Archiv für Juni 2010

30
Jun
10

Fußball-WM-Rezept 2010: Portugal

Ein ganz einfacher, schnell gemachter und bei dem Wetter sehr passender Salat aus grünen Bohnen -Salada de feijao verde- ist mein Rezept für die portugiesische Nationalmannschaft, die sich gestern auch aus der WM verabschieden musste.

500 g grüne Bohnen, frisch
1 kleiner Bund Minze
1 Schalotte, fein gewürfelt
Essig, Öl
Salz, Pfeffer, Muskat
2 Eier, hart gekocht
großblättrige Petersilie, gehackt

Die grünen Bohnen putzen, d.h. die Enden abschneiden und in kochendem Salzwasser mit etwas frisch geriebenem Muskat und der Minze ca. 8 – 10 min bissfest kochen.

Die Bohnen abgießen und die Minze entfernen.

Aus Essig, Öl, Salz, Pfeffer und etwas Muskat eine Vinaigrette anrühren. Die Schalottenwürfel dazu geben.

Die gekochten Bohnen noch warm in einer Salatschüssel mit der Vinaigrette übergießen, gut durchrühren und etwas ziehen lassen.

Die Petersilie dazu geben und untermischen.

Mit den Eiern und etwas Petersilie garnieren.

Die Minze gibt dem Ganzen eine feine, aber unaufdringliche Note. Kein großartiges Rezept, aber eine gute Variante eines Klassikers.

Achtung, Bildung! Die Bedeutung der portugiesischen Flagge:

Ursprünglich waren dies die Farben der republikanischen Bewegung, die sie von der radikal-republikanischen Geheimgesellschaft Carbonária übernahmen, die eine der Wurzeln der Revolution von 1910 war. Die Mitglieder nannten sich Köhler, nach dem älteren italienischen Vorbild der Carbonari. Die Köhler konnten ohne Einschränkung von den Städten in die Wälder gehen, wo die Gesellschaft konspirative Treffen veranstaltete, daher auch ihr zweiter Name: Die Wald-Freimaurer (Maçonaria Florestal). Johannes, dem Schutzpatron der Köhler, waren die Farben Rot und Grün zugeordnet, weswegen auch die wirklichen Köhler und später die Geheimgesellschaft diese Farben benutzten.
Zwar gab es auch schon zuvor portugiesische Flaggen mit dieser Farbkombination, doch dienten diese nicht als Vorbild für die heutige Nationalflagge. Für die Bedeutung der Farben gibt es verschiedene Erklärungen. Nach der Geläufigsten aus der Zeit des Estado Novo steht die grüne Farbe für die Hoffnung und die rote Farbe für das Blut jener, die für die Nation ihr Leben gaben. Laut einer anderen Deutung soll die grüne Farbe die eroberten Kolonien darstellen, während das rote Farbelement das vergossene Blut im Kampf symbolisiert.
Die Flagge ist auf dem Spalt belegt mit einer Armillarsphäre (ein Navigationsgerät in Form einer stilisierten Weltkugel) aus fünf schmalen goldenen Bändern, welche die Ekliptik, den Äquator, die Wendekreise des Krebses und des Steinbocks und einen Meridian bezeichnen, sowie mit einem doppelt so breiten Band von links oben nach rechts unten, das den jährlichen Sonnenumlauf bezeichnet. Die Armillarsphäre, ein persönliches Emblem von König Manuel I. (1495–1521) gilt als Symbol des Zeitalters der Entdeckungen und hat den Durchmesser der halben Höhe der Flagge.

Quelle: Wikipedia

29
Jun
10

Fußball-WM-Rezept 2010: Algerien

Je weiter so eine WM ins Land zieht, umso weniger sind die Mannschaften noch dabei, für die ich koche. Das tut meiner Kochfreude aber keinen Abbruch und heute ist Algerien dran.

Meine Ideen zur algerischen Küche sind nicht sehr weitgefasst und so bleibt es nicht aus, dass es dazu ein Couscous-Auberginen-Türmchen gibt. Das Rezept habe ich mir selbst ausgedacht und war ein bißchen den Zutaten geschuldet, die noch in der Küche waren und verarbeitet werden wollten.

Zuerst habe ich das Couscous gemacht, als Variante habe ich statt Wasser Apfelsaft verwendet. Ins heiße Couscous kamen klein geschnittene Karotten, Stangensellerie, Tomaten und ein wenig Harissa, sowie etwas Salz. Außerdem Johannisbeeren. Da war ich erst etwas skeptisch, passte aber prima und setzte einen guten säuerlichen Kontrapunkt zum sonst eher milden Couscous.

