Archiv für August 2010

31
Aug
10

Schmorfenchel mit Steinpilzen und Aprikosen-Polenta

Fast schon herbstlich mutet dieses Gericht an, aber bei der derzeitigen Wetterlage passt es hervorragend, zumindest in die hiesigen Gefilde. Auf meiner Suche nach etwas anderen Steinpilz-Rezepten stieß ich auf dieses hier aus dem Buch „Vegetarisch genießen“ von Dagmar von Cramm und Martin Kintrup.

Erst wollte ich nicht so recht, da ich  gegartem Fenchel eigentlich nicht mag, aber dennoch hatte mir das Rezept direkt gut gefallen, zumal ich vor allem Polenta sehr gerne esse. Also bin ich einfach mal über meinen Schatten gesprungen – und es hat sich gelohnt.


Passt gut für Foodfreaks Dauerkochevent „Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen“, weil wirklich viel habe ich aus diesem Buch noch nicht gekocht. Also eigentlich noch gar nichts, außer dieses Rezept jetzt hier.

2 Knoblauchzehen
1,5 Fenchelknollen, mittelgroß
Olivenöl, Butter
3 Rosmarinzweige
1 TL Honig
60ml Martini
100 ml Gemüsebouillon
400 g Steinpilze
4 getrocknete Aprikosen
2 TL Kapern
Salz
50 g Parmesan, gerieben
60 g Polenta
Pfeffer

Den Knoblauch schälen und halbieren. Fenchel putzen, das Fenchelgrün beiseitelegen. Die Knollen halbieren, den Strunk entfernen und die Fenchelhälften in Spalten schneiden.

Backofen auf 220° vorheizen. Fenchel in einer ofenfesten Pfanne mit etwas Butter und Olivenöl sowie 2 Rosmarinzweigen anbraten, bis er leicht gebräunt ist.

Den Honig dazugeben, leicht karamellisieren lassen und mit Martini ablöschen. (Im Originalrezept stand Weißwein, der war aber aus)

Die Knoblauchzehen und Gemüsebouillon hinzufügen und die Pfanne für 15 min in den Ofen stellen und zugedeckt schmoren lassen.

Inzwischen die Steinpilze putzen und in Streifen schneiden. Die Aprikosen fein würfeln.

Die Nadeln vom restlichen Rosmarinzweig zupfen und fein hacken.

Steinpilze und Kapern zum Fenchel geben, alles einmal durchrühren und mit Salz nachwürzen. Weitere 15-20 min im Ofen schmoren, bis der Fenchel gar ist.

350 ml Wasser mit Salz  aufkochen. Die Polenta einrieseln lassen, gut verrühren und den gehackten Rosmarin und die Aprikosen hinzufügen und unter stetigem Rühren ca. 25 min auf kleiner Flamme garen lassen.

Den Parmesan und 1 EL Butter unterrühren, den Topf von der Kochstelle nehmen und die Polenta im geschlossenen Topf noch einige Minuten nachquellen lassen.

Den Fenchel mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Polenta auf die Teller verteilen, den Fenchel daneben anrichten und mit Fenchelgrün garnieren.

Schmeckt wirklich prima und seit diesem Rezept mag ich gegarten Fenchel.

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30
Aug
10

Ganz klassisch: Tagliatelle und Steinpilze

Ein ganzes Kilo Steinpilze haben wir erjagt, in der Metro – zu einem ziemlich gutem Preis, so dass wir nicht daran vorbei gehen konnten. Auch die Aussicht, zwei Tage hinter einander Steinpilze zu essen, schien uns jetzt kein allzu großes Opfer abzuverlangen…

Ein Klassiker sollte es für’s Erste werden, Bandnudeln – natürlich selbstgemacht – mit Steinpilzen. Für die Steinpilze habe ich mich so ein bißchen an die Vorgabe von Claus gehalten, das hat mir gut gefallen und der weiß schließlich, wie man mit dem guten Zeugs umgeht. Und es war auch gut, das Steinpilzaroma bleibt im Vordergrund, schmeckt rund und so hat man was richtig Gutes aus tollen Zutaten.

Tagliatelle wie gehabt, aber mit der Hand geschnitten aus:
250g Hartweizengrieß
Salz
125 ml Wasser.

Außerdem brauchten wir
500g Steinpilze
1 Knoblauchzehe
Frühlingszwiebelgrün von einem 1/2 Bund
Pfeffer, Salz, Olivenöl, Butter
großblättrige Petersilie

Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.

Die Steinpilze putzen und in nicht zu dünne Scheiben schneiden.

Die Petersilie in nicht zu feine Streifen schneiden.

Die Steinpilze in einem Gemisch aus 1 TL Butter und 1 TL Olivenöl gut anbraten. Dann die Frühlingszwiebeln dazu.

Salzen, pfeffern, den feinst gehackten Knoblauch und die Petersilie hinzufügen.

Mit der fertig gekochten Pasta in der Pfanne mischen und rasch servieren.

Immer wieder gut, da braucht’s wirklich nicht viel Schnickschnack. Morgen dann die anderen 500g Steinpilze.

