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Antidepressions-Essen: Veggieball Spirelli


Ich muss Euch ein Geständnis machen, aber ihr verratet es sicher nicht weiter und wir sind ja hier ganz unter uns: Ich liebe gut gemachte Fotos von Meatball-Spaghettis, da könnte ich mich immer wieder drüber freuen, weil ich finde, die sehen (wenn gut gemacht) immer so richtig gut und appetitlich aus. Da stimmt so alles, Form, Farbe und Pasta ist auch dabei. Klingt vielleicht ein bißchen schräg, aber es stimmt *ehrlich*

Und ich wollte auch so ein Foto machen und haben und jetzt endlich hab ich das mal geschafft, wenn auch ohne Meat und ohne Spaghetti, dafür mit Gemüs. Und Spirelli. Gemüsball-Spirelli. Ein schönes Soulfood für meine angeschlagene Laune, Pasta ist doch immer ein gutes Antidepressivum 🙂

2 Kartoffeln, geschält
1 Karotte, geschält
1 kleine Zucchini
1 Frühlingszwiebel
1 kleine rote Paprika
2 Eier
2 EL Mehl
1 EL Semmelbrösel
Pfeffer, Salz, Olivenöl
700ml Passata
2 – 3 Knoblauchzehen
Rosmarin, Thymian (frisch)
Pasta nach Wahl

Kartoffeln, Zucchin und die Karotte fein reiben, salzen und miteinander mischen. In einem Sieb abtropfen lassen und vor der Weiterverwendung gut ausdrücken.

Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden und die Paprika sehr klein würfeln.

Dann das Gemüse miteinander mischen, die Eier dazugeben und das Mehl und die Semmelbrösel. Gut durchmischen, pfeffern und salzen.

Bällchen formen, ca. 10 – 12 Stück und diese in einer Pfanne mit Olivenöl braten. Beiseite stellen.

Den in dünne Scheiben geschnittenen Knoblauch in heißem Olivenöl anschwitzen, eine kleingehackte Chili dazu geben sowie den Thymian und den Rosmarin.

Kurz anbraten und dann mit einer Flasche Passata ablöschen. Die Gemüsebällchen dazugeben und leise köcheln lassen. Mit Pfeffer, Salz und ggf. einer Prise Zucker abschmecken.

Parallel dazu die Nudeln kochen und zusammen mit der Sauce servieren.

Wir wünschen Euch allen ein schönes, herbstliches, einheitslanges Sonnenscheinoktoberwochenende!

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12 Responses to “Antidepressions-Essen: Veggieball Spirelli”


  1. 30. September 2011 um 06:58

    Ja, Pasta ist Soulfood! Sieht köstlich aus! Und hebt hoffentlich deine Stimmung und läßt die Genesung schneller voran schreiten. Die besten Wünsche!

  2. 30. September 2011 um 07:03

    Fleischgewordene Sinnlichkeit. Wenn das nicht hilft.

  3. 30. September 2011 um 07:44

    Ein Teller Nudeln macht glücklich, finde ich auch. Und da es ja am Wochenende auch noch tatsächlich sommerliche Temperaturen bei klarer Luft geben soll, kann die Stimmung ja nur besser werden. Habt ein paar schöne Tage!

  4. 4 Eva
    30. September 2011 um 08:43

    Hilft bestimmt bei der Genesung – ich gebe dir recht: das Foto ist toll!

  5. 5 Karin Schindler
    30. September 2011 um 09:05

    Ich bin absolut Deiner Meinung – Nudel machen glücklich. Die Veggieballs werde ich bestimmt mal nachkochen. Reis passt bestimmt auch ganz gut dazu.
    LG
    Markgraeflerin

  6. 30. September 2011 um 10:44

    … ich muss sofort in die Küche:
    Gute Laune-Essen zubereiten, Anblick geniessen und dann SCHLEMMEN!
    Danke für das Rezept – wird gleich umgesetzt – der Freitag ist gerettet.

  7. 30. September 2011 um 15:27

    mit hackball würd ichs essen!
    grüße 😉

  8. 8 C. Ontadino
    1. Oktober 2011 um 01:13

    Ich wünschte,ich könnte Dich mit Girgentana-Ziegenmilch-Leckereien beglücken, im Moment verarbeite ich so vieles zu köstlichen Speisen die ganz sicher gute Laune bereiten. Und jedes Gericht hat einen Namen: Suma, Verginia, Yma, Cecilia 🙂
    Eine Pasta mit Spätsommer-Tomaten, Ziegenricotta und Wildkräutern würde Dich sicher zu einem Lächeln bewegen.

  9. 6. Oktober 2011 um 09:39

    Gefällt mir sehr gut. Ich mag Meatball-Spaghetti auch sehr gern, wußte aber, aufgewachsen in einer Miraculi-Familie, überhaupt nicht von deren Existenz. Bis ich irgendwann dank dem aufkommen von Satelitenfernsehen bei uns via Sky One US-Cartoons schauen konnte – und das auch ausgibig tat, meinem Englisch-Lehrer zur Freude – und dann über diese Serie hier stolperte: Meatball-Spaghetti.

  10. 10. Oktober 2011 um 13:17

    Hat sehr gut geschmeckt, danke fürs Rezept. In der Zutatenliste sind die Eier doppelt aufgeführt, das sind sicher nur einmal 2. Die Gemüsemasse sollte vor dem Braten sehr gut entwässert werden, dann geht es einfacher mit dem Bällchen formen.

  11. 18. Oktober 2011 um 12:48

    Leckeres Foto. Das macht richtig hungrig. Es gibt in „Der Pate“ (1. oder 2. Teil) eine Szene, in der für die ganzen Mafiosi Nudeln mit Fleischbällchen gekocht werden, was als absolut essentielles Wissen für jeden Mafiosi beschrieben wird. Und JEDESMAL bekomme ich solchen Appetit darauf. Und ENDLICH habe ich ein feines Rezept dafür – wenn auch „veggie“ 🙂 Hurrah!


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