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Mai
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Claus’ Spargelmethode #5

Mönsch, da ist schon wieder Mai, kaum das doch gerade erst Silvester war. Man kann gar nicht so schnell gucken, wie das Jahr so vergeht und alle möglichen Saisonen (wie ist der Plural von Saison?) an einem vorüberrrauschen.

Garten-Koch-Event Mai: Spargel [31.05.2010]

Die Bärlauchsaison hab ich irgendwie verpasst dieses Jahr. Und Rharbarbersaison ist auch schon, glaube ich. Waldmeister hat jetzt auch Saison, das interessiert aber kaum jemanden.

Sicher habe ich auch noch was vergessen, aber all‘ das zählt ja nicht, jetzt ist nämlich Spargelsaison, von Anfang April bis Johanni (24.06.) Spargel ist wirklich was Feines und ich freue mich jedes Jahr darauf, mir ist das die liebste Saison, Spargel ist so unglaublich vielseitig, finde ich. Den Anfang habe ich zwar dieses Jahr verpasst, aber seit Mitte April feiern wir unser ganz persönliches Spargelfest mit gutem, heimischen Spargel.

Claus kocht auch Nur Das gute Zeugs und das vermutlich ziemlich gut. In den Genuss, das geschmacklich zu testen, bin ich zwar noch nicht gekommen, aber die Rezepte sind oft ansprechend und die Texte witzig. Die Idee zum heutigen Spargelrisotto, bzw. vielmehr die Variante davon ist auch von Claus.

Im Grunde genommen eine wirklich einfache Nummer, der Spargel wird geschält und in Stücke geschnitten. Die Spitzen legt man zur Seite und die anderen Stücke kocht man auf herkömmliche Weise. Wie geschaffen für das Gartenblog-Kochevent Mai zum Thema Spargel.

Für’s Risotto wird dann statt der üblichen Gemüsebouillon das Kochwasser vom Spargel genommen. Und die Spargelspitzen gebraten.

1 Schalotte
1 EL Butter
200 g Risottoreis (wir hatten Vialone Nano)
1 Glas Weißwein
3/4 l Spargelfond
Spargelstücke, gekocht
Spargelspitzen, gebraten
50 g Parmesan, frisch gerieben
Salz

Die Spargelstücke (mit den Spargelschalen) in gesalzenem, leicht gezuckerten Wasser nicht zu weich kochen.

Die Schalotte schälen und fein würfeln.

Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Schalotte darin andünsten.

Den Reis zugeben und unter Rühren glasig werden lassen.

Den Wein angießen und alles unter Rühren garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Den heißen Spargelfond nach und nach unter weiterem Rühren dazugeben.

Immer wenn die Flüssigkeit vom Reis fast aufgesogen ist, weiteren Spargelfond nachgießen, bis der Reis gar ist (bissfest, nicht zu weich)

Die Spargelstücke zum Reis geben und kurz mitziehen lassen.

Zum Schluss die Butter und den Parmesan unterrühren.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Risotto zugedeckt noch kurz stehen lassen. Auf vorgewärmten Tellern mit den gebratenen Spargelspitzen servieren.

Bevor ich jetzt das übliche Montagsfoto unseres Adoptivpeperonis zeige, ein klitzekleiner Musiktipp, weil ich die gerade erst entdeckt habe und sehr begeistert bin. Wunderbarer italienischer Ska-Punk, wer Specials mag, dem gefällt auch die Banda Bassotti:

Und jetzt, unser Adoptivpeperoni mit Größenvergleichskönig, Woche 4:

Es wächst, tatsächlich:

Woche 3

Woche 2

Woche 1

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8 Responses to “Claus’ Spargelmethode #5”


  1. 10. Mai 2010 um 06:52

    Dein Spargelreis sieht, wie gewohnt, sehr gut aus. Die Mairübchen solltest Du vor lauter Spargeln aber nicht vergessen. Wir sind mitten drin in den Mairübchen ! Übrigens hab ich den leisen Verdacht, dass der junge König mitwächst 😉

  2. 10. Mai 2010 um 07:09

    und die Artischocken auch bitte nicht vergessen….

  3. 10. Mai 2010 um 08:24

    Mir gefaellt die Strahlenpraesentation vom Risotto! Und schmecken tut’s bestimmt auch sehr gut!

  4. 10. Mai 2010 um 09:18

    Ich mag den Spargel so fast am Liebsten:)

  5. 10. Mai 2010 um 11:12

    Mein Lieber da geht der Spargel-Punk aber ab! 🙂 SUPER-FOTO!

  6. 11. Mai 2010 um 23:41

    Die Spargelspitzen braten! Darauf bin ich auch noch nicht gekommen. Sieht sehr verheißungsvoll aus und werde ich versuchen so rasch wie möglich umzusetzen. Vielen Dank für die Idee!


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