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Mai
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Orangen-Eierlikör

Letztens hatten wir Besuch. Meine Schwiegermutter. Wir kommen gut miteinander klar, wirklich. Einzig schwierig ist die Hinwendung der schwiegermütterlichen Kochbemühungen zu Tiefkühlkost. Weil’s ja so schön praktisch ist. Gemüsemischungen, Fisch – natur oder wie auch immer zubereitet, Eis, Torten, Kuchen – alles wird ins Haus geliefert und meistens ist ’ne menge Zeug im Essen, die ich sonst vermeide. Vielleicht wird man ja bequemer im Alter, dass man dann zu dem Lieferdienst in den eckigen Bussen  (zurück)kommt. Und ich dachte schon, das gibt’s gar nicht mehr 😉

Warum erzähl‘ ich das? Weil Schwiegermuttern also letztens bei uns war und wir den dringenden Wunsch hatten, statt der Fertigsachen eben mal von vorne bis hinten alles selber zu machen. Okay, machen wir meist ja eh für uns, aber Eierlikör hatten wir bisher noch nie gemacht. Und – ich gestehe – ich liebe Eierlikör. Pur, aber auch gerne zum Dessert. Eis hatten wir dann schon gemacht und dazu sollte es Eierlikör geben.

6 Eigelb
1 EL Vanillezucker (selbst gemacht)
175 g Puderzucker
200 g Sahne
feingeriebene Schale einer Orange
130 ml Korn

Das Eigelb, den Vanillezucker und den Puderzucker vermischen und ca. 10 min in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (ich empfehle Küchenmaschine, die Zubereitung zieht sich etwas) schlagen.

Danach die Sahne zugeben und weitere 8 min mixen.

Die Orangenschale sowie den Korn langsam dazu laufen lassen, nochmals 3 min rühren und fertig. Sollte man im Kühlschrank lagern.

Geschmacklich prima, aber leider nicht ganz so dickflüssig wie gewünscht. Kennt jemand noch ein anderes Rezept?

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15 Responses to “Orangen-Eierlikör”


  1. 11. Mai 2010 um 08:26

    Wie sowas enden kann, sieht man dann hier:

  2. 2 kochundbackoase
    11. Mai 2010 um 08:34

    Hast du die Masse nicht erwärmt????

  3. 11. Mai 2010 um 09:48

    Das Eierlikör-Rezept, dass ich mal ausprobiert habe ging ähnlich: http://zorra.twoday.net/stories/3051969/ einfach mit Kardamon. Soweit ich mich erinnern kann wir die Konistenz okay.

    Ich habe den Bofrost-Wagen ja erst hier das erstmal gesehen, aber noch nie etwas bestellt.

  4. 11. Mai 2010 um 11:43

    Vielleicht die Sahne vorher separat schlagen? Aber die fällt trotzdem bald zusammen… Ich hab‘ auch noch nie selber welchen gemacht.

    Sieht aber gut aus. Ich mag auch Eierlikör, mit Orange bestimmt auch. 🙂

  5. 11. Mai 2010 um 11:55

    Ich bin bekennender Eierlikörfan, am liebsten pur oder auf Schokoladeneis. Das Orangenaroma gefällt mir.
    Allerdings schließe ich mich der Frage von kochundbackoase an: Muss der nicht leicht erwärmt werden? Könnte mir vorstellen, dass der Likor dadurch auch dicklicher wird.

  6. 7 Henri
    11. Mai 2010 um 13:56

    Am 27.03.2010 hat Tim Mälzer in seiner Sendung Orangen-Eierlikör gemacht. Er hat statt Sahne Kondensmilch verwendet. Das Endprodukt sah sehr gut aus! Rezept findet man hier: http://www.daserste.de/timmaelzer/rezept_dyn~darsteller,142~cm.asp

  7. 11. Mai 2010 um 14:30

    Ich mag Eierlikoer total gerne, habe aber schon ewig keinen mehr selbst hergestellt. Ja, ein Rezpet hab‘ ich auch und zwar mit Sanddorn drin und den bekomme ich hier leider nicht. Werde mir Dein Rezept mitnehmen. Thanks.

  8. 11. Mai 2010 um 22:32

    Ich verwende ein ruck-zuck-Thermomix-Rezept, bei dem die Chose auch erwärmt wird:
    http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2005/06/_imbb_16th_edit.html

    Der Likör ist richtig schön dickflüssig (Rühren im Wasserbad geht sicher auch).

  9. 12. Mai 2010 um 14:26

    Mein Rezept für Eierlikör ist noch von meiner Oma und hat zu Ostern schon Tradition. Wobei ich mich gerade frage, warum eigentlich nur zu Ostern ? 🙂
    15 Eigelb werden mit 350 g Puderzucker schaumig geührt, selbstgemachter Vanillezucker kommt auch dazu. Wenn die Masse schaumig ist, kommen 2 Dosen a`400 g gezuckert Kondensmilch dazu. Alles gut verrühren. Danach langsam eine 0,75 l Flasche Weinbrand unterrühren. Nach ca. 2 Tagen ist der Eierlikör schön dickflüssig, ich nehme an, daß liegt an der Verwendung der gezuckerten Kondensmilch.
    Dein Rezept mit der Orangenschale ist bestimmt lecker…. ich sollte mal demnächst Eierlikör machen, auch wenn nicht gerade Ostern ist :-))))

  10. 12 Basler Dybli
    13. Mai 2010 um 20:32

    Statt Rahm (Sahne) Kondensmilch nehmen. Ich mach’s jedenfalls so und der Likör hat die – zumindest von mir – gewünschte Konsistenz. Auf jeden Fall einen Test wert und verloren ist eh nichts, „hicks“ 😉

  11. 13 Sigrid
    1. Mai 2011 um 18:09

    Ein sehr, sehr gutes Rezept ist folgendes:

    5 Eidotter mit
    45 dag Zucker schaumig rühren.
    2 Pkg. Vanillezucker unterrühren.
    Diese Masse in 1 Liter Schlagobers (abgekocht und erkaltet) einrühren.
    Zuletzt 1/4 Liter Weingeist (Apotheke) dazu, etwas Rum und eventuell einige gemörserte
    Kaffeebohnen.
    Der Likör sollte mindestens 2 Wochen, kühl und dunkel gelagert, durchziehen. Dann ist er an-
    genehm dickflüssig und cremig, vom Typ „Wenn ich nur aufhören könnte …“.

    Viel Spaß beim Ausprobieren!

    • 14 Sigrid
      1. Mai 2011 um 18:12

      Ein sehr, sehr gutes Rezept ist folgendes:

      5 Eidotter mit
      45 dag Zucker schaumig rühren.
      2 Pkg. Vanillezucker unterrühren.
      Diese Masse in 1 Liter Schlagobers (abgekocht und erkaltet) einrühren.
      Zuletzt 1/4 Liter Weingeist (Apotheke) dazu, etwas Rum und eventuell einige gemörserte
      Kaffeebohnen.
      Der Likör sollte mindestens 2 Wochen, kühl und dunkel gelagert, durchziehen. Dann ist er an-
      genehm dickflüssig und cremig, vom Typ „Wenn ich nur aufhören könnte …“.

      Viel Spaß beim Ausprobieren!


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