Archiv für August 2011

31
Aug
11

(K)ein Rezept und Urlaubsmitbringsel

Zugegebenermaßen ist das Rezept heute schon wieder total simpel, aber die Umsetzung für uns zu Hause wird es schwierig.
Es braucht nämlich, glaube ich, um das Brot so hinzubekommen einen Holzofen. Ich habe leider keinen und so bleibt es mir nur in Erinnerungen zu schwelgen.

Das Brot ist ein einfacher Hefeteig, der flach ausgerollt wird, mit
Olivenöl,
Salz und
Rosmarin bestreut bzw. begossen wird und dann nur für wenige Minuten in den Ofen kommt. Schmeckt wirklich köstlich, aber ich habe ich Euch trotzdem auch noch ein paar Fotos mitgebracht:

30
Aug
11

Nachgebacken: Torta di zucchine

Wenn Robert UND Astrid davon schwärmen, ist das für mich überzeugend genug, ein Rezept auszuprobieren. Genauso ging es mir mit dem Zucchinikuchen, wo mich die Zutaten, die Herstellung und das Aussehen direkt überzeugt haben.
Das Kochbuch „La cucina verde“ habe ich immer noch nicht, aber allzu lange kann das nicht mehr dauern.

Der Kuchen geht im Ofen wunderbar auf und kaum kommt er da heraus, verflacht er sich mit einem hörbaren ‚Pfff‘ zu einer Tarte. Herr Mestolo und ein anwesender lieber Gast waren ebenso wie ich sehr angetan, so dass nicht ein Krümelchen davon überblieb.

500 g Zucchini
50 g Butter
250 g Ricotta
100 g geriebener Parmesan
4 Eier
2 EL gehackte glatte Petersilie
1 EL frischer Thymian
Olivenöl
Paniermehl
Salz, schwarzer Pfeffer

Zucchini waschen, trocknen und grob raffeln. Das Gemüse mit der Butter in eine Pfanne geben und 10 Minuten bei niedriger Hitze garen. Dann in ein Sieb geben und mit einem Löffel gut ausdrücken.

Zucchini in einer Schüssel mit Ricotta, Parmesan, Eiern, Petersilie und Thymian zu einer homogenen Masse vermengen, nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen.

Eine Backform (Durchmesser 26 cm) mit Olivenöl ausstreichen und gleichmäßig mit Paniermehl bestreuen. Den Zucchinikuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 °C etwa 35 Minuten backen. Sofort servieren.

Dazu passen ein bunter Sommersalat und ein leichter Rotwein. (Stimmt beides)

Besonders dekorativ sieht dieser Kuchen aus, wenn er vor dem Backen mit Pinienkernen bestreut wird.

Gar köstlich im Geschmack, super leicht in der Zubereitung und auch sehr schnell. Und damit ein hervorragender Kandidat für unseren August-Beitrag für Mipis Dauerkochevent Cucina rapida:

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

29
Aug
11

Lieblingsessen

Mit dem ersten Artikel nach unserem ausführlichen Urlaub beteilige ich mich direkt am momentan laufenden Gärtnerblog-Event zum Thema Fenchel.
Warmen Fenchel finde ich ja immer noch zum Davonlaufen, aber frisch als Orangen-Fenchel-Salat oder eben als Lieblingsessen – herrlich.

Das Rezept heute geht schnell, ist einfach und überzeugt durch wenige, aber gute Zutaten. Eigentlich ist es auch gar kein richtiges Rezept 🙂 Aber es ist eins meiner Lieblingsessen und nachdem ich festgestellt habe, dass das Foto doch recht gut gelungen ist, möchte ich es gerne zum Event einreichen. Ansonsten ist Kartoffelpüree doch eher ein schwieriges Fotomodel.

Garten-Koch-Event August 2011: Fenchel [31.08.2011]

1kg Kartoffeln, geschält
125g Ricotta
etwas Milch
2 – 3 Fenchelknollen
Kürbiskernöl
Kürbiskerne
Salz

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser garkochen.

In der Zwischenzeit den Fenchel putzen und in feine Streifen schneiden. Das Grüne vom Fenchel fein hacken.

Die Kürbiskerne anrösten und einen Teil davon hacken.

Die gegarten Kartoffeln mit dem Ricotta und der Milch stampfen, den Fenchel sowie die gehackten Kürbiskerne und einen guten Schuß Kürbiskernöl darunter mischen. Abschmecken und salzen

Mit den anderen Kürbiskernen, dem gehackten Grün und etwas Kürbiskernöl servieren.

Absolutes Comfort-Food.

26
Aug
11

Urlaub vorbei, ab sofort…

…wird hier wieder Frisches aufgetischt!
Aber vorher gehen wir erst mal ins Wochenende und wünschen ein ebensolches und zwar schönes!!

25
Aug
11

Aufgewärmt: Yotam Ottolenghis karamellisierte Knoblauchtarte

Unser letztes aufgewärmtes Rezept stammt aus den im Guardian veröffentlichten vegetarischen Rezepten von Yotam Ottolenghi, ich weiß jetzt gar nicht aus dem Kopf, ob es auch im Kochbuch ist.
Dadurch, dass der Knoblauch karamellisiert und gegart wird, ist der Geschmack nach Knoblauch dezent und harmoniert wunderbar mit dem Balsamico-Aroma.  Nachmachenswert.

Wir hatten die Mengen etwas unseren Vorräten anpassen müssen, in Klammern die von uns verwendeten Mengen. Das Rezept ist von uns aus dem Englischen übersetzt und beinhaltet die Originalmengen.

