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Fußball-WM-Rezept 2010: Neuseeland

Wenn man eine Umfrage machen würde und die Menschen bittet, drei Dinge zu nennen, die ihnen zu Neuseeland einfallen, dann wären doch Kiwis ziemlich sicher dabei… Nicht nur dass die Neuseeländer sich selber als Kiwis bezeichnen, wegen der überaus putzigen, kleinen, pelzigen Vögel, die auch Kiwis heißen und das National- und Wappentier Neuseelands sind, sondern eben auch die kleinen pelzigen Früchte, innen grün, ebenfalls Kiwis genannt.

Was liegt da näher, wenn ich ein neuseeländisches Rezept vorstellen möchte, als etwas mit Kiwis? Den Früchten, mein ich natürlich. Eigentlich ist es eher eine Spielerei, aber warum nicht auch mal Wackelpudding servieren, ohne Tüte oder Päckchen mit richtig gutem Fruchtgeschmack. Hier also ein Rezept für Kiwi-Götterspeise, sicher auch mit anderen Früchten zu verwenden:

1 Kilo Kiwis
1 Beutel Agar-Agar (für 500 ml Flüssigkeit)
150 g Zucker
Kokosraspeln
grüne Lebensmittelfarbe (optional)

Die Kiwis schälen und pürieren.

Das Kiwipüree durch ein Sieb streichen. Die aufgefangene Flüssigkeit mit Wasser etwas strecken bis zu einer Menge von 500 ml. (Viel ist da nicht nötig). Wer es für die Kinder richtig schön bunt haben möchte, kann auch noch grüne Lebensmittelfarbe verwenden. Ich hatte noch einen Rest Grün vom Backen, der kam dazu.

Den Kiwisaft mit Zucker verrühren, aufkochen und mit dem Agar-Agar nach Packungsanleitung gelieren.

In ein Behältnis gießen und erkalten lassen.

Die Götterspeise in Würfel schneiden und mit Kokosraspeln panieren.

Schmeckt fruchtig, intensiv nach Kiwi und die Kokosraspeln passen gut dazu.

Achtung, Bildung! Die Bedeutung der neuseeländischen Flagge:

Die Flagge lässt sich in zwei Bereiche, die sich auf dunkelblauem Hintergrund befinden, unterteilen:

Der Union Jack, die Flagge der ehemaligen Kolonialmacht Großbritannien, befindet sich in der vorderen oberen Ecke der neuseeländischen Flagge und stellt deren Gösch dar. Die Benutzung des Union Jack symbolisiert die Verbundenheit zum Vereinigten Königreich und die Mitgliedschaft Neuseelands im Commonwealth of Nations. (…) Auf dem Flugteil befinden sich auf blauem Grund vier fünfzackige und von einer jeweils 1 cm starken weißen Einfassung umrahmte rote Sterne. Diese stellen das Sternbild Kreuz des Südens dar, das Neuseelands Lage auf der Südhalbkugel zum Ausdruck bringen soll.

Quelle: Wikipedia

Außerdem das Montagsfoto vom Playmobilkönig mit Größenvergleichspeperoni. Das Pflänzli steht jetzt draußen, schießt ins Kraut, aber geizt noch mit Blüten:

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15 Responses to “Fußball-WM-Rezept 2010: Neuseeland”


  1. 21. Juni 2010 um 06:58

    Ich freue mich über das hübsche Foto. 😉

  2. 21. Juni 2010 um 08:10

    Yeah, die Kiwis sind seit ihrem ersten Spiel meine heimlichen Favoriten dieser WM.

  3. 21. Juni 2010 um 08:42

    ich hatte irgendwo mal gelesen, dass man Kiwis nicht erhitzen sollte und es auch mit Gelatine nicht klappt, scheint ja doch nicht so zu sein! Ich denke bei Neuseeland an Rugby!

  4. 21. Juni 2010 um 09:07

    Es grünt so grün…nicht nur die Gummibärchenwürfel, sondern auch das Pflänzchen.

    @Bolli
    deswegen hat Mestolo ja auch Agar Agar verwendet.

  5. 5 Eva
    21. Juni 2010 um 10:15

    Wirklich toll, wie du das mit den WM-Gerichten durchhältst….und den Playmobil-Männchen! 🙂

  6. 21. Juni 2010 um 10:48

    Sieht lustig aber ein bißchen giftig aus!

  7. 21. Juni 2010 um 12:12

    Die oberen Blätter sehen aber gar nicht gut aus!

  8. 21. Juni 2010 um 12:13

    Das schaut herrlich giftig aus :). Da könnte ich nicht wiederstehen. Meine Chili hat auch so grisselige neue Blätter, woran liegt das denn? Schlechtes Wetter?

  9. 21. Juni 2010 um 15:30

    ich freue mich schon jeden Tag auf ein neues WM Gericht bei Dir !
    Heute das wäre genau auf der Wellenlänge vom Herrn des Hauses.
    Das Foto ist Klasse !!!!

  10. 21. Juni 2010 um 18:48

    Bei Neuseeland denke ich an den Haka, aber deine Kiwigötterspeise klingt gut. Vom Aussehen erinnern mich die Würfel, wie sie da so mit den Kokosraspeln umhüllt sind, ein wenig an türkisches Lokum, also diese süßen, weichen Würfel, die manchmal fälschlich als türkischer Honig bezeichnet werden.

    WM-technisch bin ich voll auf ihrer Seite! Go All Whites!

  11. 21. Juni 2010 um 18:50

    Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Klasse!!!

  12. 21. Juni 2010 um 19:38

    Wenn ich mir Deine Pflanze ansehe, machen mir die oberen eingerollten Blätter etwas Sorgen. Ich weiß zwar nicht, wie die sein müssen, aber es irritiert mich halt.

    Die Idee mit der Kiwi-Götterspeise ist aber spitze! Danke!

  13. 21. Juni 2010 um 20:42

    Kräuselkrankheit!!! Dat dat auch bei Peperoni passiert, wusste ich auch nich. Gezz musste düngen, sonst gibt dat nix mehr….

  14. 22. Juni 2010 um 00:06

    Das Kiwi- delight ist bestimmt angenehmer zu verdauen als die Super – Leistung der Neuseelaender bei der WM…-:(


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