Archiv für 8. Dezember 2010

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Überall Schnee verlangt Glühwein-Gelee…

Je kälter es draußen ist, umso heißer wird Hochprozentiges aus lustigen Tassen in Stiefel- oder Nikolausform getrunken.

Eierpunsch, Grog, Whisky-Toddy oder eben Glühwein sind die Renner auf den hiesigen Weihnachtsmärkten. Ganze Horden unserer europäischen Nachbarn, sich verbrüdernd mit den rheinischen Frohnaturen, feiern die Vorweihnachtszeit, Heißgetränkbuden belagernd, bemützt mit lustigen Hüten oder Geweihen, oftmals auch noch blinkend, damit man den schwankenden Gestalten auch ja rechtzeitig ausweichen kann.

Glühwein-Gelee hat gegenüber dem Glühwein viele Vorteile: es macht keinen Kater, man verbrennt sich weder die Flossen noch die Zunge daran, es schwappt auch nicht aus dem Glas, wenn man mal strauchelt (aus welchen Gründen auch immer, das sei dahin gestellt) und man kann es schon morgens sogar im Büro genießen, was bei Glühwein an sich vielleicht einen weniger guten Eindruck macht 😉

Ein Nachteil ist vielleicht, dass es so gar nicht schön klingt, wenn man sich mit zwei Broten zuprostet, das wunderschöne, wohlklingende *Klock*-Geräusch aneinanderstoßender Steingutgefäße mag man vielleicht bei dieser Darreichungsform vermissen.

1 Flasche Rotwein
4 Sternanis
2 Zimtstangen
10 Nelken
1 kg Gelierzucker 1:1

Die Gewürze in einen Topf geben und mit dem Rotwein übergießen.

Etwa eine Stunde ziehen lassen und dann den Rotwein erhitzen.

Die Gewürze entfernen.

(Hier kann man die Geleeherstellung auch noch abbrechen und  doch lieber den Rotwein trinken)

Den Gelierzucker einrühren und alles aufkochen. Dann vier Minuten sprudelnd kochen lassen und alles noch heiß in vorbereitete, saubere Twistoff-Gläser füllen. Flugs verschließen, 5 Minuten auf den Kopf stellen (die Gläser). Fertig. Und wirklich gut.

Prost.




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