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Toskanische Tomatensuppe

Weil wir ja tatsächlich nicht in Japan Urlaub gemacht habe, wie man bei dem Rezept gestern vermuten könnte, sondern in Umbrien, möchte ich Euch heute ein, wenn nicht ganz umbrisches, aber doch italienisches Rezept vorstellen. Und ganz soweit sind wir an unserem bevorzugten Urlaubsdomizil von der Toskana nicht entfernt, eigentlich nur 10 km.

Diese Tomatensuppe ist schnell gemacht, schmeckt nicht nur wunderbar, sondern beduftet auch das ganze Haus mit einem herrlichen Tomatenduft. Es ist eine eher dickflüssige Suppe, die gut sättigt und ein bißchen nach Urlaub schmeckt…

So fototechnisch bin ich ja noch nicht ganz auf der Höhe, nach drei Wochen Urlaub fehlt mir die Übung.

1 Bund Basilikum
500 g Tomaten
150g Risottoreis
3 Knoblauchzehen
300ml passierte Tomaten
Schale einer Zitrone
3 EL Olivenöl
Pfeffer, Salz

Die Passata mit der gleichen Menge Wasser und dem Risottoreis kochen, bis der Reis bissfest ist.

Die Tomaten klein würfeln und ungefähr 3/4 des Basilikums  in nicht zu feine Streifen schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und in feine Scheiben schneiden.

In einem anderen Topf in etwas Olivenöl die Knoblauchscheiben leicht anschwitzen und die Tomaten und das Basilikum hinzugeben.

Das Ganze ca. 5 min köcheln lassen, dann die Zitronenschale dazu geben.

Jetzt den Reis mit der Passat dazugeben und solange auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Suppe sämig ist.

Mit Pfeffer und Salz abschmecken und mit etwas basilikum und einem Faden Olivenöl servieren.

Schmeckt herrlich tomatig und frisch.

Wir wünschen Euch allen ein schönes Wochenende! Am Montag gibt’s wieder ein Peperoncini-Pflanzen-Foto, mit vielen – gar nicht mehr so kleinen – Überraschungen 😉

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8 Responses to “Toskanische Tomatensuppe”


  1. 27. August 2010 um 07:26

    Danke für das Rezept; ein Kandidat für die Nachkochliste.

    Schön, daß Euer Pflänzchen Früchte getragen hat. 🙂

  2. 27. August 2010 um 10:13

    Japan wäre bestimmt auch interessant gewesen – zumindest Reis gibt’s da auch. 😉

    Urlaube könnten nie lange genug dauern. Da nimmt man dann auch in Kauf, dass manches nicht mehr so geübt daherkommt. Willkommen zurück.

  3. 27. August 2010 um 10:38

    Umbrien finde ich auch schö. Um ehrlich zu sein, gefällt es mir da besser als in der Toskana.
    Das liegt aber nicht am Essen – die Suppe sieht nämlich toll aus 🙂

  4. 27. August 2010 um 11:01

    Man/Frau ist viel zu selbstkritisch. Das Foto ist doch gut gelungen, so wie wahrscheinlich die Suppe.

  5. 5 Evi
    27. August 2010 um 19:24

    Tomatensuppe mit Reis ist für mich so ein richtiges Kindheitsessen. Muss ich mal wieder machen. 🙂

  6. 28. August 2010 um 00:11

    Das Rezept hat mich heute morgen beim Lesen so angesprochen, dass ich es heute Abend schon nachkochen musste. Sehr, sehr lecker, die Suppe wird es ab jetzt öfters geben. Vielen Dank dafür!

  7. 28. August 2010 um 17:18

    Au fein, Tomatensuppe! Die hab ich ewig nicht gemacht. Aber wie gut, das es zufällig gerade so schölne reife Exemplare gibt ;o)
    Da fällt mir noch ein: ich hab noch nie Risotoreis für Suppe verwendet, macht der sich wirklich gut dazu?

  8. 10. Februar 2011 um 20:21

    Hallo Päm,

    sie steht gerade auf dem Herd und duftet 🙂

    Danke für das tolle Rezept..leider ohne Campo Öl..

    Lieben Gruß
    Claudia (Animalshome)


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