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Mai
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Geschenk(e) aus der Küche: Lorbeerlikör

 Beim Durchstöbern der verschiedenen Blogs, die ich abonniert habe, fiel mir bereits im Januar Franz‘ Lorbeer-Likör auf und ich habe ihn in einer der hinteren Gehirnecken für den nächsten Urlaub abgespeichert. In Italien steht nämlich nicht nur ein Lorbeerbaum, auch der 95%-Alkohol ist dort um einiges günstiger als hier. Also haben wir zu Ostern im April die frischen Lorbeerblätter mit dem Alkohol aufgegossen und am letzten Wochenende den Likör fertig gestellt.

600ml Trinkalkohol (95%)
30 Lorbeerblätter, frisch
300g Kristallzucker

Lobeerblätter abwaschen und trockentupfen, in ein großes, verschließbares Glasgefäß geben und mit dem Alkohol aufgießen. Abgedunkelt bei normaler Raumtemperatur ziehen lassen, dabei ab und zu leicht schütteln.

Nach etwa 4 Wochen den Alkohol durch ein feines Sieb gießen, ausgelaugte Lorbeerblätter wegwerfen.

Läuterzucker herstellen: Zucker mit der gleichen Menge Wasser (z.B. Volvic, weil es nur gering mineralstoffhaltig ist) erhitzen und 10 min. sprudelnd kochen, abkühlen lassen. Dann Flüssigkeitsmenge mit weiterem Wasser auf 2 Liter auffüllen.

Am besten kalt trinken, als Digestif oder auch mit Prosecco. Ich hab beides schon probiert und mag es sehr gerne. Der Lorbeergeschmack ist recht intensiv, ein toller, besonderer Likör. Anderen schmeckte er zu „medizinisch“, man muss Lorbeer schon mögen, vor allen in solch einer Intensität.

Passt prima zum neuen Kochtopf-Event „Geschenke aus der Küche“, diesmal ausgerichtet vom Gourmet-Büdchen.

Blog-Event LXVIII - Geschenke aus der Küche

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9 Responses to “Geschenk(e) aus der Küche: Lorbeerlikör”


  1. 24. Mai 2011 um 07:24

    Tolle Idee! Unser Lorbeer ist so üppig, der Italien-Sprit steht hier noch aus dem letzten Urlaub rum, da mache ich mich die Tage mal ans Werk.

  2. 24. Mai 2011 um 08:30

    Was für eine tolle Farbe! Ich habe mal Likör aus Salbei gemacht, der schmeckte die ersten zwei Jahre auch ziemlich „medizinisch“. Die letzte Flasche lagert nun schon fast 6 Jahre und der Likör schmeckt von Jahr zu Jahr runder und ausgewogener! Viele Grüsse Andrea von Einfach Guad

  3. 24. Mai 2011 um 17:22

    Ich habe den Geschmack beim Lesen auf der Zunge – Danke für die Inspiration!

  4. 24. Mai 2011 um 18:58

    Diese Farbe ist absolut genial!

  5. 24. Mai 2011 um 19:46

    Liebe Pamela,
    super lieben Dank für Deinen Beitrag, wenn er medizinisch schmeckt kann er ja nicht schaden, dann ist es ja nicht nur ein Genußdrink sondern auch gleich noch Medizin;-)
    Nochmals vielen Dank und liebe Grüße
    Klärchen Kompott

  6. 24. Mai 2011 um 19:52

    Wow, die Farbe ist der absolute Knaller. Super!

  7. 25. Mai 2011 um 08:07

    Unglaublich die Farbe! Schade, dass ich eine Alkoholallergie habe 😦

  8. 12. Juni 2011 um 23:31

    Ok, die Farbe überzeugt. Selbst wenn es medizinisch schmeckt, das muss ich unbedingt ausprobieren. Mein Lorbeer im Garten hat den letzten Winter überlebt, nun muss er Blätter lassen.


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