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Halloween-Menü: Spinatklöße blutrot

Weiter geht’s mit dem gruseligen Schauermenü, in der Hölle gekocht, auf Grabplatten serviert und in einer Gruft gegessen. Naja, so schlimm war’s nicht – es war ein tolles Menü, absolut alltagstauglich, wenn man erstmal das ganze Ungeziefer von den Tellern verscheucht hat…

Als Hauptgang gibt es blutrote Spinatklöße, mit einer sehr puristischen, aber enorm geschmacksintensiven Tomatensauce.

Für die Klöße:
1 Zwiebel
50g Butter
550g frischen Spinat
225g Mascarpone
225g Mehl
1 Ei
1 Eigelb
Salz, Pfeffer, Muskat
100g Parmesan, gerieben

Für die Tomatensauce:
3 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
400g Dosentomaten
Salz, Pfeffer, Zucker

Die Zwiebel würfeln, in der Butter dünsten und abkühlen lassen.

Den Spinat kurz blanchieren, abtrocknen und fein hacken.

Spinat, Zwiebelwürfel, Mascarpone und mehl miteinander mischen.

Ei und Eigelb verquirlen und unter die Spinatmischung heben, alles mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Spinatmischung mindestens 30 min ruhen lassen und dann mit bemehlten Händen 8 Spinatklöße formen.

In siedendem Salzwasser die 10 – 15 min garziehen lassen.

Für die Tomatensauce eine Zehe Knoblauch pressen und diese mit einem EL Olivenöl erhitzen, dann die Tomaten dazu geben.

So lange erhitzen, bis die Flüssigkeit verkocht ist, das restliche Olivenöl unterrühren, sowie salzen, pfeffern und eine Prise Zucker dazugeben.

Die gegarten Spinatklöße nebeneinander in eine Auflaufform setzen, mit dem Parmesan bestreuen und im Ofen gratienieren, bis der der Käse gebräunt ist.

Zusammen mit der Tomatensauce servieren.

Quelle: Das Gruselkochbuch von Elke Kößling

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10 Responses to “Halloween-Menü: Spinatklöße blutrot”


  1. 3. November 2010 um 06:14

    Ich habe tatsächlich mit rotgefärbten Klößen gerechnet, als ich die Überschrift las.
    Aber so ist es ja wirklich alltagstauglich.

  2. 3. November 2010 um 06:38

    und Spinnen geben wirklich so viel Blut her ?

  3. 3. November 2010 um 12:44

    Datt Vieh noch fritiert dazu! So für´n Crunch!

  4. 3. November 2010 um 17:32

    Klassse, wieder eine Themenwoche … freu mich schon auf die anderen Rezepte, die ich gleich bei dir entdecken werde

  5. 3. November 2010 um 17:43

    In Deutschland wird Halloween kritisiert, dass die alten Bräuche, an den Haustüren Lieder zu singen und als Belohnung Gebäck, Früchte oder Süßigkeiten zu bekommen, von dem Ruf Süßes oder Saures verdrängt werden. Man beklagt eine vermehrte Kommerzialisierung und Auswüchse wie Häuserschmierereien oder Eierwürfe, die zu Einsätzen der Polizei an Halloween führen.
    Auch mit katholischen Christen gibt es Konflikte wegen des Charakters des folgenden Allerheiligentags als stiller Feiertag. An einem Stillen Feiertag sind Tanzveranstaltungen verboten, und das Verbot gilt ab Mitternacht. Die Geschäftemacherei von Halloween stört mich auch, aber es ist einfach schön jedes Jahr Halloween zu feiern. Schade, dass es dieses Jahr schon rum ist. Ich freue mich auf das nächste Jahr.

  6. 3. November 2010 um 18:35

    Also mir macht der Kloss auch keine Angst. Im Gegenteil!

  7. 3. November 2010 um 20:52

    Schaurig hin oder her. Spinatknödel wär mal wieder was. Für mich allerdings die unblutige Variante mit Parmesan und Nussbutter 🙂

  8. 3. November 2010 um 21:06

    Ui, die stelle ich mir lecker vor aber die Farbkombi ist echt halloweenig. 🙂 Kann man aber auch noch später essen und da ich noch nie Spinatknödel gemacht habe, merke ich mir das Rezept mal.

  9. 7. November 2010 um 20:47

    Tomaten sind für dieses Thema eine wirklich dankbare Zutat …


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