Archiv für Februar 2011

28
Feb
11

Birnen-Fenchel-Couscous mit Sprossen

Wenn’s mal wieder schnell gehen soll, bietet sich gerne Couscous an, das sich sich ja quasi von selbst kocht, indem man es nur mit kochendem Wasser übergießt und dann 10 min ausquellen lässt. In der Zwischenzeit kann man flugs die anderen Zutaten für die gesamte Mahlzeit vorbereiten.
Couscous ist unglaublich vielseitig und mit fast allen Zutaten ein schmackhaftes Gericht.

200g Couscous
1 TL Harissa
1 mittelgroße Fenchelknolle
Petersilie
Sprossenmix
1/2 Birne
Saft einer Orange
200g Shitakepilze
2 Knoblauchzehen
Pfeffer, Salz
Olivenöl

Garten-Koch-Event Februar 2011: Orangen [28.02.2011]Das Couscous mit kochendem Wasser übergießen, mit der Harissapaste vermischen, etwas salzen und ausquellen lassen.

Die Pilze und die Fenchelknolle in Streifen schneiden, die Knoblauchzehen in dünne Scheiben.

Die halbe Birne in Julienne schneiden und mit dem frisch gepressten Orangensaft vermischen.

In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Pilze und den Knoblauch darin braten.

Gegen Ende den Fenchel dazugeben und nur ganz kurz mitdünsten.

Die Sprossen mit viel klaren Wasser spülen und dann in kochendem Salzwasser kurz blanchieren, abgießen.

Die Petersilie hacken.

Zum Schluss einfach alles miteinander mischen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Birne und Fenchel sowie die Pilze passten gut zusammen, der Orangensaft gibt noch sein Übriges dazu für einen dezent-fruchtigen Kick als Kontrapunkt zur leicht scharfen Harissapaste. Und es passt damit noch sehr gut ins Gartenblog-Kochevent zum Thema Orangen.

Sehr schön auch die nussigen Sprossen dazu, alternativ – wenn man keine Sprossen hat, kann ich mr auch Mandeln oder einige Haselnüsse gut dazu vorstellen.

25
Feb
11

Spaghetti alla Chitarra mit Rucola-Haselnuss-Pesto

Ich versuch‘ jetzt einfach regelmäßig mit ganz grünem Essen den Frühling hervorzulocken. 🙂 Heute mit Spaghetti, frisch von der Chitarra gezupft und einem frisch-kräftigen Rucola-Pesto.

Für 2 Personen benötigt man für die Pasta:
250g Hartweizengrieß
125ml Wasser
Salz
Und wie es geht, steht hier.

125g Rucola
1 Handvoll Haselnüsse
Parmesan
2 Knoblauchzehen
Olivenöl

Einfach alles zusammen im Blender zu einem Pesto verarbeiten und zur Pasta reichen. Dazu hatte ich noch einige Haselnüsse gehackt und angeröstet, sowie Rucola-Sprossen zum Garnieren verwendet.

Diese Menge ist ausreichend für einmal Abendessen für zwei und noch zwei kleine Gläser Pesto (à 150ml), die einige Zeit im Kühlschrank lagern können oder gerne auch verschenkt und angenommen werden.

Der Frühling kommt bald, ich geb‘ die Hoffnung nicht auf und nächste Woche ist schon März, der Frühlingsanfangs-Monat! Wir wünschen Euch allen ein schönes BaldistFrühling-Wochenende!

24
Feb
11

Griechische Kritharáki-Frittata

Herr Mestolo ist ein ausgesprochener Griechenland-Fan, auch wenn es uns in den letzten Jahren mehr nach Italien zieht und so diese Zuneigung nun mittlerweile zweigeteilt ist. Dennoch kann ich ihn immer wieder erfreuen, wenn auch mal wieder etwas Griechisches zum Abendessen auf dem Tisch steht.

So hatten wir noch Kritharáki, diese kleinen Reisnudeln im Schrank, für die mir sonst irgendwie Ideen für die Verwendung fehlen und sich nur für diese griechisch anmutende Frittata förmlich aufdrängten.

200g Kritharáki
100g Ziegenfeta
6 Eier
Salz
2 TL Thymian, getrocknet
1 Zucchini
schwarze Oliven, entsteint
1 Chili

Die Kritharáki vorkochen und abkühlen lassen.

Die Zucchini in dünne Scheiben schneiden und die wiederum vierteln.

Den Feta fein würfeln, die Knoblauchzehen schälen und pressen, die Oliven in Ringe schneiden und die Chilischote fein hacken.

Den Backofen auf 150° vorheizen.

Die Eier mit Pfeffer und Salz und und dem Thymian verquirlen.

Zucchini, Kritharáki, Oliven, Knoblauch und Chili gut mit dem Ei vermischen.

In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Eimasse hineingeben.

Auf dem Herd 5 min bei kleiner Hitze mit Deckel stehen lassen, bis alles beginnt zu stocken.

Dann in den Ofen stellen und dort für noch ca. 20 – 25 min komplett garen lassen.

Auf einen Teller stürzen und genießen. Danach fühlt man sich so:

23
Feb
11

Grünes Brot mit Rosmarin

Wenn etwas gut AUF dem Brot ist, warum sollte es dann nicht auch GUT im Brot sein, waren letztens so meine Überlegungen, als mal wieder anstand, ein Brot zu backen. Ein Blick in den Kühlschrank zeigte mir noch ein kleines Glas vom Feldsalataufstrich. Der übrigens, diese Info bin ich Euch noch schuldig, mindestens 5 Tage im Kühlschrank haltbar ist.

