05
Okt
10

Kürbiswoche 2: Kürbis süß-sauer

Claus fragte vorgestern, wie lange ich das noch durchhalte mit den Kürbisrezepten. Ich frage mich allerdings, wie lange IHR das noch durchhaltet? 😉 Aber ich kann Euch beruhigen, nach dieser Woche ist vorerst Schluss mit Rezepten rund um den Kürbis.

Und, ob ihr es glaubt oder nicht, es ist bisher kein bißchen langweilig, Kürbis ist doch tatsächlich vielseitig verwendbar und meine (bis Ende dieser Woche) zehn Kürbisrezepte sind nur ein kleiner Ausschnitt der Möglichkeiten.

Heute gibt es ein Rezept, dass ich bei Genial lecker im Archiv gefunden habe. Allerdings erschien mir die Menge an Essig (250ml), die angegeben war zu wenig und ich habe das verdreifacht und diese Menge kam dann auch genau hin.

1,3 Kilo Muskatkürbis, geschält und gewürfelt
500ml Weißweinessig
250ml weißer Balsamico
2 Zimtstange
10 Nelken
1 Biozitrone, davon die Schale
500 g Zucker

Die Kürbiswürfel in eine große Schüssel geben.

Den Weißweinessig zusammen mit dem Balsamico, den Zimtstangen und den Nelken aufkochen.

Kochend über die rohen Kürbiswürfel gießen, abdecken und 24h lang durchziehen lassen.

Die Zitrone waschen und die Schale abreiben und zum Essig geben.

Am nächsten Tag dann den Kürbis durch ein Sieb geben, den Essig mit den Gewürzen auffangen und erneut aufkochen.

Wenn der Essig kocht, den Zucker darin auflösen, die Zitronenschale und die Kürbiswürfel hinzugeben und alles zusammen 30 – 40 min kochen, bis der Kürbis glasig aussieht, aber noch Biss hat.

In der Zwischenzeit die sauberen Twistoff-Gläser in einem anderen Topf mit kochendem Wasser über dem Dämpfeinsatz sterilisieren.

Die Kürbiswürfel in die Gläser füllen und mit dem noch fast kochenden Essig übergießen. Schnell verschließen und auf den Deckel stellen, für 5 min so stehen lassen.

Fertig. So, drei Mal noch Kürbis, dann seid ihr erlöst…

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4 Responses to “Kürbiswoche 2: Kürbis süß-sauer”


  1. 5. Oktober 2010 um 06:58

    ich hab auch noch ein Glas eingemachten Kürbis, etwa 5 Jahre alt, mit Ingwer drin. Bevor das nicht gegessen ist, gibts keine neuen, eingemachten Kürbisse.

  2. 2 Sus
    5. Oktober 2010 um 08:37

    Das Rezept liest sich gut und schmeckt sicher auch so, aber mit süß-sauer eingelegtem Kürbis hat es meine Großmutter geschafft, daß ich bis vor zwei-drei Jahren Kürbisse noch nicht einmal angeschaut, geschweige denn gegessen habe. *schüttel*

    Dafür gab’s bei uns am Sonntag eine Abwandlung vom Couscous mit Hokkaido. Sehr fein!

    Liebe Grüße, Sus

  3. 4 kochundbackoase
    5. Oktober 2010 um 19:28

    Also von mir aus kannste gerne noch eine Woche dranhängen! Den eingelegten Kürbis koche ich morgen nach 🙂


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