Archiv für 8. September 2010

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Bauernküche: Umbrischer Bohneneintopf

Aprilwetter im September – ist’s an dem einen Tag noch warm und Zeit für Salat, verspürt man am nächsten Tag schon wieder Lust, die Heizung anzumachen und einen Eintopf zu kochen. Nun, so wird’s wenigstens nicht langweilig und man kommt nicht in die Verlegenheit, die Winterklamotten wegzupacken, weil man ja nie weiß, wann man sie wieder braucht.

Suppenwetter also und heute gibt es wieder etwas einfaches aus der Bauernküche. Zum Eintopf gab es selbstgemachtes No-Knead-Bread aus Weizenvollkornmehl, ganz frisch aus dem Ofen.

4 Tomaten
6 Knoblauchzehen
2 Stangen Sellerie
200g weiße Bohnen, am Vortag eingeweicht
3 Karotten
1/2 Flasche Passata
1 Zwiebel
4 Frühlingszwiebeln
Pfeffer, Salz, Öl
3 Lorbeerblätter, Rosmarin, Thymian

Die Tomaten würfeln und das andere Gemüse klein schneiden.

Die Zwiebel fein würfeln. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, das Grün getrennt aufbewahren.

Den Knoblauch nicht schälen, sondern die Zehen mit einem Messerrücken etwas plattdrücken.

Die eingeweichten Bohnen abschütten, abspülen und mit frischem Wasser sowie dem Lorbeer und 3 Knoblauchzehen ca. 70 min kochen lassen, so lange, dass die Bohnen nicht ganz gar sind, nur so kurz davor. Das kann je nach Bohnen sehr variieren. Danach abgießen.

In einem anderen Topf etwas Öl erhitzen, die Frühlingszwiebeln und die Zwiebelwürfel vorsichtig anschwitzen, das Grüne der Frühlingszwiebeln verwahren.

Das andere Gemüse und die anderen Knoblauchzehen dazu geben und mit der Passata sowie der gleichen Menge Wasser ablöschen. Aufkochen lassen.

Die weißen Bohnen dazu geben und alles nochmals 15 – 20 min leise köcheln lassen.

Mit Pfeffer und Salz abschmecken, mit dem Frühlingszwiebelgrün garnieren und mit einem Faden guten Olivenöls servieren.

Dazu frisches, selbstgebackenes Brot – und schon freut man sich fast darüber, dass es endlich kalt ist 🙂

Im Übrigen sind die Gemüse natürlich variabel und ich denke, auch Kartoffeln hätten gut noch dazu gepasst.

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