Archiv für 28. März 2011

28
Mrz
11

Matcha-Risotto mit Zuckerschoten und Pecorino


Ich hab ja gerade so ein bißchen meine Zuneigung zu Matcha entdeckt und befinde mich derzeit in einer Phase des exzessiven Ausprobierens 🙂
Kekse, eher so eine Standartnummer, gab’s ja schon, heute ist Risotto dran. Und die ein oder andere Idee habe ich noch.

Matcha (jap.: „gemahlener Tee“) ist ein zu feinstem Pulver vermahlener Grüntee, der in der japanischen Teezeremonie verwendet wird. Er hat eine intensive, grüne Farbe, schmeckt leicht herb und enthält viel Katechine, Karotin sowie die Vitamine A,B,C,E. Der für Matcha vorgesehene Grüntee (Tencha) wird von Teesträuchern geerntet, die in der Regel vier Wochen vor der Ernte beschattet werden. Dadurch entsteht ein extrem delikates, dunkelgrünes Blatt. Matcha hat einen lieblichen, süßlichen Geschmack. Nach der Ernte werden die Teeblätter gedämpft, getrocknet und anschließend in Steinmühlen zu feinem Pulver gemahlen.

180g Risottoreis
15 g Matcha
200g Zuckerschoten
6 Mini-Maiskölbchen
1 Schalotte
700ml Gemüsebouillon
200ml trockener Weißwein
1 TL
2 EL Butter
Pfeffer, Salz
50g frisch geriebener Pecorino stagionato

Die Zuckerschoten in kochendem Salzwasser blanchieren, beiseite stellen.

Die Maiskolben kochen (ca. 5 min) und ebenfalls zur Seite Stellen.

Die Schalotte fein würfeln und in Öl glasig braten, den Reis dazu geben und ebenfalls mit anbraten.

Mit dem Weißwein ablöschen. Dann die Bouillon schöpflöffelweise dazugeben und immer wieder rühren. Bouillon immer wieder nachgießen und weiter rühren.

Den Matcha in einer Tasse mit etwas Bouillon klümpchenfrei verrühren.

Die Maiskölbchen quer in Scheiben schneiden.

Nach ca. 15 – 20 Minuten Koch- und Rührzeit die Bouillon mit den Matchatee dazugeben, gut verrühren.

Den Pecorino und die Butter unterheben, die Zuckerschoten und den Mais dazu geben.

Zugedeckt einige Minuten stehen lassen, dann noch einmal umrühren und anrichten.

Auf angewärmten Tellern servieren und mit Maiskölbchen und Schoten garnieren.

Ein sehr schönes Risotto mit feiner Grüntee-Note und knackigen Zuckerschoten. Der Pecorino brachte ein gute Würze rein, ohne zu dominant zu sein. Insgesamt sehr harmonisch.

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