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Elisenlebkuchen

Ich liebe Lebkuchen. Und ich liebe Lebkuchen am liebsten ohne Schokolade. Nur eben Lebkuchen. Am besten sind natürlich Elisenlebkuchen, die nur dann so genannt werden dürfen, wenn maximal 10% des Gesamtanteils Mehl sind.

Im Internet gibt es ganz viele verschiedene Rezepte zu Elisenlebkuchen, aber letztendlich haben wir uns dann für Alex‘ Rezept entschieden, von dem wunderschönen deutsch-italienischen Blog foto e fornelli. Weil ich nix am Rezept geändert habe, hier das Originalrezept von Alex.

Zutaten für 40 36 Stück
50 g Zitronat
50 g Orangeat
100 g gemahlene Haselnüsse
100 g gemahlene Mandeln
100 g Mehl
2 gehäufte TL Lebkuchen-Gewürz
2 EL Rum
1 TL Hirschhornsalz
200 g Marzipanrohmasse
6 Eiweiße (M)
36 Oblaten (70 cm Durchmesser)
200 g feiner Rohrzucker

Zitronat und Orangeat fein hacken und mit Haselnüssen, Mandeln, Mehl und Gewürz mischen. Rum erhitzen und Hirschhornsalz darin auflösen. Marzipan klein würfeln und mit 1 Eiweiß mit der Gabel zu einer cremigen Masse verarbeiten.

Das Bachblech mit Backpapier auslegen, die Oblaten darauf verteilen. Übrige Eiweiße auf höchster Stufe mit dem Rohrzucker zu einer steifen Baisermasse schlagen. Rum und Marzipan verrühren und mit der Nussmischung unter das Baiser heben.

Die Masse auf den Oblaten verteilen, dabei einen kleinen Rand frei lassen. Über Nacht trocknen lassen.

Den Backofen auf 175° vorheizen (150° Umluft). Die Lebkuchen dann 12-15 Minuten backen.

Nicht luftdicht verschlossen lagern und wenn man es aushält, die Lebkuchen auch ruhig noch ein paar Tage ruhen lassen, dann schmecken sie noch viel besser.

Das Rezept ist einfach, gelingsicher und belohnt einem mit Lebkuchen, wie man sie besser nicht kaufen kann.

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7 Responses to “Elisenlebkuchen”


  1. 15. Dezember 2010 um 06:44

    Dein letzter Satz wird die Nürnberger Lebkuchenindustrie nicht freuen, aber so ist es.

  2. 15. Dezember 2010 um 07:44

    Oh, ich glaube die mache ich auch noch! Habe meine Weihnachtsbäckerei nämlich immer noch nicht abgeschlossen.

  3. 15. Dezember 2010 um 09:40

    Das ist jetzt der Startschuss für meine Weihnachtsbäckerei – ich liebe genau wie Du Elisenlebkuchen 🙂

  4. 15. Dezember 2010 um 15:52

    Sieht sehr gut aus und hört sich so an, als müsse man das mal ausprobieren.

  5. 15. Dezember 2010 um 21:46

    Manmanman, du bist aber wirklich fleißig in der Weihnachtsbackstube. Ich mag übrigens auch am liebsten die Lebkuchen mit den Oblaten, die immer am Gaumen kleben bleiben 😉

  6. 16. Dezember 2010 um 16:21

    als nürnberger habe ich immer noch keinen industriellen lebkuchen gegessen, der mich träumen hat lassen. selbstgemacht war bislang immer besser.

    ein tolles foto hast du da gemacht.

  7. 19. Dezember 2010 um 11:30

    Hübsch sind sie geworden! Meine waren etwas klebrig, da ich überlesen hatte, daß sie über Nacht trocknen müssen. Aber der Geschmackt ist toll.


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