Archiv für 15. Dezember 2010

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Elisenlebkuchen

Ich liebe Lebkuchen. Und ich liebe Lebkuchen am liebsten ohne Schokolade. Nur eben Lebkuchen. Am besten sind natürlich Elisenlebkuchen, die nur dann so genannt werden dürfen, wenn maximal 10% des Gesamtanteils Mehl sind.

Im Internet gibt es ganz viele verschiedene Rezepte zu Elisenlebkuchen, aber letztendlich haben wir uns dann für Alex‘ Rezept entschieden, von dem wunderschönen deutsch-italienischen Blog foto e fornelli. Weil ich nix am Rezept geändert habe, hier das Originalrezept von Alex.

Zutaten für 40 36 Stück
50 g Zitronat
50 g Orangeat
100 g gemahlene Haselnüsse
100 g gemahlene Mandeln
100 g Mehl
2 gehäufte TL Lebkuchen-Gewürz
2 EL Rum
1 TL Hirschhornsalz
200 g Marzipanrohmasse
6 Eiweiße (M)
36 Oblaten (70 cm Durchmesser)
200 g feiner Rohrzucker

Zitronat und Orangeat fein hacken und mit Haselnüssen, Mandeln, Mehl und Gewürz mischen. Rum erhitzen und Hirschhornsalz darin auflösen. Marzipan klein würfeln und mit 1 Eiweiß mit der Gabel zu einer cremigen Masse verarbeiten.

Das Bachblech mit Backpapier auslegen, die Oblaten darauf verteilen. Übrige Eiweiße auf höchster Stufe mit dem Rohrzucker zu einer steifen Baisermasse schlagen. Rum und Marzipan verrühren und mit der Nussmischung unter das Baiser heben.

Die Masse auf den Oblaten verteilen, dabei einen kleinen Rand frei lassen. Über Nacht trocknen lassen.

Den Backofen auf 175° vorheizen (150° Umluft). Die Lebkuchen dann 12-15 Minuten backen.

Nicht luftdicht verschlossen lagern und wenn man es aushält, die Lebkuchen auch ruhig noch ein paar Tage ruhen lassen, dann schmecken sie noch viel besser.

Das Rezept ist einfach, gelingsicher und belohnt einem mit Lebkuchen, wie man sie besser nicht kaufen kann.

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