Für’s Wochenende noch eine Empfehlung für Eure Nachkochliste, die hoffentlich etwas regelmäßiger abgearbeitet wird als meine. Auch dieses Rezept war eine spontane Entscheidungund wurde deshalb umgesetzt. Gefunden habe ich sie Anfang dieser Woche bei Petra im Blog Chili & Ciabatta. Wir haben uns für die 2-Personen-Mengenangaben entschieden, man findet dort aber auch die Variante für mehr Esser.
Wir haben wir es überhaupt nicht bereut, uns für dieses Rezept entschieden zu haben, im Gegenteil – cremigsanft und dennoch würzig, wir waren rundrum zufrieden mit dem Ergebnis.
400g Lauch
Salz, Pfeffer
2 Knoblauchzehen
2 EL Butter
150ml Sahne
80g Gruyere
40g getrocknete Tomaten; abgetropft
1 TL Rosmarin, getrocknet
250g festkochende Kartoffeln
Lauch putzen, waschen, das Weiße und Hellgrüne der Länge nach vierteln und in 4 cm lange Stücke schneiden. In reichlich kochendem Salzwasser 2-3 min garen, abschrecken, abtropfen lassen und gut trockentupfen.
Den Knoblauch fein würfeln und in 1 El Butter weich dünsten. Mit Sahne aufgießen, cremig einkochen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Käse fein reiben und die Tomaten in Streifen schneiden.
Eine Auflaufform (24×15 cm) mit 1 El Butter fetten. Kartoffeln schrubben und in dünne Scheiben hobeln.
Eine Hälfte der Kartoffelscheiben in kaltes Wasser legen und die andere Hälfte in der Auflaufform verteilen.
Die Hälfte vom Lauch auf die Kartoffeln geben. Tomaten, Rosmarin und Käse darauf verteilen und mit dem restlichen Porree bedecken. Sahne zugeben und im vorgeheizten Backofen bei 180° ca. 25 min garen.
Nach Ende der Garzeit den Auflauf aus dem Ofen nehmen.
Den Ofen auf 220° hochdrehen.
Den Auflauf mit den gut abgetropften und trockengetupften Kartoffelscheiben belegen, restliche Butter in Flöckchen darauf verteilen und weitere 15-20 min goldbraun überbacken.
Am Rezept und somit auch am Text habe ich kaum was geändert, kann man so lassen – perfekt 🙂
Allen Vor- und Nachkochern ein inspirierendes BaldistFrühling-Wochenende!
Du Glückliche hast deine Nachkochliste um zwei Positionen verringern können. Deine Bemerkung von Gestern hat schon was: was man nicht sofort nachkocht, wird zur Listenleiche.
Ein schönes Winterrezept – und passt genau zu meinem ‚Restkochentag‘.
Gestern Ciabatta gekauft und nich gegessen und Lauch am WE auf dem Markt gekauft und auch nur eine Stange verbraucht – und morgen is ja schon wieder Samastag….
Nachkochliste is eine gute Idee!!
Mich haben ja ehrlich gesagt die Tomaten etwas irritiert, aber nach den Lobeshymnen von Claus und jetzt von Dir werde ich mir das auch mal vornehmen.
Bei dem Foto krieg ich gleich wieder Appetit!
@AT: die getrockneten Tomaten bringen halt etwas Würze; sprich Umami in den Auflauf.
dankeschön für das tolle rezept…auch nachgekocht, in ermangelung einer zwei-mann-auflaufform das rezept vervielfacht mit der intention „kann man ja morgen noch essen“-bloss…da ist eigentlich gar nichts mehr *schluck*. heute wird die fehlende form gekauft (selbsterhaltungstrieb!) 🙂
Hatte ich im Original übersehen. Schön daß du es nachgekocht hast.