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Kürbis-Birne-Flammkuchen mit und ohne Gorgonzola

Oha, ich muss einkaufen, Flammkuchen soll’s nämlich geben. Ich brauche *mmmh* mal überlegen: Weizenmehl, Creme Fraiche (23%), Wasser, Zwiebeln (9,5%), 8,1% Rohschinken (Schweinefleisch, Nitritpökelsalz, Zucker, Dextrose, Gewürze, Maltodxtrin, Gewürze (enthält u.a. Senf, Sellerie), Gewürzextrakte, Rauch), 8,1% Bauchfleischstreifen (Schweinefleisch, jodiertes Nitritpökelsalz, Zucker, Dextrose, Gewürze (Salz, Geschmacksverstärker (Mononatriumglutamat, Dinatriuminosinat, Dinatriumguanylat), gehärtetes pflanzliches Fett, Maltodextrin, Zucker, Karamell, Säurungsmittel (Citronensäure), Hefeextrakt, Aroma (enthält u.a. Sellerie)), Gewürzextrakte, Rauch), pflanzliches Öl, Backhefe, jodiertes Speisesalz, Zucker, natürliches Aroma (enthält u.a. Weizen- und Roggenbestandteile), modifizierte Stärke, Petersilie, Pfeffer, Säurungsmittel (Milchsäure), Muskatnuss, Laktose. Das ist nämlich drin im Flammkuchen des Herstellers mit dem akademischen Hauptgrad.

Das, was ich wirklich dafür brauche, ist fettgedruckt.

 

Blog-Event LXI - The Real Deal (Einsendeschluss 15. Oktober 2010) Fairerweise hab ich natürlich die carnivoren Anteile schon gestrichen, aber selbst wenn ich Fleisch essen würde, spätestens bei Mononatriumglutamat, Dinatriuminosinat und Dinatriumguanylat setzt doch ein Würgreflex ein. Weiterhin fairerweise muss ich natürlich auch zugeben, dass ich Dinger mal gar nicht so ungern gegessen habe. Aber das ist Äonen her. 🙂

 Schnickschnackschnuck lädt ein zum neuen Kochevent bei Zorra unter dem Titel „The Real Deal“. Beim Real Deal sollen Fertigprodukte nachgebaut und gerne auch neu interpretiert werden. Hier ist unser Flammkuchen und dafür braucht man folgendes:

Für den Boden (4 kleine Flammkuchen):
200g Mehl
2 EL Hartweizengrieß
130 ml Wasser
5g Frischhefe
Salz

Für den Belag:
75g Creme Fraîche
1 klitzekleiner Butternut-Kürbis
1 Eigelb
1 Birne
1 Schalotte
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Gorgonzola

Mehl, Hartweizengrieß, Wasser und Salz zu einem Teig verkneten, diesen ca. 30 min gehen lassen, dann in 4 Teile teilen und zu Kugeln formen und diese im Kühlschrank parken über Nacht.

Den Backofen auf 250° vorheizen. (Am nächsten Tag…)

 Die Teigkugeln kurz durchkneten und sich aufwärmen lassen bei Zimmertemperatur.

In der Zeit den Kürbis schälen und in dünne Scheiben hobeln. In kochendem Salzwasser 3 Minuten blanchieren, abgießen und abschrecken. Mit einem Küchentuch abtrocknen.

Den Teig ausrollen.

Die Crème fraiche mit dem Eigelb, Salz, Pfeffer und Muskat verrühren und auf den beiden Teig-Böden verteilen.

Die Birne entkernen und ebenfalls in feine Scheiben hobeln, die Schalotte in dünne Ringe schneiden.

Kürbis, Birne und Zwiebel auf dem Teig-Boden verteilen, darüber dann den Gorgonzola und für ca. 10-12 min auf unterer Schiene backen.

Vor dem Servieren nochmal mit frisch geriebener Muskatnuss würzen.

Wir hatten zwei Flammkuchen mit und zwei ohne Gorgonzola gemacht, beide waren gut, der mit Gorgonzola allerdings noch einen Tick besser, weil einfach saftiger. Dafür waren die anderen hüftfreundlicher. Beide schmecken aber garantiert um einiges besser als die TK-Vorlagen.

Es ist noch etwas von den Flammkuchen ohne Gorgonzola übrig geblieben, das habe ich am nächsten Tag einfach mit etwas Ziegenfrischkäse bestrichen, eine Scheibe Bergkäse darauf gelegt und als Frühstücksbrot mit ins Büro genommen.


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14 Responses to “Kürbis-Birne-Flammkuchen mit und ohne Gorgonzola”


  1. 22. September 2010 um 07:25

    Du hättest das übrige Stück ruhig bei mir vorbeibringen dürfen 😀
    Klingt absolut lecker, was du da kombiniert hast!!

  2. 22. September 2010 um 07:48

    Da hab ich jetzt grad aber einen ordentlichen Schreck bekommen, als ich deine Einkaufsliste las…zum Glück ja nur falscher Alarm 🙂
    Ich hätte gern von deinem Frammkuchen ohne akademischen Grad welchen mit Gorgonzola.

  3. 22. September 2010 um 08:26

    Ja, wenn man sich angewöhnt die Inhaltsstoffe durchzulesen, kauft man mit anderen Kriterien ein. Überhaupt wenn Kinder mit am Tisch sitzen, denkt man über solchen Schund schon anderes und macht sich lieber selbst was, wo ich genau weiß was drinn ist. Sieht sehr gut aus dein Flammkuchen.

  4. 22. September 2010 um 08:55

    Es gibt Flammkuchen mit Gorgonzola von Dr. Oetker?
    Ich geh ja an der entsprechenden TK-Truhe immer schnell vorbei.

    Das Foto sieht appetitlich aus.

  5. 22. September 2010 um 10:06

    hmmm, Flammkuchen!!! Du bringst mich wieder auf Ideen! Aber sehr guten macht auch meine Freundin in ihrem elsässischen Restaurant. Ganz ohne Glutamat o.a.
    Liebe Grüße, Sandra

  6. 22. September 2010 um 10:18

    Ich muss gestehen, ne zeitlang hatten wir den vom ALDI als Notration in der Truhe. Ist aber auch schon Äonen her. Ich würde auch gerne ein Stück von der hüftlastigen Variante haben 😀

  7. 22. September 2010 um 13:22

    Waaahhh! Das müsste man sich viel öfter so vor Augen führen, bzw. allen, die dieses TK-Zeugs immernoch essen! Hab ich zu Schulzeiten aber auch gemacht, teilweise sogar massenhaft. Meine Hüfte hat übrigens Sendepause, ich nehme auch den mit Gorgonzola.

  8. 9 Evi
    22. September 2010 um 19:42

    Am Fertigfutter gehe ich immer vorbei. Ich werds schwer haben bei diesem Blogevent, ich kenn mich nicht aus. 😉 Dein Flammkuchen klingt köstlich! Wieso man bei sowas simplem wie Flammkuchen ein Fertigprodukt braucht, werd ich nie verstehen.

  9. 29. September 2010 um 09:09

    das hört sich un-glaub-liiiich lecker an! wird gespeichert & nachgemacht!

  10. 6. Oktober 2010 um 10:38

    Ein wirklich herbstlicher Flammkuchen. Für mich auch gerne mit statt ohne. Danke fürs mitmachen!

  11. 18. Oktober 2010 um 17:10

    Sieht lecker aus. Grüsse…


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