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Marokkanische Möhrensuppe

Mein Postfach wird täglich mit Rezepten von nahezu 50 Foodblogs gefüllt. Mit dabei ist natürlich Chili & Chiabatta, eins der ältesten und etabliertesten deutschen Blogs. Letzte Woche fand ich dort dieses Rezept für eine Suppe, die mir aufgrund der Einfachheit und der verwendeten Gewürze direkt gut gefallen hat. Vor allem Herrn Mestolo kann ich mit Kreuzkümmel immer glücklich machen und so gab es am Wochenende eben diese Suppe.

Zum Einsatz kamen bei uns cremefarbene Karotten namens Creme de Lite und violette, die allerdings nur in Juliennes geschnitten als Deko.

Das Rezept von Petra habe ich unverändert übernommen, allerdings habe ich auf dem Foto den Sauerahm vergessen (dafür ist etwas Olivenöl mit drauf)

2 EL Butter
2 Zwiebeln; gehackt
450g Möhren; in 1 cm Scheibchen geschnitten
600 ml Gemüsebouillon
1 1/2 TL Kreuzkümmel
2 TL Honig
Zitronensaft
Piment
Sauerrahm

Die Butter in einem mittleren Topf aufschäumen lassen. Die Zwiebeln etwa 2 Minuten darin anschmoren, dann die Möhren zugeben. Die Brühe angießen und alles zum Kochen bringen.

Die Hitze reduzieren und 20-30 Minuten simmern lassen, bis die Möhren sehr weich sind.

Den Kreuzkümmel in einer kleinen Pfanne rösten, bis er duftet. Abkühlen lassen und fein mörsern.

Die Suppe vom Herd nehmen und mit dem Pürierstab fein pürieren.

Mit Honig, Zitronensaft, Kreuzkümmel (etwas zum Bestreuen zurückbehalten), Piment, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Suppe auf Teller verteilen, etwas Sauerrahm darauf geben und mit Kreuzkümmel bestreuen.

Schmeckt sehr gut, wenig karottig, aber ich denke, das lag an der Sorte und natürlich am Kreuzkümmel. Beides aber eher ein Pluspunkt. 🙂

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8 Responses to “Marokkanische Möhrensuppe”


  1. 14. Dezember 2010 um 06:32

    Auch wenn man derzeit viele alte und neue Sorten bei Gemüsehändlern findet, es geht doch nichts über die gewöhnliche orangefarbene Karotte.

  2. 14. Dezember 2010 um 06:58

    Ich komm schon gar nicht mehr mit dem Nachkochen nach 🙂 Die klingt ja auch wieder soooo lecker. Dieses Rezept muss auf meine „Liste“.

  3. 14. Dezember 2010 um 12:43

    Mir geht es wie Christina.
    Gestern stand ich vor dem aktuellen Heft der Essen&Trinken, hatte es quasi schon in der Hand und habe es dann doch liegengelassen, weil das echt zuviel wird. 😀

    Die Dekojulienne ist toll. 🙂

  4. 14. Dezember 2010 um 16:40

    Ich komm´ mit dem Lesen kaum hinterher, geschweige denn mit dem Nachkochen…

  5. 14. Dezember 2010 um 20:03

    Mir gehts wie Claus, ich bin aber froh, dass mir das hier nicht entgangen ist!

  6. 14. Dezember 2010 um 23:52

    Ist ja eigentlich ein ganz schlichtes Süppchen. Deine Deko ist aber wirklich hübsch!

  7. 7 Christiane
    15. Dezember 2010 um 00:46

    Netter Blog, gefaellt mir sehr gut. Auch nette Themen.


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