375g fertigen Blätterteig (280g)
3 ganze Knoblauchköpfe (2 Stück)
1 EL Olivenöl
1 TL Balsamico-Essig
220ml Wasser
¾ EL Zucker
1 TL gehackter Rosmarin
1 TL gehackter Thymian, plus ein paar ganze Zweige für die Deko
Salz und schwarzer Pfeffer
120g weicher, cremiger Ziegenkäse (100g)
120g harter, reifer Ziegenkäse (30g)
2 Eier (3 Stück)
100ml Sahne (keine)
100ml Crème fraîche (150g)

Den Teig zu einem Kreis ausrollen, dass der Boden und die Seiten einer 28cm Backform mit herausnehmbarem Boden bedeckt sind.

Den Teig darin auslegen, mit Backpapier bedecken und mit Bohnen füllen. Für 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 180° vorheizen und den Boden für 20 Minuten blindbacken.

Die Bohnen und das Papier entfernen und für weitere fünf bis zehn Minuten backen bis der Teig goldbraun ist. Beiseite stellen.

Unterdessen wird der karamellisierte Knoblauch gemacht. Die  Knoblauchzehen schälen, in eine kleine Pfanne geben und mit Wasser bedecken.

Zum köcheln bringen, für drei Minuten leicht kochen und anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Den Knoblauch zusammen mit dem Öl in einer trockenen Pfanne für zwei Minuten auf hoher Temperatur anbraten.

Essig und Wasser hinzufügen und zum Kochen bringen, dann für 10 Minuten sanft köcheln lassen. Den Zucker, die gehackten Kräutern und ein 1/4 TL Salz hinzugeben und 10 Minuten köcheln lassen,  bis die meiste Flüssigkeit verdampft ist und die Knoblauchzehen mit in einem dunklen Sirup bedeckt sind.

Den Ziegenkäse in kleine Stücke brechen und auf dem vorgebackenen Teig verteilen.

Knoblauchzehen und Sirup gleichmäßig über dem Käse verteilen.

Die Eier unter die Sahne und die Crème fraîche schlagen. 1/2 TL Salz und etwas Pfeffer hinzugeben und dann über dem Knoblauch-Mix gießen, die Lücken füllen. Dabei darauf achten, dass der Knoblauch und der Käse oben herausschauen.

Den Backofen auf 160° vorheizen und den Kuchen für 35-45 min backen, bis die Füllung fest geworden ist und er oben goldbraun ist.

Aus dem Ofen herausnehmen und ihn ein wenig abkühlen lassen. Lauwarm servieren, schmeckt auch gut mit einem Salat.

24
Aug
11

Aufgewärmt: Jamaikanische Maisküchlein mit Chutney

Bei eat smarter fand ich dieses Rezept für die Jamaikanischen Maisküchlein, die wir an einem Abend, wo ein etwas schnelleres Rezept von Nöten war, zubereitet haben.
Es eignet sich allerdings auch sehr gut als Fingerfood für Parties oder dergleichen, besonders das Chutney hatte es uns angetan.

300 g Mais
2 Eier
75 g Mehl
75 g Roggen-Vollkornmehl
1 TL Backpulver
150 ml Milch
Salz
Pfeffer

Chutney:
400 g Dosentomaten (Abtropfgewicht)
1 Stück Ingwer (ca. 40 g)
1 Bund Frühlingszwiebeln
50 g Rohrzucker
2 getrocknete Chilischoten
2 EL Weißweinessig
3 EL Öl

Mais in einem Sieb gut abtropfen lassen.

Eier, Mehle, Backpulver und Milch zu einem glatten Teig verrühren. Mais unter den Teig mischen, mit Salz und Pfeffer würzen und etwa 15 Minuten ruhen lassen.

Inzwischen Tomaten zerdrücken.

Ingwer schälen und fein hacken. Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in Scheiben schneiden.

Zucker in eine Pfanne mit schwerem Boden streuen und bei mittlerer Hitze so lange erwärmen, bis er schmilzt und hellbraun wird (karamellisiert).

Ingwer, Frühlingszwiebeln und zerbröselte Chilischoten dazugeben und sofort den Essig einrühren.

Tomaten dazugeben und bei kleiner bis mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und beiseitestellen.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Portionsweise jeweils etwa 1 1/2 EL Teig in die Pfanne geben und von jeder Seite 2-3 Minuten backen. Die heißen Küchlein mit dem Tomaten-Chutney servieren.

Die Teile sind sehr schnell gemacht und schmecken sehr gut.

Quelle: Eatsmarter

23
Aug
11

Aufgewärmt: GOOMF-Salat

Eine tolle Alternative zum Orangen-Fenchel-Salat-Klassiker, genannt GOOMF-Salat, nach den jeweils ersten Buchstaben der Zutaten Granatapfel, Orange, Olive und Fenchel.

Das Rezept ist aus dem Kochbuch „Orient“ und ist nicht nur eine absolute Augenweide wegen der tollen Farben, sondern auch ein Gaumenschmaus. Die Menge reicht für 4 Personen:

1 Fenchel
1/2 Zitrone
Pfeffer, Salz
3 Orangen
1 Granatapfel
125g entsteinte, schwarze Oliven
1/2 Bund Minze

Den Fenchel putzen, waschen und die Blätter ablösen. Die Blätter in feine Scheiben schneiden.

Für die Marinade die Zitrone auspressen und mit Salz, Pfeffer und Olivenöl verrühren.

Die Orangen schälen, dabei auch die weiße Haut entfernen. Die Filets herausschneiden und den austretenden Saft auffangen und zur Marinade geben.

Den Fenchel und die Orangenfilets mit der marinade vermischen und für 20 min im Kühlschrank ziehen lassen.

Den Granatapfel halbieren, die Kerne herauslösen und mit den Oliven unter den Salat mischen.

Die Minze entblättern und 2/3 der Blätter grob hacken und ebenfalls zum Salat geben.

Gut durchmischen, anrichten und servieren.




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