Archiv für 12. Januar 2011

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Pfeffriges Auberginen-Ragout in Rotwein-Sauce


Neben dem BBC Goodfood ist auch Eatsmarter eine Inspirationsquelle für mich und unser tägliches Kochen. Als ich dieses Auberginen-Ragout sah, war ich skeptisch und Herr Hestolo begeistert, also wurde es gekocht.

Meine Skepsis hielt sich den ganzen Kochvorgang über, mir schien die Menge zu knapp, dann störte mich, dass die Bete weg sollte, ich war die ganze Zeit nölig und kritisch.

150 g Rote Bete
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 -2 TL Thymian, getrocknet
2 EL Olivenöl
400 ml trockener Rotwein
200 ml Gemüsebouillon
1 große Auberginen
1 TL eingelegter grüner Pfeffer
Salz, 1 TL Tomatenmark, Pfeffer
Petersilie

Die Rote Bete in 2 cm große Würfel schneiden.

Zwiebeln und Knoblauch schälen und je 1 Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken.

1 EL Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Rote Bete darin bei mittlerer Hitze unter Rühren 10 Minuten braten.

Rotwein dazugießen und bei kleiner Hitze auf ein Viertel reduzieren.

Gemüsebouillon dazugießen und alles nochmal um die Hälfte einkochen lassen.

Sauce durch ein feines Sieb gießen. Pfefferkörner abtropfen lassen, leicht zerdrücken und dazugeben.

Auberginen in ca. 2 cm große Würfel schneiden, leicht salzen, auf Küchenpapier ausbreiten und kurz ziehen lassen.

Übrige Zwiebeln fein würfeln, restlichen Knoblauch in feine Scheiben schneiden.

Öl in einer schweren Pfanne oder einem Topf erhitzen und die Auberginenwürfel darin unter Wenden kräftig anbraten. Danach die Auberginen herausnehmen und die Zwiebeln und den Knoblauch im Bratfett anbraten. Das Tomatenmark dazugeben und kurz mitbraten.

Auberginenwürfel, Thymian und die Rotweinsauce zugeben, aufkochen lassen und zugedeckt 12-15 Minuten bei kleiner Hitze schmoren.

Die Petersilie grob hacken und ca. 3 Minuten vor Ende der Garzeit unter das Ragout mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und anrichten.

Dazu gab es Kartoffelpüree. (Kartoffeln schälen, kochen, mit etwas Milch stampfen und danach mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen)

Außerdem haben wir nach kurzer Überlegung die rote Bete wieder zum Ragout gegeben, da wir das sehr schade fanden, dass die einfach weg sollte, nachdem sie ihre Schuldigkeit im Wein kochend getan hatte.

Mit und ohne Rote Bete war das Ragout ausgesprochen gut und schmackhaft, meine Skepsis war unbegründet. Ein feines Rezept, lohnt sich auf jeden Fall, ins Repertoire aufzunehmen.




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