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Dez
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Weihnachts-Menü: Jakobsmuschel-Ravioli mit Kerbel-Sahne

Jetzt lässt es sich wirklich nicht mehr verleugnen und es hat auch keinen Sinn mehr, die Augen davor zu verschließen: Übermorgen ist Weihnachten. ÜBERMORGEN, in zwei Tagen, 48 Stunden, noch zweimal schlafen, am 24.12., quasi gleich.

Bereits zum zweiten Mal dürfen wir ein Türchen am Kochtopf-Adventskalender sein, der auch dieses Jahr hinter 24 Türchen 24 tolle Blogs und deren Weihnachtsrezepte verbirgt. Vorbeischauen lohnt sich nicht nur wegen den Köstlichkeiten, die sich hinter den Türchen verbergen, sondern auch weil es dieses Jahr dort wieder Preise von Betty Bossy, Braun, cupcakes, Deutsche See, Kuhn Rikon, MySwisschocolate, Senseo und Trisa Electronics zu gewinnen gibt.

Wir haben uns dieses Jahr für Jakobsmuschel-Ravioli entschieden, die sich auch wunderbar als Zwischengang beim Heiligabend-Menü eignen. Serviert werden sie mit einer Kerbel-Sahne. Das Rezept ist angelehnt an eins von Lea Linster, ich habe allerdings den Parmesan weggelassen, um die Jakobsmuscheln geschmacklich im Vordergrund zu lassen. Die Rezeptmengen ergeben 12 Ravioli, würde also prima für vier Personen als Zwischengang reichen.

Ravioli
1 Ei
100g Hartweizengrieß
etwas Olivenöl
eine Prise Salz
8 Jakobsmuscheln
1 TL Schnittlauchröllchen

Aus Mehl, Ei, Salz und Olivenöl einen glatten, aber dennoch festen Teig kneten.

Für die Füllung vier der Muscheln fein würfeln und mit dem Schnittlauch sowie wenig Salz und Pfeffer vermischen.

Den Teig nochmal durchkneten und dann ausrollen, möglichst dünn und möglichst eckig. Das ist wie immer der Job von Herrn Mestolo.

Den ausgerollten Teig in ravioliausstecherbreite Streifen (hier waren es 5 cm) schneiden.

Mit dem Ravioli-Ausstecher auf den ausgerollten Streifen ganz leicht die Abstände der Ravioli markieren. In die Mitte jeder Markierung mittels zweier Teelöffel ein Häufchen Füllung setzen.

Eine zweite Bahn vorsichtig auf die erste legen und vorsichtig mit den Fingern um die Füllung herum andrücken, dies ist nötig, dass in den Ravioli nicht zu viel Luft befindet und sie dadurch im kochenden Wasser oben schwimmen.

Dann mit dem Ausstecher einzelne Raviolo ausstechen.

Reichlich Salz-Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Ravioli in das leicht kochende Wasser geben und ca. 6 – 8 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die anderen Jakobsmuscheln mit etwas Öl und Butter in einer Pfanne von jeder Seite ca. eine Minute braten, danach leicht salzen.

Die Ravioli mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen und  zusammen mit den Jakobsmuscheln auf einen Teller setzen und mit der Kerbel-Sahne servieren.

Kulinarischer Adventskalender 2010 mit Wettbewerb

Kerbel-Sahne
1 kleine Handvoll Kerbel
1 Schalotte
1/2 TL Pfefferkörner
120ml trockener Weißwein
120ml Gemüsebouillon
50ml Sahne
1 EL kalte Butter
Salz und Pfeffer

Vom Kerbel die Blättchen abzupfen. Die Schalotte schälen und würfeln.

Die Kerbelstiele mit den Schalottenwürfeln und den Pfefferkörnern zusammen mit dem Wein und der Gemüsebouillon zum Kochen bringen.

Bei starker Hitze und ohne Deckel ca. 15 min auf die Hälfte einkochen lassen.

Die Flüssigkeit durch ein Sieb in einen anderen Topf gießen, die Sahne unterrühren und erneut aufkochen.

Wiederum ungefähr 5 min köcheln lassen, dass es noch ein wenig reduziert.

In der Zwischenzeit die abgezupften Kerbelblättchen fein hacken und die Butter in kleine Stückchen schneiden.

Den Topf vom Herd nehmen und die Butter und den gehackten Kerbel mit dem Schneebesen unterschlagen.

Zusammen mit den Ravioli und den gebratenen Jakobsmuscheln servieren.

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11 Responses to “Weihnachts-Menü: Jakobsmuschel-Ravioli mit Kerbel-Sahne”


  1. 22. Dezember 2010 um 09:56

    eine edle Version. Der zarte Kerbelgeschmack passt dazu wundervoll.

  2. 2 Basler Dybli
    22. Dezember 2010 um 10:08

    Ein Traumrezept, dass man sich schon vom perfekten Bild her erdenken kann. Es wird nicht gerade an der kommenden Weihnacht nachgekocht werden, aber bestimmt im kommenden „Januarloch“. Man(n) gönnt sich ja sonst nichts. 😉
    Gerne bedanke ich mich an dieser Stelle für die vielen köstlichen Rezepte im vergangenen Jahr und wünsche dir gleichzeitig schöne Festtage und alles Gute im neuen Jahr!

  3. 22. Dezember 2010 um 17:17

    auch wenn ich’s lieber puristisch mag, mit dem Baguette würde ich doch die Sauce dippen und die Raviolis natrürlich auch alle essen!

    Es ist doch immer wieder schade, wie wenig Kommentare man erhält, wenn man so schöne Fischgerichte kocht, glaube, die meisten der Blogger sind: was der Bauer nicht kennt, isst er nicht…..Schade!

  4. 22. Dezember 2010 um 19:02

    Also ich kommentiere gerne, vor allem, weil ich natürlich vermute, dass es sich hiebei um Tofu-Jakobsmuscheln handelt. Ist schließlich ein vegetarisches Blog! 😉 😉 😉

  5. 22. Dezember 2010 um 20:52

    Aber hallo, sieht das nobel aus! Das nehm ich mal mit zum Eindruck schinden bei der Mama… 😉

  6. 23. Dezember 2010 um 01:07

    „Jakobsmuschel fein würfeln“ hört sich erstmal wie etwas an, was man den edlen Muskeln ungern antut. Das Ergebnis sieht aber wirklich saulecker aus!

  7. 8 Glenda Fletcher
    26. Dezember 2010 um 01:23

    eine edle Version. Der zarte Kerbelgeschmack passt dazu wundervoll.

  8. 29. Dezember 2010 um 11:06

    Eine Portion bitte nach Andalusien. Es reicht wenn sie an Sylvester ankommen. 😉 Wünsche euch einen guten Rutsch ins 2011.


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