Für das Türmchen habe ich dann noch Auberginenscheiben genommen, die mit Olivenöl gebraten, etwas mit Küchentuch entfettet und anschließend abwechselnd Aubergine und Couscous geschichtet.

Das haben wir lauwarm gegessen und hat uns gut geschmeckt. Das restliche Couscous gab’s dann am nächsten Tag als Bürosalat.

Achtung, Bildung! Die Bedeutung der algerischen Flagge:

Weiß symbolisiert dabei Reinheit und die Farbe Grün den Islam. Die Mondsichel stammt ursprünglich aus vorislamischer Zeit. Da viele Staaten mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung den Halbmond und den Stern in ihren Flaggen benutzten, hat sich dieses Symbol als Zeichen des Islam etabliert.

Quelle: Wikipedia

28
Jun
10

: Fußball-WM-Rezept 2010: Australien

Die Australier sind schon nach Hause gefahren, vielleicht hätten sie mehr von diesen Keksen hier essen sollen, um weiter zu kommen, das sind nämlich wahre Energiebündel…

ANZAC Biscuits sind angeblich ein uraustralisches Gebäck, das für die Soldaten des ANZAC (Australian and New Zealand Army Corps) während des 1. Weltkrieges gebacken wurden.

Ergibt ca. 20 recht große Kekse:

120g Mehl
100g Haferflocken (Kölln’s Kernige)
80g Kokosraspel
150g brauner Zucker
120g Butter
2 EL Zuckerrübensirup
1 TL Natron
2 EL Wasser

Das Mehl mit den Haferflocken, Kokosraspeln und dem braunen Zucker miteinander vermischen.

Die Butter und den Zuckerrübensirup in einen Topf geben und auf niedriger Temperatur langsam schmelzen.

Den Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Ofen auf 150° vorheizen.

Das Natron in 2 EL heißem Wasser auflösen und unter die Butter-Sirup-Mischung rühren, alles zusammen dann unter die Haferflockenmischung rühren.

Mit der Hand runde Kekse formen und mit etwas größerem Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Die ANZAC Biskuits gehen noch etwas auseinander.

Auf der mittleren Schiene bei 150° ca. 15 min backen. Erst vollständig abkühlen lassen, bevor man die Anzac Biscuits verpackt, da sie sonst wieder weich werden.

Bei uns sind sie allerdings trotz richtigen Auskühlens nie ganz hart geworden, woran der Geschmack aber nicht gelitten hat, im Gegenteil. Nur Marschgepäcktauglich wären sie dann doch nicht gewesen.


Achtung, Bildung! Die Bedeutung der australischen Flagge:

Die Nationalflagge basiert auf der Blue Ensign und kann in drei Elemente eingeteilt werden:

  • Das linke Obereck trägt den Union Jack, die Flagge des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland, als Zeichen für den Einfluss dieses Landes auf Australien und die Zugehörigkeit zu seinem Commonwealth.
  • Links, unter dem Union Jack, steht ein großer weißer, siebenstrahliger Stern, der Commonwealth Star genannt wird. Sechs Strahlen stehen für die ursprünglich sechs Bundesstaaten Australiens, der siebente für die Territorien.
  • Die rechte Hälfte der Flagge zeigt eine Anordnung von fünf weiteren weißen, unterschiedlich großen Sternen, die das Sternbild des Kreuz des Südens repräsentieren. Einer davon ist fünfstrahlig, die übrigen vier siebenstrahlig.

Quelle: Wikipedia

Das an dieser Stelle übliche Peperonipflänzchen zeige ich Euch morgen, gestern abernd war’s für ein Foto zu dunkel.

25
Jun
10

Fußball-WM-Rezept 2010: Schweiz

Dieses Rezept habe ich in meinem Schweizer Kochbuch gefunden: Der Reichtum der einfachen Küche: Schweiz. Es nennt sich Seeländer Tomaate (mit zwei a, das ist keine Schreibfehler) und wird angepriesen als schönes Sommerrezept aus dem Gemüseanbaugebiet zwischen Bieler-, Neuenburger- und Murtensee. Mir hat direkt die, dem Titel des Buches entsprechend, einfache Vorgehensweise gefallen.

Hopp, Schwiiz, alles Gute für heute!!

6 mittelgroße Fleischtomaten
1 Zwiebel
50g Butter
1 große Kartoffel, frisch gekocht
100g Greyerzer Käse
1 Bund petersilie
1/2 Bund Schnittlauch
Salz, Pfeffer
ca. 250ml Gemüsebouillon

Von den Tomaten einen Deckel abschneiden und sie aushöhlen.