Und jetzt *tata* mein Peperönchen, mein Schatz:

Ist sie nicht ein Traum? Hach, ich bin verliebt. 🙂

27
Aug
10

Toskanische Tomatensuppe

Weil wir ja tatsächlich nicht in Japan Urlaub gemacht habe, wie man bei dem Rezept gestern vermuten könnte, sondern in Umbrien, möchte ich Euch heute ein, wenn nicht ganz umbrisches, aber doch italienisches Rezept vorstellen. Und ganz soweit sind wir an unserem bevorzugten Urlaubsdomizil von der Toskana nicht entfernt, eigentlich nur 10 km.

Diese Tomatensuppe ist schnell gemacht, schmeckt nicht nur wunderbar, sondern beduftet auch das ganze Haus mit einem herrlichen Tomatenduft. Es ist eine eher dickflüssige Suppe, die gut sättigt und ein bißchen nach Urlaub schmeckt…

So fototechnisch bin ich ja noch nicht ganz auf der Höhe, nach drei Wochen Urlaub fehlt mir die Übung.

1 Bund Basilikum
500 g Tomaten
150g Risottoreis
3 Knoblauchzehen
300ml passierte Tomaten
Schale einer Zitrone
3 EL Olivenöl
Pfeffer, Salz

Die Passata mit der gleichen Menge Wasser und dem Risottoreis kochen, bis der Reis bissfest ist.

Die Tomaten klein würfeln und ungefähr 3/4 des Basilikums  in nicht zu feine Streifen schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und in feine Scheiben schneiden.

In einem anderen Topf in etwas Olivenöl die Knoblauchscheiben leicht anschwitzen und die Tomaten und das Basilikum hinzugeben.

Das Ganze ca. 5 min köcheln lassen, dann die Zitronenschale dazu geben.

Jetzt den Reis mit der Passat dazugeben und solange auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Suppe sämig ist.

Mit Pfeffer und Salz abschmecken und mit etwas basilikum und einem Faden Olivenöl servieren.

Schmeckt herrlich tomatig und frisch.

Wir wünschen Euch allen ein schönes Wochenende! Am Montag gibt’s wieder ein Peperoncini-Pflanzen-Foto, mit vielen – gar nicht mehr so kleinen – Überraschungen 😉

26
Aug
10

Soba mit Sprossen und Shitake

Frisch, erholt und gut gelaunt aus’m Urlaub zurück (ich hätte wohl auch noch bleiben können) gibt’s heute ein schnelles Essen mit japanischen Sobanudeln mit Buchweizenmehl.

250g Sobanudeln
300g Shitake-Pilze
3 Frühlingszwiebeln
250g Mungobohnensprossen
Soja-Sauce
1 EL Sesamkörner

Die Pilze putzen, etwas kleinschneiden und in einer Pfanne kräftig anbraten, anschließend die Sprossen dazu geben und mitbraten.

Mit Soja-Sauce abschmecken.

Die Frühlingszwiebeln in nicht zu feine Ringe schneiden.

Parallel dazu die Sobanudeln in Wasser nach Anleitung kochen.

Nudeln, Pilze, Sprossen und Frühlingszwiebeln miteinander vermischen und dann mit gerösteten Sesamkörnern bestreuen.

So schnell und gut, das es ein hervorragendes Rezept für Mipis Cucina rapida ist:

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

25
Aug
10

Urlaub vorbei…

…ab morgen wird hier wieder gekocht!

13
Aug
10

Wald-Risotto

Wir sind zwar immer noch in den Ferien, aber dieses Risotto wollte ich Euch nicht vorenthalten…

Die Idee zu diesem Rezept ist entstanden, dass ich dachte, das zwei Dinge wie Blaubeeren und Pfifferlinge, die im Wald so nah beeinander wachsen, auch sicher im Essen zusammen sehr gut sind.

Mein Gefühl hat mich nicht getrügt, die beiden Waldfrüchte zusammen auf einem Teller waren sehr harmonisch und schmeckten wunderbar zusammen.

1 Schalotte
1 EL Butter
200 g Risottoreis
1 Glas Weißwein
3/4 l Gemüsebouillon
300g frische Pfifferlinge
100g frische Blaubeeren
50 g Parmesan, frisch gerieben
Salz

Die Schalotte schälen und fein würfeln.

Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Schalotte darin andünsten.

Den Reis zugeben und unter Rühren glasig werden lassen.

Den Wein angießen und alles unter Rühren garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Die Gemüsebouillon nach und nach unter weiterem Rühren dazugeben.

Immer wenn die Flüssigkeit vom Reis fast aufgesogen ist, weitere Bouillon nachgießen, bis der Reis gar ist (nicht zu weich).

Währenddessen die Pilze putzen und in einer Pfanne mit etwas Butter braten.

Die Pfifferlinge zum fertigen Risotto geben und kurz mitziehen lassen. Dann die Butter, den Parmesan und die Blaubeeren unterrühren.

Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken und den Risotto zugedeckt noch kurz stehen lassen.

Mit einigen Pfifferlingen und Blaubeeren garniert servieren.

06
Aug
10

Wir sind dann mal weg…

…und baumeln in der nächsten Zeit mit unseren Seelen im grünen Herzen Italiens.

Vielleicht gibt es ab und an ein kurzes Urlaubsrezept aus der Ferienküche.

Lieber Robert, das mit dem Sorbet hab ich nun doch nicht mehr geschafft, das muss bis nach dem Urlaub warten…

Ciao!!




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