Der Inhalt dieses Glases wanderte also kurzerhand in den Brotteig, zusammen mit einem ordentlichen Löffel voll Rosmarin. Der Rest ist schnell erzählt, bei uns gibt’s ja nur No Knead Bread, ich kann ja nix anderes und das ist einfach so gelingsicher und richtig gut, dass mich der Ehrgeiz dann doch noch nicht zu etwas anderen getrieben hat. Außerdem hab ich es doch eher mit dem Kochen als mit dem Backen.

550g Weizenmehl
150g Roggenvollkornmehl
200g Feldsalat-Brotaufstrich (siehe Link oben)
200 – 300ml Wasser
Rosmarin, getrocknet
1/2 TL Trockenhefe
10 g Salz

Alle Zutaten in einer Schüssel mittels eines Rührlöffels zu einem Teig verrühren und diesen dann 18 – 20 Stunden abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Nach dieser Zeit bringt man den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche und faltet ihn zwei bis drei Mal.

So bemehlt kommt der Teig zurück in die Schüssel, diesmal aber mit einem Küchentuch dazwischen.

Und nochmal zwei Stunden zugedeckt gehen lassen.

Dann wird der Backofen samt einem gusseisernen Bräter (inklusive Deckel) auf 250° vorgeheizt.

Nun den Teig in den vorgeheizten Bräter befördern (den Deckel vorher abnehmen).

Den Ofen auf 230° stellen, Deckel auf den Bräter und das Brot zugedeckt 30 min backen lassen.

Dann den Deckel entfernen und weitere 20 – 30 min backen lassen.

Das Brot ist durchgebacken, wenn man es auf der Unterseite anklopft und es dabei hohl klingt.

Meine Freundin, die fast immer alles testessen muss darf, was man gut ins Büro tragen kann, meinte, es sei etwas süchtigmachendes in diesem Brot und konnte gar nicht genug davon bekommen. Es schmeckt aber auch wirklich sehr speziell und am besten mit einem weniger geschmacksintensiven Belag, da das Brot an sich schon sehr geschmacksintensiv ist. Und es sah schön aus.

22
Feb
11

Spinat-Zucchini-Suppe

So, wir haben jetzt den Frühling eingeläutet, mir reicht’s jetzt mit Winter. Ich will grün, um mich, auf dem Tisch, überall, draußen, drinnen. Draußen tut es sich noch etwas schwer, auch wenn hin und wieder der ein oder andere Krokus sich schon zeigt.
Und ganz bald schon zeigen sich hier 5.000.000 (in Worten: fünf Millionen) Krokanten Krokusse, wenn nämlich das Blaue Band am Rhein wieder erblüht. Ich freu‘ mich schon drauf.

Bis dahin ein frisches Frühlingsgrün auf dem Tisch, mit einer schnellen Suppe aus dem hier schon bekannten Buch „Vegetarisch aus aller Welt“ von GU, aus dem es hier auch schon mal die provenzalische Kartoffelsuppe gab.

3 Zucchini (ca. 500 g)
3 EL Olivenöl
300 g Blattspinat
1 Knoblauchzehe
1 EL Butter
500 ml Gemüsebouillon
100 g Sahne
50 g Ziegenfeta
50 g Ziegen-Frischkäse
Muskatnuss
1 kleines Bund Dill (3-4 Zweige)
Salz, Pfeffer
2-3 TL Zitronensaft
2 EL Joghurt

Den Backofen auf 200° (Umluft 180°) vorheizen. Die Zucchini waschen. 2 Zucchini in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und auf ein gefettetes Blech geben. Die Zucchinischeiben mit 2 EL Olivenöl bestreichen. Im heißen Ofen (Mitte) 5-10 Min. backen, bis sie weich sind. (Ich habe sie einfach in die Pfanne geworfen und dort gar gebraten unter häufigen Wenden)

Inzwischen den Spinat gründlich waschen, putzen und abtropfen lassen. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Butter in einem Topf zerlassen, Spinat und Knoblauch dazugeben. Den Spinat unter Rühren in ca. 2 Min. zusammenfallen lassen. Die Brühe angießen. Die Zucchinischeiben, die Sahne, den Ziegenfeta, den Frischkäse und den Muskat dazugeben. Alles einmal aufkochen und noch ca. 5 Min. leise kochen lassen. Dann fein pürieren. Unser antiker Pürierstab hat hier aufgegeben, wir mussten den Blender bemühen, der seinen Job auch tapfer gemacht hat.

Dill waschen und trockenschütteln. Etwas Dill zur Dekoration aufbewahren, den übrigen fein hacken und in die Suppe rühren. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Den dritten Zucchino in sehr feine Scheiben schneiden oder hobeln und in 1 EL Olivenöl von beiden Seiten goldbraun braten. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.

Die Suppe auf vorgewärmten Tellern verteilen und mit jeweils 1 EL Joghurt, ein paar Zucchinoscheiben und etwas Dill (so man ihn denn nicht vergisst) servieren.

Im Übrigen verschenke ich einen Amazon-Gutschein im Wert von 15 Euro für den, der mir zuerst sagt, wie ich das Problem, dass bei der PDF-Ansicht keine Fotos mehr drauf sind, behebe. So verzweifelt bin ich nämlich deswegen. Und das Basler Dybli auch.

So.

Der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen.




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