Das Innere der Tomaten etwas salzen.

Die Zwiebel fein würfeln und mit der Hälfte der Butter glasig dünsten.

Die Kartoffel schälen, mittels einer Kartoffelpresse in eine Schüssel pressen und mit der Zwiebel, dem kleingeschnittenem Schnittlauch und der gehackten Petersilie vermischen. Den geriebenen Greyerzer hinzugeben, salzen und pfeffern.

Die Masse in die Tomaten füllen und die übrige Butter in Flöckchen auf den Tomaten verteilen.

Die Tomaten in eine Gratinform stellen und fingerhoch mit der Gemüsebouillon angießen.

Im vorgeheizten Backofen (220°) ca. 20 min gratinieren, bis die Oberfläche hellgelb gebacken ist.

Dazu passt gut Salat, wir hatten Rucola, der mit seiner Schärfe ein guter Gegensatz zur Tomate ist.

Achtung, Bildung! Die Bedeutung der Schweizerfahne:

Die Schweizer Fahne und das Eidgenössische Wappen zeigen ein aufrechtes, freistehendes weisses Kreuz auf rotem Grund. Die Schweizerfahne ist die Nationalflagge der Schweiz. In der deutschsprachigen Schweiz wird der Begriff Flagge umgangssprachlich nicht benutzt, man spricht allgemein von der Schweizerfahne. (…)

Das Schweizerkreuz wurde bereits von den Alten Eidgenossen als Feldzeichen verwendet. Die früheste dokumentierte Verwendung geht auf die Schlacht von Laupen im Jahr 1339 zurück.
Weisse Kreuze aus Leinwandstreifen wurden am Gewand der Krieger befestigt, teilweise wurden auch Waffen mit dem Kreuz gekennzeichnet. Auch die Standesfähnlein trugen alle das gemeineidgenössische Kreuz. (…)
Die Herkunft des Schweizerkreuzes ist ungeklärt, es besteht jedoch wahrscheinlich ein Zusammenhang zum Kult der Zehntausend Ritter, der im Frühmittelalter in der Schweiz weit verbreitet war. Den Heiligen Mauritius und Ursus war auf Darstellungen dabei häufig eine Fahne zugeordnet, die ein weisses Kreuz auf rotem Grund zeigte. Das Schweizerkreuz als gemeineidgenössisches Feldzeichen zeigte jedoch stets ein durchgehendes weisses Kreuz und war oft dreieckig oder zweizipflig. Zwischen 1450 und 1520 entwickelte sich das Schweizerkreuz zum nationalen Erkennungszeichen der Eidgenossen, besonders in Abgrenzung zum burgundischen Andreaskreuz der deutschen Landsknechte. Die älteste Darstellung des Schweizerwappens geht auf Johannes Stumpfs Wappenbuch aus der Mitte des 16. Jahrhunderts zurück.

Quelle: Wikipedia

Wir wünschen Euch allen ein schönes Wochenende!

24
Jun
10

Fußball-WM-Rezept 2010: Niederlande

Pommes speziaal und Frikandel, das ist doch aus unserer Sicht das niederländische Nationalgericht. Und was liegt dann näher, wenn ich für meine WM-Rezept-Serie für die Niederlande koche, als selbst Pommes zu schnitzen, den Backofen anzufeuern und sich damit lecker vor die Glotze zu drapieren (mit den Pommes, nicht dem Backofen), um den Oranjes beim Fußball spielen zuzuschauen? Nix. Höchstens man lässt die Pommes weg und geht direkt zum Genever über.

Besonderer Dank an dieser Stelle an die Fritteure von der Pommesbude um die Ecke, die mir Herrn Mestolo netterweise eine Original-Pommesschale geschenkt haben, damit ich auch ein stilechtes Foto machen konnte.

große Kartoffeln
grobes Meersalz
3 EL Olivenöl
1 TL Kurkuma

Die Kartoffeln längs in 1 cm dicke Streifen schneiden.

Kurkuma und Öl miteinander mischen und die Kartoffelstreifen darin wenden.

Auf einem Backblech verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 200°  für 30 min im Backofen garen. Dabei 2 – 3 mal wenden.

Anschließend mit Meersalz bestreuen und optional noch mit gerösteten Sesamkörnern. Fertig. Lat het u smaken.


