16
Aug
11

Aufgewärmt: Dreierlei Antipasti

Leider (für Euch) aber gut für mich, dass ich zu faul bin, Euch all die Köstlichkeiten zu verbloggen, die wir hier gerade bei sommerlichen, aber dennoch sehr angenehmen Temperaturen verspeisen dürfen.

Aber, diese Antipasti, selbstgemacht, hat sicher der ein oder andere damals verpasst, deswegen wärme ich sie Euch heute nochmal auf.

Die Antipasti der italienischen Küche dienen als Auftakt eines mehrgängigen Menüs, aber auch von einem Büffet sind solche Leckereien immer gern gegessen. So gibt es heute also selbsteingelegte Oliven, süßsaure Austernpilze und Zwiebeln in Balsamico. Dazu passt Brot, Pecorino und Taleggio, sowie mein selbst gemachtes Feigen-Chutney.

Im Folgenden nun die Rezepte für Euch:

Cipolle all‘ agrodolce
250 g kleine Zwiebeln
1 EL Olivenöl
1 TL Butter
1 TL brauner Zucker
3 EL Aceto Balsamico
3 EL Rotwein
Salz und Pfeffer
1-2 EL gehackte Petersilie

Zubereitung:

Die Zwiebeln mit kochendem Wasser übergiessen und 10 Min. beiseite stellen. Anschliessend pellen.

Olivenöl in einem weiten Topf erhitzen. Die Zwiebeln darin andünsten. Butter zufügen und schmelzen lassen. Mit Zucker überstreuen und die Zwiebeln leicht karamellisieren lassen.

Essig und Wein angiessen. Einen guten Schuss Wasser zugeben, Deckel drauf und die Zwiebeln etwa 10-15 Min. bei schwacher Hitze garen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Am besten über Nacht durchziehen lassen.
————————————–

Zugegebenermaßen braucht man für selbsteingelegte Oliven vor allem eins: Zeit. So um die fünf Monate braucht es schon, bis man selbsteingelegte Oliven essen kann.

Olive sott’olio
frische Oliven
Meersalz
Olivenöl
(optional: Gewürze, Kräuter)

Die Oliven sind à la Anna eingelegt, d.h. erst einmal einige Wochen die frischen Oliven in einer Menge grobkörnigem Meersalz entbittern (man muss immer wieder probieren, wann sie nicht mehr bitter sind).

Anschließend das Salz entfernen und die Oliven mit sehr heissem Wasser waschen, abtrocknen und in (vorzugsweise eigenen) Öl einlegen.

Natürlich kann man diesem Öl noch Kräuter (Salbei, Thymian, Rosmarin, Lorbeer usw.), Peperoncini oder Knoblauch zugeben.
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Funghi sott‘ aceto
400g Austernpilze
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
Petersilie
Salz, Pfeffer
400ml Gemüsebouillon
3 EL Weinessig
3 EL Balsamico

Die Pilze in gleich große Stücke schneiden.

Die Zwiebel schälen und würfeln.

Den Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Petersilie waschen, trockenschütteln, Blätter abzupfen und grob hacken.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch und die Zwiebeln glasig dünsten.

Pilze dazugeben und bei starker Hitze unter Rühren 3-4 Minuten kräftig braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Gemüsebouillon dazugießen und die Petersilie dazugeben, alles 1 Minute kochen lassen.

Weinessig und Balsamico dazugeben und noch 2-3 Minuten kochen. Den Herd ausstellen, alles abkühlen und noch mindestens 2 Stunden durchziehen lassen.

Mit frisch gehackter Petersilie bestreut servieren.

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2 Responses to “Aufgewärmt: Dreierlei Antipasti”


  1. 16. August 2011 um 06:56

    Erinnert mich an das lange Wochenende in Arezzo – wir müssen eindeutig Italien als Urlausziel weit oben in die Liste stellen, auch wenn die Antipasta hier gut schmeckt, an den Italiengeschmack kommt sie einfach nicht ran.


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