kann ich gut verzichten…..

  4. 23. April 2010 um 08:50

    Vegetarier, die fleischlose Rindersteaks essen (jaja, das gibt es wirklich!), sind mir etwas suspekt. Ich habe nix gegen Tofu, aber gegen dieses Pseudofleisch ohne Tier schon.
    Bei euch wird nach meinem Verständnis „echte“ vegatarische Küche geboten.

  5. 23. April 2010 um 08:55

    In Asien gibt es viele Rezepte, die Fleisch und Tofu gleichzeitig enthalten. Es ist also auch dort nicht unbedingt nur als Fleischersatz gedacht. – Schönes Rezept!

  6. 23. April 2010 um 09:40

    Bisher war ich immer enttäuscht, wenn ich Tofu zubereitet habe – es hat mir einfach nicht schmecken wollen. Vielleicht lag´s am Rezept. Das hier könnte also meine letzte Chance sein, mit Tofu doch noch warm zu werden. Wenn das auch nicht klappt, dann war´s das eben mit dem Tofu und mir 😉

  7. 23. April 2010 um 10:22

    Kann man schon mal machen, das Zeugs. Auch als Nicht-Vegetarier…

  8. 23. April 2010 um 21:35

    Da ich Linsen besonders mag koennte ich bestimmt auch den Tofu mitessen! Wollte Dir auch sagen, dass die ROTEBEESE ganz schnell verputzt wurde!

  9. 24. April 2010 um 20:29

    Eine überzeugende Vegetarierin, mit immer sehr interessanten Rezepten. Wer braucht da immer Tofu? :-))

  10. 25. April 2010 um 08:55

    Mit Tofu hatte ich bislang kein Glück. Bin aber sicher, dass mir der Linsensalat auch ohne Tofu schmeckt. Ich liebe diese würzigen Varianten.


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