Achtung, Bildung! Die Bedeutung der niederländischen Flagge:

Im Unabhängigkeitskrieg verwendeten die Wassergeusen, die im Kampf gegen Spanien eine wichtige Rolle spielten, eine waagrechte Trikolore mit den Farben Orange, Weiß und Blau. Zu Ehren des Anführers Prinz Wilhelm von Oranien-Nassau wurde die Flagge die Prinsenvlag (Prinzenflagge) genannt. Wahrscheinlich sind die Farben von seiner Livree abgeleitet. Sie wird erstmals 1572 erwähnt, während der Befreiung der Stadt Den Briel.

Um 1630 tauchen die ersten rot-weiß-blauen Flaggen auf und nach 1660 verschwindet die orange-weiß-blaue Form immer mehr. Die Gründe dafür sind nicht geklärt. Eine Theorie geht von Produktionsfehlern bei der orangen Färbung aus, eine zweite von der nachlassenden Popularität des Hauses Oranien. Auch eine bessere Erkennbarkeit auf See kann ein Grund gewesen sein. Am 14. Februar 1796 wurde das erste Flaggengesetz verabschiedet, das die rote Version als Flagge vorgab.

Quelle: Wikipedia

23
Jun
10

Fußball-WM-Rezept 2010: Deutschland

„Ich esse gerne Sauerkraut und tanze gerne Polka…“

Was dem Neusseländer seine Kiwi, dem Japaner sein Sushi und dem Italiener seine Pasta ist, ist dem Deutschen natürlich sein Sauerkraut. Also mal ganz tief in der Klischeekiste gekramt und für Deutschland heute, am Tag des furiosen Einzuges ins Achtelfinale, flugs was mit Sauerkraut gebloggt.

220 g Roggen-Vollkornmehl
90 g Butter
Salz
1 säuerlicher Apfel (z.B. Boskop)
1 Zwiebel
500 g Sauerkraut
Öl
5 EL Apfelsaft, ungesüßt
3 kleine Kartoffeln
2 EL Kürbiskerne
1 EL Rosinen
80 g Bergkäse

Aus Mehl, Butter, ½ TL Salz und 4-5 EL kaltem Wasser einen glatten Teig kneten, zu einer Kugel formen und diese 30 min kühl stellen.

Apfel und Zwiebel klein würfeln. Das Sauerkraut etwas klein schneiden. Die Kürbiskerne in einer Pfanne fettfrei anrösten.

Etwas Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig anbraten. Sauerkraut und Apfel zufügen und den Apfelsaft dazu gießen.

Die Kartoffel schälen und direkt zum Sauerkraut reiben. Alles zusammen dann bei mittlerer Hitze 5 min offen köcheln lassen, so dass etwas Flüssigkeit verdampft. Die gerösteten Kürbiskerne und die Rosinen untermischen und abkühlen lassen.

Den Käse reiben.

Den Ofen auf 200° vorheizen. Den Teig dünn ausrollen und die Förmchen damit auskleiden, dabei einen Rand formen.

Anschließend die Sauerkrautmischung einfüllen und die Törtchen backen. Nach 25 min den geriebenen Käse auf die Törtchen streuen und weitere 5-10 min backen.

Schmeckt ziemlich gut, ich täte diese Törtchen aber auch nochmal mit einem Hefeteig statt des Mürbeteigs testen.

Leicht abgewandelt aus: GU „Quiches“ von Brigitta Stuber, ISBN: 9783833806773

Achtung, Bildung! Die Bedeutung der deutschen Flagge:

Die heraldische Kombination von Schwarz, Rot und Gold ist bereits seit dem Mittelalter bezeugt. (…)
Ein Ursprung der Farben Schwarz-Rot-Gold liegt auch in den Befreiungskriegen 1813 gegen Napoleon, nämlich bei den Uniformen des Lützowschen Freikorps. Die Korps setzten sich zumeist aus Studenten zusammen, die sich gegen die Besatzung Deutschlands durch Frankreich formierten. Da die Freiwilligen unter dem preußischen Major Adolf von Lützow aus allen Teilen Deutschlands stammten und von dort höchst unterschiedliche Uniformen und Zivilkleidung mitbrachten, war die einzige Möglichkeit, eine einheitliche Bekleidung herzustellen, die unterschiedlich farbigen Uniformen schwarz einzufärben. Hinzu kamen goldene (messingfarbene) Knöpfe sowie schließlich rote Aufschläge und Vorstoß. Zur Popularisierung hat die Tatsache beigetragen, dass die Farben die gleichen wie die der Reichsfahne im Heiligen Römischen Reich waren.

Diese Farbzusammenstellung wird auch durch einen (historisch verbürgten) Ausspruch aus den Befreiungskriegen bestätigt:
Aus der Schwärze (schwarz) der Knechtschaft durch blutige (rot) Schlachten ans goldene (gold) Licht der Freiheit.

