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Jul
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Nachgekocht: Risotto ai mirtilli

Jedesmal wenn ich ein interessantes Rezept in anderen Blogs finde, speichere ich das ab unter meinen Favoriten und in der Rezepteecke meines Gehirns, bis die Gelegenheit da ist, es zu kochen.

Das Heidelbeerrisotto von Robert liegt schon lange auf Halde, bis zu dem Moment wo ich genau diese kleinen, echten (wie früher) Heidelbeeren im Supermarkt gesichtet hatte – da wusste ich: heute gibt’s dieses Risotto!

Es mutet erstmal etwas seltsam an und man hat eher die Vorstellung von einem Dessert, aber es ist ein normales Risotto, leicht säuerlich-erdig, nicht süß und schmeckt überraschend gut. Und sieht spannend aus.

Von uns als Zugabe gab es die Limettenschale, die sehr gut dazu passte und einen hübschen Farbtupfer gab. Wichtig ist es eben, die kleinen Heidelbeeren zu nehmen und nicht die großen, amerikanischen – die geben keine Farbe und zerkochen auch nicht richtig.

200 g Risottoreis
150 g frische kleine Heidelbeeren (nicht die großen!)
1 rote Zwiebel, fein geschnitten
150ml Rotwein
500ml Gemüsebouillon
80g Parmesan, gerieben
2 EL Butter
Pfeffer, Salz
abgeriebene Schale einer Limette

30 g Butter in der Pfanne schmelzen lassen, Reis zugeben und glasig dünsten, die Zwiebelwürfel zufügen und kurz mitdünsten, dann mit 100ml des Rotweins ablöschen.
100 g der Heidelbeeren zugeben.

Das Risotto unter stetem Rühren bis zur sämigen Konsistenz einkochen, die verdunstete Flüssigkeit immer wieder durch kleine Zugaben von der Gemüseboiullon ersetzen. Die Heidelbeeren sollen dabei zerquetschen.

Nach 15 Minuten den Rest des Rotweins und die restlichen Heidelbeeren vorsichtig unterrühren. Diese sollen jetzt möglichst ganz bleiben.

Nach insgesamt 20 min restliche Butter und den Parmesan vorsichtig unterrühren.

Mit Pfeffer und ggf. Salz abschmecken und mit der Limettenschale garniert servieren.

Wir wünschen Euch allen ein regenfreies Hochsommerhitzewochenende!!

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7 Responses to “Nachgekocht: Risotto ai mirtilli”


  1. 22. Juli 2011 um 07:36

    Das Risotto mit Heidelbeeren hatte ich mit Pfifferlingen in Erinnerung – das muss wohl ein anderes sein. Für meine Begriffe müsste man Ignorant sein, um sich von den anderen schönen Blogs nicht inspirieren zu lassen.

  2. 22. Juli 2011 um 08:14

    Sehr interessant dieses Rezept! Vielen Dank! Wird grad gespeichert…lach! Und dann kommt mir das dann bestimmt auch in Erinnerung, wenn ich mal die kleinen Heidelbeeren sehe…

  3. 22. Juli 2011 um 13:33

    Ein Traum von Risotto, dein Bild. Schade, dass man mit der Zeit selbst vergisst, was man vor Jahren gekocht hat. Euch auch ein schönes WE. Kochzeit, es soll ja regnen.

  4. 22. Juli 2011 um 17:42

    Sieht echt toll aus, dieses Risotto!! Im Frühling liebe ich es mit Erdbeeren, also werde ich es auch mit Heidelbeeren probieren… Natürlich lasse ich mich von anderen Blogs inspirieren: Das ist ja das Schöne daran…!
    Ich schick euch ein bisschen Sonne aus Italien 😉

  5. 22. Juli 2011 um 22:21

    Bei uns gab es Heidelbeeren im Risotto in Kombination mit Pfifferlingen. Diese kamen aber erst kurz vor dem Servieren in das Risotto und sollten auch ganz bleiben.

    Diese Variante muss ich auch unbedingt probieren, was bedeutet, dass ich mich auf die Jagd nach echten Waldheidelbeeren machen muss. Die gibt es bei uns nur sehr selten und nur auf einem bestimmten Wochenmarkt.

    @Micha
    Deine Erinnerung täuscht Dich nicht… 😉

  6. 6 Véronique
    28. Juli 2011 um 20:41

    Eben in der Ardèche mît myrtilles aus der Ardèche nachgekocht: richtig gut!

  7. 31. Juli 2011 um 09:05

    Herrlich. Das wird es bei uns geben.


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