Quelle: Wikipedia

22
Jun
10

Fußball-WM-Rezept 2010: Frankreich

Mon Dieu, wenn ich die Franzosen Fußball spielen sehe, will ich alles, was mein Blog so charakterisiert über Bord werfen und irgendwas mit Hackfleisch oder Blutwurst bloggen. Auch wenn Fußball ein körperbetonter Sport ist, aber meiner Meinung nach geht dieses Geholze der Franzosen dann doch weit über das normale Maß hinaus. Und jetzt werden nicht mehr nur noch die gegnerischen Spieler durch den Fleischwolf gedreht, nein, sie zerfleischen sich auch noch selbst.

Ich habe mich dann trotzdem für etwas Fleischloses entschieden, gefunden in Deichrunners Küche. Die Tomaten-Zucchini-Tartes haben mir direkt gefallen, passten wunderbar ins WM-Programm und sind fernsehtauglich 😉 Ein klein bißchen habe ich Evas Rezept verändert.

500 g kleine Strauchtomaten Salz, Peffer,
Puderzucker2 Knoblauchzehen, fein gescheibelt
2 kleine Zucchini, in dünne Scheiben gehobelt
Blätterteig (Fertigprodukt)
1 Eigelb
1 EL Milch
Olivenöl
frische Thymianblättchen
Basilikum
schwarze Oliven, halbiert

Die Tomaten halbieren und mit der Schnittfläche nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Salzen, mit etwas Puderzucker bestreuen und die Knoblauchscheiben darauf verteilen. Ich hatte die Tomaten ganz eng gelegt, so dass noch ca. zwei Drittel des Backblechs frei waren.

Die Tomaten im Ofen bei 180° für ca. 10 min konfieren, dann das Blech rausholen und den leeren Teil mit den Zucchinischeiben belegen, diese salzen und pfeffern und das Blech nochmals für 30 min in den Ofen schieben.

Das Gemüse abkühlen lassen.

Den Blätterteig in 8 gleichgroße rechteckige Stücke schneiden, auf einem backblechgroßen Stück Backpapier verteilen und jedes Stück bis auf einen kleinen Rand mit einer Gabel einstechen. Das Eigelb mit der Milch verquirlen, das Eiweiß an den Hund verfüttern und dann das Eigelb-Milch-Gemisch mit einem Backpinsel auf die Teigstücke pinseln. Die so vorbereiteten Teigrechtecke 30 min pausieren lassen, möglichst kühl.

Den Backofen mit einem Backblech in der mittleren Schiene auf 200° vorheizen. Jedes Teigrechteck zuerst mit 3 – 4 Zucchinischeiben und dann mit je 2 – 3 Tomatenhälften mit der Schnittfläche nach oben belegen. Die Teigrechtecke mit dem Backpapier auf das heiße Backblech ziehen und die Tartes auf der mittleren Schiene ca. 15 min backen.

Danach die Tartes mit etwas Öl bepinseln, mit je 2 – 4 Olivenhälften garnieren, mit Thymianblättchen betsreuen und Basilikum belegen. Noch warm servieren und genießen, die Teile sind wirklich gut.

Achtung, Bildung! Die Bedeutung der französischen Flagge:

Die Trikolore tauchte erstmals 1790 in der Revolutionszeit auf und wurde bis 1794 als Seekriegsflagge und Gösch benutzt, allerdings mit der umgekehrten Farbanordnung, mit Rot an der Mastseite.
Sie stellte eine Kombination aus den Farben des Wappens von Paris (Rot und Blau) und der Farbe des Königs (Weiß) dar. Die Anordnung der Farben stammt ebenfalls aus dieser Zeit und symbolisiert die eingeschränkte Macht des Königs (Weiß) durch das Volk (die Farben von Paris). Andere Historiker sprechen von rot wie das Banner von Saint Denis de Paris, des Schutzheiligen des französischen Kaiserreiches und blau wie der Mantel des französischen Königs. Mit der Abschaffung der Monarchie am 21. September 1792 wurde diese Symbolik allerdings hinfällig, die Trikolore blieb jedoch weiterhin ein Symbol der Revolution.
Am 15. Februar 1794 wurde die Flagge mit der heutigen Farbreihenfolge zur offiziellen Nationalflagge der Ersten Republik erklärt. Als sekundäre, aber schon frühe Umdeutung gilt der Bezug zum Wahlspruch der Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit (liberté, égalité, fraternité), mit Weiß (heraldisch: Silber) für die Freiheit, Blau für die Gleichheit, und Rot für die brüderliche Liebe.

Quelle: Wikipedia




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